Fakten, Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse
Die Digital-Uhr in Brandenburg / Havel
Seit geraumer Zeit steht sie in Brandenburg an der Havel und verrichtet fleißig ihren Dienst. Sie vermittelt jedem Nicht-Uhren Besitzer, wie schnell doch die Zeit vergeht und in letzter Zeit vermehren sich die Touristen, die es in die Stadt zieht, vor ihr, um davor abgelichtet zu werden. Die Rede ist von der Digital-Uhr auf dem Neustadt-Markt, deren elektronisches und technisches Innenleben von Industrieelektronik Brandenburg GmbH (IEB) (meinem Arbeitgeber) gefertigt wurde. Ich selbst durfte an diesem “Kleinod” mitwirken: speziell mit der alleinigen Entwicklung einer Windows-Anwendung für die Verwaltung und den Fernzugriff auf das Herzstück – die Steuerelektronik – der Uhr.
Wozu, wird der geneigte Interessierte fragen, brauch man einen Fernzugriff. Relativ einfach: Es ist mit Hilfe der Software möglich zeitgesteuert Skripte (Grafiken und Texte) über die 4(!) Laufbandanzeigen unter den 4(!) großen Hauptanzeigen (jede zeigt in eine der Haupthimmelsrichtung) ablaufen zu lassen. Das Ganze wird anwendungsseitig durch eine SQL-Datenbank gestützt. Die Texte, Grafiken und zeitlichen Abfolgen und Laufzeiten werden in der Datenbank abgelegt, um die Menge der übertragenen Daten bei späteren Aktualisierungen so gering wie möglich zu halten und um nicht ausversehen bestimmte Skripte auf der Uhr zu löschen.
Wozu das Ganze? Der Gedanke liegt darin, daß über diesem Wege die Einwohner und auch Besucher der Stadt über Ereignisse informiert werden können, die derzeitig oder in naher Zukunft in Brandenburg aufkommen.
Sollte jemand das Interesse verspühren andere über die Uhr grüßen, Glückwünsche für Hochzeiten, Geburtstage und andere Feierlichkeiten aussprechen, oder Werbung für sein Unternehmen anzeigen lassen zu wollen, kontaktiert einfach IEB.
Anbei noch 3 Bildchen (die Farbgebung und das Design stammt nicht von uns – wohlbemerkt)
| Dieser Beitrag wurde von FireFox am 23. Mai 2007 um 23:24 veröffentlicht und unter Arbeit, C#, Programmierung abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
vor 3 Jahren
Mmhh, wenn Du schon direkt am Schalter sitzt, dann mach doch mal n bissel Werbung für uns.
Die Farbgebung ist übrigens sehr clever: Da fallen Rostflecken nicht so schnell auf…
vor 3 Jahren
Soso – a bissel Werbung willst für die Firma, der du ergeben bist, haben? Na, da red mal mit meinen Cheffen
Die Frage ist nur, ob euch Werbung in der “Provinz” nützt?
Die Farbgebung und das Design wurden von einem
hochbegabten Jung-Architekten entworfen und festgelegt. Es symbolisiert die Verbundenheit zur Nutzung der Backsteine zu damaliger Zeit in der Stadt beim Bau von Häusern. Ich hätte eher gesagt es symbolisiert die Verbundenheit damals, wie auch heute, zur Stahlproduktion im Stahlwerk. Wie man sich halt irren kann, oder?