Es ist schon erschreckend, wie Zulieferer die ihnen übergebene Ware auf dem Transport behandeln und anliefern. Das konnten wir in der Firma heute beim Öffnen eines als “Handle with care” markierten Paketes (beinhaltete den Server eines Kunden) am eigenen Leibe erfahren. Anscheinend ist das Paket mit hoher Wucht (aus mehr als 1m Höhe) während der Zustellung fallen gelassen worden. Das Resultat könnt ihr an den unten beigefügten Bildern erkennen.

Zum Glück ist das Ganze hoch versichert versendet worden – somit muss der Zulieferer jetzt leidlicherweise bluten. Warum?

  • Schäden durch den Aufprall am Gehäuse (massiv verzogen, Schrauben für die Halterungen sowie Plastik-Halterungen abgebrochen, Laufwerkshalterung verbogen),
  • im HDD-Case hat es die Elektronik zerlegt, nebst verzogenem Gehäuse,
  • Lüfter haben sich von ihrer Verschraubung gelöst und dümpelten im Gehäuse umher
  • und eine der beiden Festplatten (RAID 1) hat sich diesen Tatbestand als Anlass genommen in die ewigen Jagdgründe aufzusteigen.
  • Den Paketdienst werde ich hier nicht unbedingt öffentlich nennen (da mir nicht bekannt ist, ob das rechtlich ok ist).

    Ich bin einmal gespannt, wie groß der Schaden effektiv ist. Nebst möglichen Folgeschäden (die noch untersucht werden) darf der Arbeitsausfall der Firma, deren Server derart schändlich behandelt wurde, nicht außen vorgelassen werden.

    In diesem Sinne – “Handle with care”