WLAN – Die Entscheidungsshow
Heute war es endlich soweit. Wie ich bereits einige Tage zuvor berichtete hatte ein Kunde seine WLAN-Funkstrecke übersehen und einfach zwischen beiden Antennen ein neues Gebäude errichtet, welches die Qualität des Signals erheblich einschränkte bzw sogar zum Erliegen brachte. Heute stürmten wir auf den Mast, um die dortige Antenne ca. 10m weiter höher anzubringen.
Wie der Zufall es wollte oder wollen wir gar Murphy ins Spiel bringen, fing es nach dem Abbau massiv an zu regnen. Dies erschwerte die Arbeit immens und kratzte mitunter auch an unserer Gesundheit, da wir triefend bis auf die Knochen nass wurden. Zugleich wird das Ganze nicht sonderlich ungefährlicher, wenn man die glitschige Leiter hinauf und hinunter muss. Dennoch schafften wir es innerhalb 2 Stunden die Funkstrecke mit Hilfe der neuen Position wieder in Betrieb zu nehmen. Knappe 15m zusätzliches Kabel musste innerhalb des Mastes verlegt bzw mit unter ausgetauscht werden – und das Ganze in einer Höhe in der ich eh nicht sonderlich ansprechbar mehr bin. Fliegen oder Ballon fahren – pah, da lach ich doch drüber – aber ca. 20 m auf einer Plattform innerhalb des Mastes herumzuturnen ist für mein Nervenkostüm nicht sonderlich beruhigend. Und der Regen plus der dazugehörige starke Wind ließ das Ganze eher aussehen, als würde ich versuchen die Takelage am Mast eines Segelbootes wieder in Ordnung zu bringen. ![]()
Letztendlich ist es vollbracht und als Resultat der ganzen Geschichte wurde der Kunde wieder mit Internet gesegnet.