Spionage und Überwachung …
.., mit unter anderem von Verbindungsdaten, seien laut Spiegel bei der Telekom durchgeführt worden, um “Informationslecks” bei Managern und Aufsichtsräten zu Journalisten zu überprüfen. Ein ganz schön dickes Ding, wie ich finde.
Und es zeigt wieder einmal ganz klar – wo Daten da sind, werden diese auch missbraucht. Der Aufschrei des DJV (Deutscher Journalisten Verband) spricht von Angriff auf die Pressefreiheit. Es ist “schön” zu sehen, dass die Burschen mal langsam aufwachen – komischerweise erst, wenn sie selbst davon betroffen sind. Ein Kommentar im Heise-Forum spricht mir da aus der Seele.
Ich hoffe nur, dass das eigentliche Ausmaß riesig ist und den Kritikern der Vorratsdatenspeicherung und Co. eine gelungene Brücke zu diesen Telekom-Skandal gelingt, damit auch die Unwissenden oder mit der Hand abwinkenden mal sehen, was derartige Datenauswertungen mit sich bringen. Der Verdacht reicht ja allein schon, um eine derartige Maschinerie ins Laufen zu bringen – vor allem für ein Privat-Unternehmen in diesem riesigen Stil.