Wie riecht ein Windel-Eimer?
Wer sich schon immer diese Frage stellte, diese aber nie beantworten konnte, weil ihm a) das nötige eigene Baby dazu fehlte oder b) auf die Schnelle kein Baby von Verwandten oder Bekannten zur Leihgabe zur Verfügung stand oder kein Babysitter ist, dem möchte ich folgende Anleitung zur Erzeugung eines Windel-Eimer ähnlichen Geruchs ans Herz legen:
Man nehme ein Stück Puten- oder Hähnchenbrust, schneide diese elegant und filigran in 2x1x1 cm dicke/dünne Streifen. Zusätzlich nehme man einen sauberen Topf (sofern man hat) und setzt diesen mit geeigneter kochfähiger Menge Wasser auf und lege die einzelnen Stücke vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette hinein. Dann hurtig aufs Gas und die Herdplatte erhitzen nebst dem Topf, inklusive Wasser und Streifen und obendrauf einen passenden Deckel gesetzt.
Nach 10 Minuten des blubbernden Brodelns einfach den Deckel abnehmen und den Riechkolben (Anm. des Schreiberlings: das Teil zwischen Augen und oberhalb des Mundes) über den Topf halten. Das, was da so stinkt, das ist der süße Duft der Anarchie, der jeden Tag aus dem Windel-Eimer weht.
Wie ich darauf komme? Wir haben heute wieder die Basis für die nächsten Breichen fertig gemacht – diesmal ein Topf mit Kartoffeln und zermatschter und zu Brei zerquetschter Putenbrust! *Örks*