Re-Prüfung Führerschein

Ohne eine Kategorie Menschen in einen Topf werfen zu wollen, aber es gibt Situationen, wo ich wirklich für eine wiederholte Fahr- oder Eignungsprüfung ab einem bestimmten Alter bin.

Das Lustspiel eben auf dem Balkon war wieder so eine Situation, wo “Mutti” (Ü65), welche außerhalb des Fahrzeuges stand, dem “Vati” (Ü75) über 15 Minuten lang einweisend beim vorwärts Einparken behilflich sein wollte. Und in was für einem Ton! Die Balkone im gesamten Innenhof füllten sich auf Grund der schallenden Besinnlichkeit, um dem Lustspiel beizuwohnen.

“Vati” stieg mehrfach aus und artikulierte, dass er sich das Einparken nicht zutraut, da er das eine Auto neben seiner Parkbucht streifen könnte. Außerdem wäre doch die derzeitige Parkposition ausreichend. Da kriegt er wenigstens die Tür auf. Er setzte sich darauf, nach befehlstonartigen Gemecker von “Mutti”, wieder ans Steuer, fuhr ein Stück rückwärts, “Mutti” brüllte sanft: “Nein, andere Richtung! Ja, so ist richtig. Nein entgegengesetzt! Hey, falsche Richtung! Mach doch mal! Oh Mann! Geradeaus! Nein, entgegengesetzt! Gas geben! Vorsicht! Hör auf!” und dann stand “Vati” wieder in der gleichen Position, wie vorher auch – 2 1/2 Parklücken in Beschlag nehmend. Und dann ging das Ganze wieder von vorne los – 15 Minuten lang!

Irre, und morgen fahren die beiden wieder einkaufen! Weil es ist ja sonst nichts los im Einkaufszentrum. Ich glaube, ich lasse mein Auto sicherheitshalber woanders stehen und fahre morgen keinen Meter. Ist für meine Familie und für mich weitaus sicherer so.

Kommentare2 Comments

  1. Marcus sagt:

    Rofl lol, so ein ähliches Paar haben wir auch im Nachbareingang wohnen. Es ist manchmal echt heftig wie der arme Mann von seiner Frau in voller Lautstärke zusammengeschissen wird. Also wenn man sich mal so einen Ton angewöhnt hat wirds Zeit für ne Trennung…

  2. FireFox sagt:

    Heue hat es “Papi” geschafft in 5 Zügen einzuparken. Und das mit der Nutzung von gerade mal 1 1/2 Parkflächen. Diesmal hat “Mutti” nicht gemeckert – dafür aber ein Nachbar, auf dessen Parkplatz er somit steht. Die Parkplätze sind nämlich alle jeweils vermietet und der leidende Besitzer des zur Hälfte Belegten stand hupend mit seinem Auto hinter “Vati’s” Auto. Zum Glück hab ich meinen Parkplatz nicht dort. Ich würd mir nur Sorgen machen um das Auto …

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