Ich hatte mich ja bereits über die eingeführte DNS-Manipulation seitens der Telekom geäußert. Jetzt taucht schon mit einer der ersten Fälle auf, wo diese “Domain nicht existent – ich leite auf Telekom-Server”-Sache mitunter “Schaden” anrichtet.

Viele Firmen haben Sicherheitsvorkehrungen gegen Spam und anderes Gedöhns, wo z.B. bei einer eingehenden Mail ein DNS-Lookup durchgeführt wird, um die Korrektheit der Absenderdomain festzustellen. Das ist mitunter ein Indiz, ob es sich um Spam handelt oder nicht. Durch die Umleitung der DNS-Anfrage oder besser dem Vorgaukeln, dass die falsche Domain doch existiert (auf dem Telekom-Server) wird durch diese Prüftools fälschlicherweise angenommen, dass die Absenderdomain existiert und ok ist.

Dieses Verfahren der ISPs stört sämtliche Sicherheits- und Überprüfungsverfahren, die auf Validierung der DNS-Namen angewiesen sind. Schöne “sichere” Welt, oder?