Wer das glaubt, dass die Erstellung der DNS-Sperrmechanismen für die Telekom besonders zeitaufwändig ist, der nagelt sich auch seine Mütze mit einem Presslufthammer an den Kopf. Die Telekom hat mindestens bereits die Basis für die DNS-Sperrmechanismen funktionsfähig, was man mehr als gut an der T-Online Navigationshilfe, über die ich bereits berichtete, sehen kann.

Ich glaube nicht, dass, wenn die Zeit für Sperrmechanismen benötigt wird, es sich um die Realisierung der DNS-Sperren handelt. Vielmehr, weil es der gesetzliche Rahmen der Gesetzesvorlage nicht einschränkt, wird an tiefergehenden Mechanismen gewerkelt – mit Sicherheit!

Generell sei der Entwurf aber “technikoffen” formuliert, sodass Provider auch zusätzliche Sperrmethoden einsetzen könnten. (Heise) (original Gesetzesentwurf)

By the way: Ich verwehre mich dagegen ständig von diesen lupenreinen Politikern beleidigt zu werden. Diesmal ist es wieder Frau von der Leyen, die in meinen Augen den Bock abgeschossen hat:

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.

Geht es noch tiefer? Leute, die von Technik Ahnung haben, wissen wie man Einstellungen vornimmt, wissen wie das Ganze funktioniert, sind zum Teil schwer pädokriminell!  Sprich, meine Eltern wären außen vor, weil sie das Internet zwar nutzen, aber von der Materie keine Ahnung haben, aber zB. meine Person ist nach Frau von der Leyen’s Aussage pädokriminell – Na vielen Schrank auch!

Wenn ich fies wäre, würde ich das Ganze verbal umdrehen und könnte das gleiche über die Leute sagen:  Ein Teil Derer sind schwer pädokriminell  die mit dem erneuten Missbrauch des Missbrauch von Kindern ihre politischen Machenschaften durchsetzen, Überwachung und Zensur einführen und sich selbst der Überwachung und der Zensur herausnehmen wollen. Aber ich bin nicht so fies und würde so etwas nicht sagen!

Als “Wermutstropfen” bezeichnete es die Familienministerin, dass im Rahmen einer Abwägung von Aufwand und Nutzen nur kommerzielle Anbieter mit mehr als 10.000 Kunden erfasst werden sollen. Dies entspreche dann “97 Prozent” des Marktes. Ausgenommen seien auch Behörden und Universitäten mit eigenem Netz.

Macht immer weiter so, denn wie sagt man so schön: abgerechnet wird am Schluss …