Stop(p)

Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass Kindesmissbrauch eine sehr schlimme Sache und ein ernstes Thema ist. Ich denke aber, über ein Stop(p)-Schild kann man sich aber mitunter amüsieren, vor allem, wenn der folgende Clip passt, wie die Faust aufs Auge. Schon in den 70ern wollte Schlemihl aus der Sesamstraße dem armen naiven Ernie ein Stop(p)-Schild verkaufen – hatte damals aber schon nicht funktioniert.

Was also, wenn Ernie für die deutschen Bundesbürger, das typische Stimmvieh und Schlemihl für unsere Ministerin von der Leyen stehen würden?

(gefunden via Blogsprache)

Kommentare4 Comments

  1. Artanis sagt:

    Ja, das paßt. Ich fürchte allerdings, daß das deutsche Prekariat nicht so reagiert, wie Ernie es hier tut.

  2. Hermes C. sagt:

    Vermutlich hat es weniger mit dem Prekariat als mit den Generationen zu tun: Die junge Generation die mit dem Netz aufgewachsen ist und die Generation die mit Internet, Computer, Handys & Co. eher “auf Kriegsfuß” stehen.

    Dazu ein lesenswerter Spiegel-Artikel von heute: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html

  3. FireFox sagt:

    Ja, der Artikel auf SpON ist wirklich gut – muss man dem Blatt mal anerkennen, dass sie etwas Gutes geschrieben haben. Ich selbst zähle mich auch zu der Generation – habe auch mit einem C64 angefangen kurz nach der Wende um dann schnell zum PC zu wechseln. Ich denke SpON beschreibt es gut. Es wird Politik gemacht gegen eine ganze Generation – und genau diese Generation wird bald mehr den wichtiger sein als heute und sie ist in der Lage relativ schnell und mit der Zeit immer schneller sich zusammenzuraufen, um ihre Belange als Gemeinschaft kund zu tun.

  4. [...] In einem Kommentar wurde bereits der sehr gute Artikel auf SpON verlinkt (Die Generation C64 schlägt zurück). Zu diesem, wie auch aktuelle Geschehnisse schreibt das Handelsblatt Weblog von Thomas Knüwer in seinem heute veröffentlichten Artikel “Bundesregierung vs. das Internet” und nennt Dinge und Hintergründe mal beim Namen. [...]

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