Fakten, Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse
Arbeit
Langsames England
20. Apr
Was für eine Reise … man denkt nichts Böses und dennoch kommt es schlimmer. Eigentlich dachte ich, dass Fahrt vom Flughafen und die Hotelkosten vom Veranstalter übernommen werden – zumindest habe ich es schriftlich vor mir zu liegen (man druckt ja alles aus, was wichtig sein könnte) und was erwartet mich? Für den Abholservice durfte ich 50 Pfund abdrücken und die Hotelkosten durfte ich auch im Voraus bezahlen – nebst Essen und Unterkunft bis Freitag bescheidene 340 Pfund. Zum Glück hatte ich ne Kreditkarte dabei – das Dumme nur, dass es meine eigene ist und ich deswegen erst einmal alles auf meine Kappe nehmen darf. Meine Firma kann dafür nichts, dennoch sitze ich erstmal hier bedeppert und leicht geschockt herum. Ich muss das morgen definitiv klären, wenn ich den ersten Schulungstag habe.
Zudem habe ich für bescheidene 45 Pfund Internet für die Woche beantragt. Der Flyer liest sich großartig – Highspeed Internet for Business Uses. Specially for VPN and remote worker. Das Großartige bleibt aber beim Lesen, denn erstens hatte es fast 2h gedauert, bis ich überhaupt via Kreditkarte den Internetzugang freischalten konnte (Der Hotelproxy für den Bezahlservice kam einfach nicht) und zweitens merke ich von dem Speed rein gar nix. Ich habe bereits manuell versucht die IP-Einstellungen zu “tunen” (andere DNS-Server & Co), aber das was ich rausgeholt habe ist im Bereich des Lächerlichen. By the way: Google ist wahnsinnig schnell – komischerweise.
Videochat via iChat ist gen der Unmöglichkeit. Einer der beiden Partner hat ordentlich Ton, der andere versteht den Gegenüber fast gar nicht und von der Qualität des Videobildes will ich gar nicht erst reden. Ich habe das Gefühl ein Video anzusehen, welches ich damals das erste Mal auf der CD der PC Player mit Heinrich Lehnhardt und Boris Schneider 1995 mir zu Eigen machen durfte. Schrecklich … Während ich das Ganze hier so schreibe, versuche ich einen Speedtest via dsl-speed.de laufen zu lassen, um mal zu sehen, was hier im Endeffekt durchgeht. Der Test dauert schon 5 Minuten. Sollte der Test überhaupt noch fertig werden, dann reiche ich den nach – aber vielleicht bricht der eh vorher ab. (Update: Hatte einmal kurz 24KBit laut Anzeige … Wahnsinn)
Fernarbeit ist fast gar nicht möglich, es sei denn, man hat eine Menge Zeit. Und mit Menge meine ich in der Größenordnung, wie die Menschheit in ihrer Entwicklungsgeschichte benötigt hat. Der Bildaufbau ist mehr als entsetzlich und weitaus schlimmer als Fernwartung via ISDN. Hier gehen einfach Datenpakete verloren, die das Ganze zum Scheitern verurteilen, denn wie gesagt: Google-Suche und Anzeige der Seiten aus dem Google-Cache ist wahnsinnig schnell. Insofern frage ich mich – zu Recht – was hier eigentlich mit dem Internet los ist. Bei den meisten von mir genutzten Seiten oder DynDNS-Services (VPN) habe ich Packet Drops von ca. 50%. Bei Google liegt das weit unter 0,01%. Schon seltsam …
Sagenhafte 10 TV-Sender sind auf dem Zimmer empfangbar! Ich lasse das nebenbei dudeln und frage mich, ob das wirklich das normale Fernsehprogramm in England ist. Talkshows, Wiederholungen von Talkshows, Werbung bis zum Abwinken, nebst Angebote von Augen-Laser-OPs für 350 Pfund pro Auge, Leute, die sich in aller Öffentlichkeit im Fernsehen schämen, weil sie im Fernsehen sind und sich schämen. Das Einzige, was man gucken kann, ist den Sport-Sender und man entspannt bei einer hektischen Party Billiard … oh mann, ich habe Kopfschmerzen!
Naja .. ich geh jetzt mal rüber in den Pub etwas essen. Me hungry …
Auf, auf und davon …
19. Apr
.. aber ich komme wieder – hoffentlich!
Morgen zieht es mich beruflich ins Überwacherland Nr. 1 – nach Groß Britannien, ein paar Kilometer entfernt von London. Dort bin ich eine Woche lang auf einer Schulung, nebst Hotelübernachtungen und allem Drum und Dran. Gerade habe ich mich online eingecheckt … faszinierend, was heutzutage alles schon möglich ist. Fehlt nur noch, dass man sein Gepäck auch online abgeben kann – oder gar online direkt dorthin fliegen!
Die letzten Tage der Vorbereitung waren sehr stressig, da eine Menge schief gegangen und ein Großteil der Vorbereitungen an meiner Person hängen geblieben ist. Mein Handy hatte sich gestern massiv tiefentladen und musste via Starthilfe wieder zum Leben erweckt werden, alle Banken in BRB waren nicht in der Lage rechtzeitig Britische Pfund zu besorgen (obwohl ich rechtzeitig angefragt hatte), Termine der veranstaltenden Firma wurden des Öfteren verschoben oder in Frage gestellt, bei der Suche nach einem passenden Hin- und Rückflug und eines geeigneten Flugunternehmens ist massiv an Zeit verloren gegangen, ein passender Parkplatz in Tegel musste gefunden werden (damit ich nachts am Freitag auch wieder nach Hause komme, ohne die letzte Bahn verpassen zu müssen), Kundentermine mussten kurzfristig umgelegt werden (leider zum Leidwesen der Kunden), private Verpflichtungen kamen ebenso hinzu und benötigten meine Aufmerksamkeit.
Parallel dazu, hatte ich einige Rechnerprobleme zu lösen, die durch ein paar Bekannte auf meinen Tisch gelandet sind. Ich sag nur: nie wieder SP3 auf einen Rechner mit nur 256MB RAM installieren – das hat “nur” knappe 3 Stunden gedauert und war heute früh um 2 Uhr beendet. Und ich hatte keinen RAM mehr hier rumliegen, damit ich das Ganze beschleunigen konnte. Da hat man schon für fast jede erdenkliche Situation Krams zu Hause, um anderen helfen zu können, und dann scheitert es an der Nichtexistenz von SD-RAM ….
Alles in allem nervenaufreibend. Ich frage mich jetzt nur noch, ob es Sinn macht eine Digitalkamera mitzunehmen, nachdem ich heute gelesen habe, dass es mitunter ein Verdacht auf terroristische Aktivitäten geben könnte, wenn man die Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Busse oder U-Bahnstationen fotografiert – mit Aufforderung der Löschung von den Fotos bzw. Beschlagnahmung der Kameras. Irre – aber es muss wahrscheinlich wohl so sein – zum Schutze der Kinder und vor Terroristen *Kopf -> Tisch -> Knall*
Krass ist dennoch, dass in Britannien über 6 Millionen Kameras aufs Volk und deren Gäste gerichtet sind, aber wenn diese zurück fotografieren, kackt sich der Staat vor Schreck ins arthursche Kettenhemd.
Naja zur Verteidigung muss man wohl sagen: “tourist” und “terrorist” hören sich ja fast gleich an … das kann man schon als Polizist sprachlich verwechseln!
Unmöglich? Doch möglich …
02. Apr
So etwas habe ich in meiner langjährigen Berufszeit noch nicht erlebt. Ein Kollege hatte bei einem Kunden heute Netzwerkkabel, welche von einer Kabeltrommel des Elektrikers bereits vorverlegt war, fertig gemacht und aufgelegt. Beim letzten Kabel bekam er aber keine Verbindung mittels seiner Testgeräte. Erst das “Gute” zeigte auf, dass es bei dem 18m langen Kabel ein Problem nach 16m, bzw. 2m, wenn man von der anderen Seite heran geht, auftauchte.
Er stellte einen massiven Knick in der Isolierung fest und öffnete diese. Gummi-Isolierung und äußerer Flechtschirm waren intakt, aber die einzelnen Adern darunter waren der Hammer, denn diese waren anscheinen während der Produktion mal gerissen und mittels kleinen roten Isoierbändern miteinander verknüppert worden. Danach kam der Flechtschirm und die Isolierung drüber, welche sich durchgehend bei der besagten Kabeltrommel auf 1km Länge erstreckte. Ergo existierte dieser Fehler bereits während der Produktion des Kabels.
Das so etwas überhaupt verkauft wird? Zum Glück gibt es Firmen und Leute, die ihre Arbeit noch testen …
Dozententätigkeit
15. Mrz
Meine “damalige” Dozententätigkeit war bei den Verantwortlichen und den Teilnehmern gut angekommen. Auf Grund dessen ist der Auftraggeber auf mich zu gekommen, um mich zu bitten, den gleichen Kurs erneut zu halten. Das Thema, wie beim letzten Mal – Netzwerke.
So etwas lasse ich mir nicht zweimal sagen – ab morgen geht’s erneut los. Da kann ich mich wieder thematisch 5 Tage lang frei entfalten. Eine neue Truppe und somit eine neue Erfahrung! Ich bin gespannt, was die Tage mit sich bringen …
Über Insider, spezielle Polizisten und KiPo
25. Feb
Hach, die letzten Tage war es hier ziemlich ruhig. Ich war sowohl mit Hardware-, Politik-,als auch den gerade aufgekommenen “Sperrt KiPo im Netz”-Recherchen beschäftigt.
Mein Standpunkt zum letzten Punkt ist klar. Ich vertrat und vertrete die Meinung, dass Sperren (Zensur) nichts bringen und man lieber korrekt, technisch versiert gegen die Betreiber, Verbreiter und Produzenten vorgeht.
Heute kam mitunter eine Meldung auf, dass “möglicherweise” ein “Polizist”, vor oder schon während dieser KiPo-Welle, KiPo als Thema ausnutzte, um andere zu erpressen. Sind halt alle integer und vetrauensfähig und über aller Zweifel erhaben … und diese sollen “unser” Internet filtern dürfen bzw. entscheiden, was gefiltert/zensiert wird?
Ebenso hat Scusi einen Insider-Bericht veröffentlicht – eine anonyme Mail eines Pädophilen der in einschlägigen Kreisen unterwegs ist – welche zwar thematisch und an einigen Stellen aussagekräftig völlig wider meinen Verstand und moralischen Vorstellungen geht, wenn es um die Aussagen der Freiwilligkeit der “Opfer”/Kinder geht, dennoch aber mitunter das Ausmaß des dahinterliegenden, teils kriminellen, Netzes, die angewendete Technik und andere Praktiken, sowohl auf deren, wie auf Seiten der “Wir wollen Kinder schützen”-Fraktion, aufzeigt. Dies mitunter sollte jedem zeigen, was von diesen “Filtern” aka Zensurmethoden, die bei uns angestrengt eingeführt werden sollen, zu halten ist.
Der Text ist sehr lang, also nicht erschrecken und ich empfehle es auch wirklich durchzulesen. Auf die Gesinnung des Schreiberlings und seine Ansichten, darüber, wie gesagt, gehe ich nicht darauf ein. Ich vertrete diese nicht und distanziere mich davon ausdrücklich. Es geht im Hintergrund um Botnetze, die Art und Weise, wie die Zahlungen vorgenommen und verschleiert werden, über die Wege der gesicherten Kommunikation der Käufer auf ihre “Ware”. Es geht um die Hintergründe, was KiPo ist, wie sie entstand, über “sexuelle Selbstbestimmung” und über Zukunftsaussichten. Ebenso, und das ist für mich erschreckend, geht es darum, welche Organisationen sich hinter den ganzen Organisationen verbirgt, die sich auserkoren haben, gegen den Missbrauch von Kindern zu agieren.
Es unterliegt mitunter der Informationsfreiheit auch zu wissen, wie und wieso solche Menschen “ticken”. Auch wenn sie in der Gesellschaft geächtet sind. Man kann nur über den Sachverhalt urteilen, wenn man beide Seiten der Medaille zu Wort kommen lässt.
Aufmerksam sollte man nicht nur die Fädenzieher betrachten, sondern auf der anderen Seite, wie die KiPo-Macher weiter vorgehen, um Filter und Zensur zu umgehen – ich lass dieses Zitat aus der Mail unkommentiert stehen, denn jeder nur etwas technisch versierte Mensch weiß, was das für “einfache” Vorgänge und wie schwer diese überhaupt “filterbar” sind…
Es gibt kommerzielle Angebote wo man keine Kinderpornografie mehr kauft sondern sich eine solche virtuelle Workstation mietet auf der sich ein tolles Geschenk befindet voller Videos und Dateien… Die Verbindung kann ganz ruhig via Windows Remote Desktop oder VNC aufgebaut werden. Zwischen dem Computer des Kunden und des Servers laufen keine Dateien sondern lediglich Tastaturbefehle und Bildschirminhalte – meistens in verschluesselter Form und ohne die geringste Spur zu hinterlassen was man angesehen hat. Da der Bildschirm eines Computers zB. aus Russland auf dem PC in Deutschland angezeigt werden kann, entegeht der Kunde jeglicher Filterung, Zensur oder Ueberwachung durch den deutschen Staat. Tja, und dabei koennen die Vertreiber von Kinderpornos sogar seelenruhig virtuelle Computer verkaufen wozu Visa und Mastercard sicherlich nichts haben wird… Wenn sich dann der Kunde mit dem virtuellen Computer verbindet findet er eine nette Datei die nichts anders ist als ein TrueCrypt Container fuer den er auch das Passwort erhalten hat um es zu oeffnen. Den Container kann er auch seelenruhig auf seinen Computer nach Hause transferieren und da kein Mensch weiss was drin ist, bleibt er einfach nur einen Nutzer wie Millionen andere. Die Russen haben seit ca. 4 Jahren saemtliche Eventualitaeten durchgedacht und fuer Loesungsansaetze gesorgt. Bei denen wird das Geschaeft nicht ausgehen. Aber bei der deutschen Regierung verschwindet das Geld der Steuerzahler und die Wirtschaft fuer unsinnige und teure Systeme.
Falls Sie es immer noch nicht bemerkt haben: Technik ist nicht die Loesung zur Eindaemmung von Kinderpornographie. Keinen Filter, keine Zensur und keine Totalueberwachung kann daran etwas aendern.
Was wäre also die nächste logische Konsequenz? Verschlüsselung verbieten? Jeder der Truecrypt und/oder VPN nutzt ist ein KiPo-Freund?
Ich denke, die Debatte über KiPo ist lange nicht beendet, aber in meinen Augen schon längst bezüglich der gewollten Sperrung von Webseiten, denn spätestens dieses “Geschäftsgebahren” ist nicht auf den Fluss von Daten oder Sperren von Webseiten in der Technik verfolgbar, sondern nur durch Fahndung und Ermittlung mit fähigen Leuten. Denn wenn das stimmen sollte, was der Insider da ausplaudert, dann spielt das BKA und Co. locker Taschenbilliard und muss definitiv mit kreativen und fähigen Leuten und Know How ausgestattet werden, um die Täter aufzuspüren und zu fassen – sofern sie überhaupt die Täter dingfest und etwas gegen KiPo und diese mafiösen Strukturen machen wollen.
Problem durch die Zukunft
18. Feb
Mich ereilte vor Feierabend heut ein dringender Ruf eines Kunden (ältere Generation). Die Anmeldung an seiner Arbeitsstation, welche sich in einer Domäne befindet, war ihm nicht möglich. Über Fehlermeldungen schwieg der Kunde sich aus, dennoch sollte sich jemand unbedingt jetzt sofort und am besten schon vor 5 Minuten dem Problem annehmen.
Da eh fast Feierabend war (Elternzeit) fuhr ich auf dem Weg nach Hause bei dem Kunden vorbei, startete den Rechner und bekam nach versuchter Anmeldung die Meldung, dass auf Grund unterschiedlicher Zeiten zwischen dem Client und dem Server eine Anmeldung nicht möglich sei.
Ich schaute den Kunden an und fragte, ob er die Systemzeit des Rechners geändert hätte. Wie zu erwarten bekam ich die Antwort: “Selbstverständlich nicht!”. Ich startete den Rechner erneut und begab mich ins BIOS und dort zur Abteilung Datum/Uhrzeit und ich erblickte 18.06.2009!
Ich: “Arbeiten Sie gern in der Zukunft?”
Kunde: “Wieso?”
Ich: “Da die Zeit des Rechners auf in 4 Monaten gesetzt ist …” – speicherte die Konfiguration mit korrektem Datum ab und startete den Rechner neu.
Kunde: “Wie passiert denn das?”
Ich: “Was haben Sie denn beim letzten Mal getan?”
Kunde: “Ich habe Termine koordiniert – dazu klicke ich immer rechts unten auf die Uhrzeit und schaue nach, an welchem Wochentag der Termin stattfindet.”
Ich: “Und dann?”
Kunde: “Wenn der Termin bestätigt wird, trage ich ihn in den Kalender in Outlook und schließe danach das Fenster mit ‘OK’.”
Ich: “….”
Ich: “Und hatten Sie rein zufällig gestern einen Termin vereinbart für den 18.06.2009?”
Kunde: “Ja, wieso?”
Ich: “Weil Sie damit die Systemzeit des Rechner geändert haben …”
Kunde: “…..”
Ich habe ihm dann noch schnell erklärt, wieso diese Art der Methode nicht sonderlich die Beste ist, um Termine abzustimmen und zeigte ihm, dass er auch ruhig den Kalender in Outlook nutzen könne, um herauszufinden, an welchem Tag welcher Wochentag ist. Zusätzlich bekommt er auch die Information, ob er an diesen Tag bereits Termine hat. Somit würde er auch nicht mehr versehentlich die Uhrzeit und das Datum des Rechners ändern.
Der Kunde war fassungslos – über sein unbedarftes Verhalten. Ich beruhigte ihn, da ja nichts passiert wäre.
Kunde: “Sie sind aber deswegen extra zu uns gekommen … wegen so einen Fehler meinerseits …”
Ich: “Auch das ist mein Job – und wie Sie sehen, können wir auch einige Probleme durch die Zukunft lösen …”
Ich: “Übrigens – ich wünsche einen schönen Feierabend und selbstverständlich geht diese Runde aufs Haus – versteht sich von selbst …”
Hintergrund: Ursache des Problems liegt in den unterschiedlichen Datumseinstellungen des Servers und des Client innerhalb einer Domäne. Bei Versuch der Anmeldung des Clients am Server wird ein Kerberos Ticket erzeugt. Dies beinhaltet auch, dass ein Zeitunterschied zwischen beiden Systemen nicht mehr als 5 Minuten (laut Erinnerungsstand) betragen darf. Ist dies dennoch der Fall, dann ist das Ticket ungültig und der Nutzer (auch der Domänenadministrator) kann sich nicht anmelden.
Man kann nun sich als lokaler Admin anmelden und das Datum ändern – man kann aber auch, wenn man Zugriff auf das BIOS hat, das Datum im BIOS ändern. Danach sollte eine Anmeldung an der Domäne funktionieren. Wenn nicht, dann sollte man die Einstellung bezüglich Sommer-/Winterzeit beachten (herausnehmen, bzw. setzen). Mir ist es bisher zweimal untergekommen, dass einer der beiden Parteien (Server bzw. Client) den Haken gesetzt hatte, der andere nicht. Somit bestand trotz augenscheinlich gleicher Zeit und Datum eine einstündige Diskrepanz, welche ergo auch dahingehend führt, dass der Server die Anmeldung des Client verweigert.
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