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Archiv für die Kategorie ‘Hilfe’

Lösung: Die Schneekatze hat Startschwierigkeiten

3. September 2009 FireFox Keine Kommentare

Seit letzter Woche bin ich im Besitz einer Familienpackung Schneeleoparden, die es sich nach und nach auf den Macs im Haushalt gemütlich machen. Drei Installationen verliefen völlig problemlos. Die vierte heute, auf dem iMac in der Firma, hatte mit leichten Startschwierigkeiten zu kämpfen.

Egal ob ich unter Leopard aus ein Update ausführen oder mittels DVD gestartet dieses verrichten wollte, bekam ich nicht die Möglichkeit die Installation auf die einzige Platte im System zu machen. Ich erhielt lediglich folgende Fehlermeldung mit einem lustigen gelben Dreieck ala “Jefahrenbucht” aus Monkey Island 3:

Mac OS X kann nicht auf Volume “Macintosh HD” installiert werden, da dieses Volume nicht als Startvolume für Ihren Computer verwendet werden kann.

Ich wollte auf dem iMac ein Update ausführen. Erstens weil er erst 1 Monat alt ist und kaum irgendwelche Programme installiert und Dateileichen vorhanden sind und zweitens, weil ich meine sämtlichen Konfigurationen und Kundenzugänge für die Administration nicht nachträglich neu einrichten wollte.

Nun kursierten eine Menge Hilfestellungen im weltweiten Netz, dass die Platte keine GUID-Partitionstabellen enthalten würden und deswegen dieses verwehrt wäre. Dem war bei mir leider nicht so.Ich bin dann zufällig auf einen kleinen Tip unabhängig von der Schneekatze gestoßen, der bei mir in dieser Konstellation erfolgreich war.

Mac OS X kann zur Laufzeit die Partitionsgröße der eigentlichen Partition verändern. Hierzu muss lediglich im Festplatten-Dienstprogramm die Größe der zu installierenden Partition geändert und gespeichert werden. Danach kann man auch prompt wieder die alte Größe wiederherstellen lassen.

sl-part-resize

In meiner Konstellation habe ich die letzte Ziffer – hier eine 5 – lediglich auf 4 gesetzt, das Ganze übernommen und kurz darauf gleich wieder geändert in 5. Die Partitionsdaten wurden damit neu geschrieben und einer Installation stand sowohl aus Update unter Leopard bzw. direkt gebootet via DVD nichts mehr im Wege.

slinst-ok

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SQL: Zeichenketten innerhalb einer Spalte verändern

17. Juni 2009 FireFox 2 Kommentare

Dieser Eintrag ist für mich formell eine Gedankenstütze, aber vielleicht hilft sie dem Einen oder Anderen. Mich hat die Suche danach einen halben Abend gekostet.

Hintergrund war, dass in einer alten Datenbank eines Kunden Zahlen (Preise) eingetragen wurden (fragt mich nicht, warum dort kein passender Datentyp genutzt wurde, sondern Text bzw. VarChar), die aber kein Komma als Nachkommastellen hatten, sondern einen Punkt. Ursache hier war eine falsche Einstellung in den Regionaleinstellungen des jeweiligen PCs, welcher die Eintragungen vorgenommen hatte. Diese stand nicht auf Deutschland, sondern auf UK und somit war der Salat vorprogrammiert. Über 400 Einträge in unterschiedlichen Spalten der Tabelle waren verkehrt hinterlegt und das Auswerteprogramm produzierte einfach nur noch Müll in der Gestalt, dass die eigentlichen Preise mal locker um die 1000er Stelle verrutscht waren. Ja, so kann man mitunter auch seine Bilanzen frisieren – aber Spaß beiseite.

Damit die Daten nicht per Hand in der Tabelle manipuliert und auch kein individuelles Programm, welches den Convert ausführen sollte, entwickelt werden musste, suchte ich nach einer Möglichkeit mittels SQL-Statement das ganze zu realisieren. Letztendlich konnte ich das Problem mit folgendem Statement in den Griff bekommen:

UPDATE [TABELLE] SET [SPALTE] = REPLACE([SPALTE], ‘.’, ‘,’)

Dieser Befehl ersetzt in der resultierenden Zeichenfolge ein vorhandenen PUNKT zu einem KOMMA. Ebenso könnte man anstelle des Punktes und des Kommatas anderweitige Such- und Ersetzungszeichenketten nutzen. Wichtig ist nur, dass zB. beim SQL 2005 Server eine vorhandene Spalte vom Typ Text erst, wenn möglich, in VarChar umgewandelt wird. Ob dies möglich ist, entscheidet letztendlich der Inhalt.

Spaßtest Stickie-RAID 0

17. Juni 2009 FireFox Keine Kommentare

stickie-raid_0 Aus Spinnerei habe ich mir mal 5 Stück unserer Werbe-USB-Sticks (2GB) heute geschnappt, einen USB-Hub an den iMac angeschlossen und mal mit dem Festplatten-Dienstprogramm ein RAID 0 über alle 5 Sticks aufgebaut. Die Datenrate mit knappen 10MB pro Sekunde ist noch recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass alle 5 Sticks am gleichen USB-Port hängen und “hoffentlich” (Genaueres weiß ich noch nicht) die Daten auch konsequent auf allen Sticks beim Schreiben verteilt werden.

Auch die Fehleranfälligkeit habe ich mal überprüft. Speziell meine ich hier den Punkt, wenn ein Stick mal abwesend ist. Nach Entfernen eines Sticks läuft das RAID 0 wie erwartet nicht mehr. Beim wieder Stecken erkennt das System das auf die Sticks verteilte RAID und stellt es gewohnt zur Verfügung. Auch ein Wechsel der einzelnen Sticks an unterschiedliche Ports des gleichen Hubs oder gar an andere USB-Ports des Macs verkraftet das System anstandslos.

Was man damit nun machen kann? Hmm, mal überlegen. Vielleicht einen temporären Download-Ordner, der bei Eliminierung eines USB-Sticks nicht mehr zugriffig ist? Hier entscheidet sich mitunter die Qualität der Verteilung der Datenblöcke auf den gesamten RAID-Datenträger. Ich denke mal, ich werde den Spaßtest mal im Hinterkopf behalten und mir mal die Funktionsweise des Software-RAID in MacOS X aneignen. Vielleicht erspart es mitunter einen Truecrypt-Container für derartige Dateien – wer weiß.

1&1: Error 500 – Internal server error

12. Juni 2009 FireFox Keine Kommentare

Schon nach Nutzung von Wordpress 2.7 begannen einige Probleme in meinem Blog. Ziemlich oft konnte ich die interne Aktualisierung von Plugins nícht durchführen und war “gezwungen” die Plugins per Hand zu aktualisieren. Gestern startete ich den Versuch auf Wordpress 2.8 upzudaten, was damit endete, dass ich mich nicht mehr im Admin-Bereich anmelden konnte. Deswegen wechselte ich kurzerhand wieder auf die 2.7 zurück.

Die Fehlermeldung, die ich immer erhielt, war Error 500 – Internal server error. Zum Glück bin ich heute über einen passenden Artikel gestolpert und habe die Anleitung dort flugs selbst live ausprobiert. Der Effekt ist, dass nun alle Plugins laufen, diese sich auch sauber live aktualisieren lassen und zudem das Update auf 2.8 erfolgreich verlaufen ist. Zudem habe ich das bemerkte Gefühl, dass das Ganze Wordpress nun auch weitaus zügiger unterwegs ist.

Danke hierfür an die dementsprechenden Stellen (hier und hier). Zudem erläutere ich hier die Dinge, die bei mir in Anlehnung an die verlinkten Artikel geholfen haben.

  1. Eine Datei php.ini im wp-admin Verzeichnis der Wordpress-Installation anlegen und diese mit “memory=20MB” (ohne Gänsefüßchen) befüllen. Dies half schon allein bei der Auto-Updateproblematik.
  2. AddType x-mapp-php5 .php sowie AddHandler x-mapp-php5 .php in der .htaccess Datei hinzufügen. Dies, so meiner Meinung nach, brachte den zusätzlichen Performanceschub

Auf dass das Bloggen besser flutscht ;-)

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Rechner tut nix mehr

12. Juni 2009 FireFox Keine Kommentare

Ich weiß nicht 100%ig genau, wieso es passiert, aber es passiert ab und zu, dass ein Rechner nicht starten will. So, wie beim gerade gelieferten Rechner eines Kunden. Der Mitarbeiter des Kunden berichtete, dass der PC auf das Einschalten mittels Power-Button nicht reagiert – sprich er bleibt aus. Ich habe gerade den PC bei uns angestöpselt und das Gleiche ausprobiert und konnte das Ganze ebenso nachvollziehen. Die Lösung kann primär zweierlei Art sein.

  1. Netzteil im Eimer – sprich austauschen
  2. Netzteil bzw. Mainboard muss “resetted” werden

Für Punkt 2 muss einfach das Stromkabel abgezogen werden und wenn das Netzteil einen Hauptschalter hat muss dieser auf EIN (1) stehen. Danach einmal lang bzw. mehrfach den Power-Button drücken. Hiermit werden sämtliche Kondensatoren auf Mainboard und Netzteil entladen und somit liegt kaum noch Restspannung und Reststrom an.

Danach alles wieder anschließen und starten und wenn es das Problem aus (2) war, dann löft das Ganze wieder!

Categories: Arbeit, Hard & Software, Hilfe, PC

HackMac

13. März 2009 FireFox 11 Kommentare

Die Intel Atom Prozessoren sind für kleine Rechner oder Fileserver eine interessante Sache. Noch interessanter wird es, wenn man darauf nicht nur den üblichen Kram installieren kann, sondern Mac OS X 10.5 Leopard.

Als Proof-of-Concept habe ich mir ein Board inklusive Atom 330 Prozessor besorgt – im Speziellen das Intel D945GCLF2. Der Atom-Prozessor werkelt mit 2 Kernen. Jeder Kern besitzt Hyperthreading, wodurch insgesamt virtuell 4 Prozessoren existieren. Man gönnt dem Teil etwas RAM (1-2 GB) und eine Festplatte. Ebenso sollte zumindest für die Installation ein DVD-Laufwerk zur Verfügung stehen – entweder SATA oder USB, denn das ist an der Stelle egal.

Insgesamt kommt, je nach Geschmack des Gehäuses, der Festplattenwahl, RAM, inklusive der Leopard Lizenz ca. 250-300 € Straßenpreis zusammen. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass es möglich wäre, auf diese Plattform Mac OS X 10.5 zum Laufen zu bringen. Nach dem Proof-of-Concept ist die eigentliche Leopard Lizenz auf das MacBook Pro, was noch unter 10.4 lief, gewandert. Dafür war sie letztendlich gedacht und dafür wird sie auch genutzt. Mehr…

Categories: Hard & Software, Hilfe, Mac, PC