Kategorie : Mac

Tipp: NTFS schreiben unter OS X

Wer wie ich hin und wieder auf NTFS-partitionierte Laufwerke zugreifen muss, hatte unter Mac OS X die Qual der Wahl. Entweder musste ein paralleles Windows-System mittels Bootcamp eingerichtet oder eine Software, welche den Zugriff auf NTFS ermöglicht, käuflich erworben werden oder gar nicht erst mit NTFS anfangen und auf FAT32 umsteigen. Nur hat eben FAT32 einige Probleme bezüglich der maximalen Dateigröße, weswegen es nicht sinnvoll war, an dessen Einsatz überhaupt zu denken. 

Ich bin vor Wochen rein zufällig, da ich Bekannten etwas auf eine NTFS-formatierte Festplatte kopieren sollte, über eine Möglichkeit gestoßen unter Mac OS X auf NTFS-Datenträger zuzugreifen – vorausgesetzt, es handelt sich um USB Datenträger. Die Software der Wahl heißt hier VMWare Fusion. Es ist gut möglich, dass dies auch mit VirtualBox funktioniert – probiert habe ich es aber noch nicht.

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Alte DOS-Spiele? Boxer!

 

icon_spotlight.png Vor einigen Tagen bin ich auf eine interessante Anwendung gestoßen. Der Ursprung war ein Frontend für DOSBox. DOSBox ist ein emuliertes X86-System mit DOS, indem man fast alle alten DOS Spiele und Anwendungen laufen lassen kann. Das Einbinden der jeweiligen Programme und Anpassen von DOSBox-Variablen war immer ziemlich aufwändig und mühselig. Doch dafür habe ich jetzt Boxer entdeckt (für Mac OS X), welches mir diese lästigen Arbeiten abnimmt.

Boxer beinhaltet ein Installationshilfe-Assistenten, welcher entweder das Spiel samt aller Dateien in ein Paket kopiert und einbindet oder aber es erlaubt, von den Original-Installationsmedien in ein solches Paket installieren zu lassen. Ist das Ganze erledigt, genügt ein Doppelklick auf das Paket, Boxer wird ausgeführt und startet mit Hilfe von DOSBox das betreffende Spiel. Einfach genial und genial einfach – ein Programm, welches ich dem geneigten “Alte Spieleliebhaber” und auch dem “Ich möchte mal sehen, ob die Spiele damals wirklich inhaltlich viel besser waren”-Neugierigen empfehlen kann. 

Mein Archiv füllt sich mit jedem Diskettensatz oder CD aus meinem Old-Gamez Archiv, welches ich seit 1990 ständig weiter pflege. Jedes gekaufte Spiel befindet sich noch in meinem Bestand und erhält die Möglichkeit zur Auferstehung, um mich nach all den Jahren erneut zu erfreuen.

Der Verdammnis entronnen

Ich gräme mich schon einige Tage damit, dass bestimmte Bouquets des hiesigen Kabel-Betreibers RFT kein Bild mehr lieferten. Laut Anzeige von EyeTV war Signal vorhanden und das auch noch zu 100% Qualität, aber es kam kein Bild, geschweige denn überhaupt Ton. Lediglich die Meldung “Dieser Sender ist zur Zeit nicht verfügbar” wurde mir mittels EyeTV mitgeteilt. Es funktionierten ansonsten alle Frequenzen, außer die, der angeprangerten Sender.

Heute hatte ich den Kanal sprichwörtlich langsam voll, denn die Sender waren immer noch nicht erreichbar, meine Aufnahmeliste schwoll ins Unerdenkliche auf jenen Sendern an und diesen Schwall des Grams, der nicht funktionierenden Aufnahmen und der Gedanken höllischer Natur wollte ich erneut dem Support überhelfen, als ich sicherheitshalber meine beiden DVB-C Empfänger von Digital Everywhere vom Strom nahm. Ebenso trennte ich vom Mac mini die Firewire-Verbindung.

Resultat? Die Sender gehen … mir persönlich nicht begreiflich, wieso 2 Frequenzen nicht gingen, aber die anderen doch .. aber alle Sender funktionieren nun wieder. Irgendeine Logik? Ich denke nicht.

Zumindest ist RFT der Verdammnis entronnen … diesmal!

Biometrisches iPhoto

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer des neuen iLife Programmpaketes von Apple. Die neue Version des integrierten iPhoto interessierte mich am Meisten, weswegen ich auch zugeschlagen habe – vor allem wegen des Preises. Ebenso ist iMovie (Videoschnitt), iDVD (einfaches DVD-Authoring), iWeb (Webseitenerstellung) und GarageBand (Musiksoftware) enthalten.

Das neue iPhoto hat mitunter 2 neue große Funktionalitäten enthalten: Gesichter und Orte. Damit ist es möglich Bilder nach Gesichtern von Personen und nach geographischen Koordinaten/Daten einzugruppieren.

Für die Gesichter hat Apple eine Gesichtserkennungsroutine implementiert. diese arbeitet zwar nicht 100% perfekt (gibt es eh nicht), aber zumindest 85% meiner Bilder und deren Personen darauf werden erkannt und nach einem gewissen Training auch korrekt zugeordnet. Für die restlichen falsch oder gar nicht erkannten Gesichter kann dem System manuell die Information mittels Rechteck um das Gesicht und dem darauf folgenden Zuordnen zu einer Person übergeben werden. Somit lernt es im Nachhinein auch schwieriger zu erkennende Bilder zu erfassen.

Ich bin sichtlich erstaunt, wie gut das Ganze funktioniert, wenn gleich es mich etwas nachdenklich stimmt, dass es so gut funktioniert – vor allem bei dem Preis von maximal 79 Euro (je nachdem, wo es gekauft wurde). Je mehr es die Personen korrekt zugeordnet bekommt, um so besser wird das System.

Bleibt nur zu hoffen, dass solche Systeme in anderen Bereichen mindestens die Anfangsfehler, wie iPhoto bei mir aufweist. Dann komme ich mitunter als Matthias Platzeck durch :-) – zum Glück wurde mir bisher noch nicht Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen, denn dann müsste ich mir Sorgen machen *Schweißabwisch*

Na wenn das nicht schief geht ...

PS: Wer überlegt, wieso sich bei mir im Foto-Archiv Matthias Platzeck befindet, der möge einfach mal in die Fotoecke schauen – unter 850 Jahre Brandenburg / Tag der Deutschen Einheit.

RTFM

RTFM (Read The Fucking Manual) – ein Leitspruch, den ich gern immer zum Besten gebe, da sich ein Großteil aller Fragen und angeblicher Probleme damit lösen lassen. Dumm nur, wenn man selbst seinen eigenen Leitspruch nicht immer beachtet, denn dann würde ich hier und da nicht zu lange an einem “Problem” sitzen.

Heute ist es mal wieder passiert – der Mac Pro hat noch einmal 4GB Speicher zusätzlich erhalten, damit meine VM’s zum Entwickeln auch mal parallel laufen können, ohne dass andere Programme, die ich zum Recherchieren benötige, nicht unsinnig ausgelagert und somit meine Aktionen nicht erst nach spannenden Leseaktionen des Swap ausgeführt werden.

Mac heruntergefahren, Mac auf, Speicher gesteckt, Mac zu, Mac gestartet und mal schnell im System-Profiler kontrolliert: 4GB sind erkannt worden, obwohl 8GB drin stecken. Darauf hin wieder Mac heruntergefahren, Mac auf, Speicher umgesteckt, Mac zu, Mac gestartet und der System-Profiler sagt: 4GB.

Aller guten Dinge sind 3 und schaute ins Handbuch. Dort wird explizit darauf hingewiesen, wie der Speicher bei bestimmter Anzahl an Modulen gesteckt werden muss. Anderenfalls wird der Speicher nicht korrekt bzw. gar nicht erkannt. Also Mac heruntergefahren, Mac auf, Speicher nach Anleitung umgesteckt, Mac zu, Mac gestartet und der System-Profiler sagt diesmal: 8GB.

Warum nicht gleich so? Notiz an mich: Wenn eigentlich Bekanntes mitunter zu lange her ist, dann gilt auch RTFM. Das erspart Zeit und Nerven.

PS: Wer seinen Mac Pro kostengünstig mit mehr Speicher ausrüsten möchte, der kann mal sein Auge auf zB. das 4GB Kit von Kingston speziell für Mac Pro richten. Im Vergleich zum Speicher, angeboten von Apple, spart man da mächtig gewaltig und für FB-DIMM ECC Speicher ist der Preis mehr als lukrativ.

BootCamp 2.0 Treiber (x86 / x64)

Da ich schon einige Anfragen via Blog oder per Mail bezüglich der 64-Bit Treiber für Windows erhalten hatte, möchte ich einen Teil davon via Download anbieten. Es ist der pure Apple-Ordner auf der Mac Pro Leopard DVD, worin die Basis-Gerätetreiber enthalten sein sollten – sowohl in der x86 (32 Bit) als auch in der x64 (64 Bit) Version.

Ich habe nicht getestet, ob das Ganze dann nachträglich mittels dem BootCamp Update aktualisierbar ist – insofern sage ich an der Stelle: Nutzung auf eigene Gefahr.

Download hier!

Viel Glück und gutes Gelingen.