Kategorie : Hard & Software

ScummVM – die bessere VM

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Seit Jahren existiert dieses Projekt bereits. Seit Jahren nutze ich ScummVM (Script Creation Utility for Maniac Mansion Virtual Machine) regelmäßig, um nach und nach gute, “alte” Klassiker im Adventure Bereich auch auf neuen Rechnern spielen zu können.

Seien es die, bis heute in den Bereichen Story, Spieltiefe, Atmosphäre und Weiter lesen …

Windows und das leidige VPN Routing …

Man kann immer etwas dazu lernen – so wie auch ich heute. Ich hatte bereits für Mac OS nach Recherche herausgefunden, wie ich bei aufgebauter VPN Verbindung nur spezifischen Traffic in das entfernt verbundene Netzwerk leiten kann. Daraus resultierte zusätzlich eine parallele Nutzung von mehreren Verbindungen zu unterschiedlichen Kunden. Derartiges hatte ich unter Windows noch nicht hinbekommen.

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Lösung: Network Shares lassen sich nicht unmounten …

Hin und wieder passiert es unter Leopard, dass ich verbundene Network Shares / Netzwerklaufwerke nicht unmounten kann. Hier und da mounte ich einige Freigaben (Shares) von meinem “Server”, um nach Dateien zu suchen oder halt, wie meist üblich, Dateien abzulegen bzw. auf den Mac zu kopieren. 

Damit der “Server” auch wieder in den wohlverdienten Ruhezustand wechseln kann, muss selbstverständlich (zumindest bei mir) auch mal das Share wieder unmountet werden. Hier taucht besagtes Problem auf – Leopard meldet, dass das Share nicht getrennt werden kann, da noch Zugriffe angeblich darauf erfolgen. Trotz intensiver Suche nach Anwendungen und möglichen Finder-Fenstern konnte ich aber keinerlei Anwendungen finden, die auf das Share noch Zugriff haben.

Nach einigem Suchen fand ich eine Lösung. Da ich, wie auch vielleicht einige andere, gern mal mittels Spotlight oder dem Finder nach Dateien suche, arbeitet der “Dienst” mds (meta data search) im Hintergrund und durchsucht das angegebene Laufwerk/Share nach verwertbaren und indizierbaren Dateien. Manchmal kommt es vor, dass die Suche für den mds noch nicht beendet ist (anscheinend) und somit arbeitet mds vehement weiter und blockiert die Trennung des Shares.

Erkennen kann man dies im Terminal mit Hilfe von

sudo lsof | grep ShareName

Dort sollten offene Zugriffe auf Dateien auf dem Share aufgelistet sein – durch mds. Um dem Abhilfe zu leisten muss man lediglich den mds mittels des Terminals stoppen und dann neu starten.

sudo service com.apple.metadata.mds stop

sudo service com.apple.metadata.mds start

Danach sollte ein Auswerfen/Trennen des festhängenden Netzwerklaufwerkes kein Problem mehr darstellen.

Wie man mit wenig Aufwand jemandem eine große Freude bereiten kann …

… konnte ich gerade hautnah erleben. Eine Kundin meldete sich via E-Mail mit einem dringenden Hilferuf bei mir. Ihr Mac ist während eines Telefonats in den Standby gegangen und sie wollte sich danach in gewohnter Weise wieder anmelden, um noch ganz wichtige Dokumente/Artikel zu schreiben, die auch noch ganz dringend heute zur Druckerei raus mussten – aber das Anmelden funktionierte nicht mehr.

Als ich sie anrief, gingen wir exemplarisch das Passwort noch einmal durch. Ich konnte mir anfangs nicht erklären, wieso auf einmal das Kennwort nicht mehr stimmen sollte. Das Problem ließ sich dann ganz schnell und einfach lösen. Anstelle einer Apple Tastatur benutzt sie eine Logitech Mac Tastatur. Diese hat aber den Nachteil, dass nicht ersichtlich ist, ob die Taste Caps Lock aktiv ist. Genau das war bei der Kundin der Fall, womit ihr eingegebenes Passwort mit Sicherheit verkehrt eingegeben wurde.

Da sich die Taste aber im Anmeldebildschirm nicht deaktivieren ließ, wies ich sie an, während der Eingabe ihres Kennwortes die Shift-Taste gedrückt zu halten.

Und es klappte. Ein Dankeschön und ein Lob ließen mich noch zufriedener in den Feierabend ziehen :-)

Ich empfehle anstelle dessen die Nutzung eines Apple Keyboards. Flach, leicht, LED-Anzeige auf der Caps Lock Taste und integriertem USB-Hub und für meine Wenigkeit schreibt es sich sehr angenehm und schnell darauf.

(Kontrollierte) Datensicherung = unnötige Kosten?

Diese Frage dürfte für einen Kunden nicht mehr in dieser Form im Raum stehen.

Aus welchem Grund auch immer hat sich das RAID 5 seines SBS 2003 Servers verabschiedet. Da die Festplatten als Solches nach der Prüfung als weiterhin i.O. gelten, gehe ich davon aus, dass eine mehrfache Stromunterbrechung, wie sie auch geschildert wurde, dazu führte, dass die RAID-Informationen nicht mehr korrekt waren und der RAID Controller das Raid als ungültig definierte. Selbst mit einigen unserer herkömmlich eingesetzten Tools war ein Rankommen an die Daten nicht möglich.

Zum “Glück” gab es einen von uns damalig (vor 2 Jahren) eingerichteten Sicherungsjob, der mittels der SBS Sicherungen die Daten auf eine externe Festplatte sichern sollte – nur verweigert diese seit dem letzten halben jahr ihren Dienst und sicherte nur dann, wenn ihr danach war. Wie sich herausstellte, war auch die zweite externe, für die Datensicherung bestimmte Festplatte niemals an dem Server angeschlossen gewesen und vegetierte im Schrank dahin. Es hatte sich keiner die Mühe gemacht, gemäß unserer Einweisung und späteren Nachfragen die Datenträger zu tauschen und die korrekte Funktion zu überprüfen (Protokoll / automatischer Ausdruck des Protokolls / eMail intern des Protokolls). Vom Kunden wurde uns damals “untersagt” derartige Protokolle und Statusinformation an unsere Mail-Adressen automatisiert zu senden – ergo waren wir über den Un-Stand nicht informiert. Wir können auch nur darauf hinweisen und Empfehlungen geben, aber letztendlich ist der Kunde mit seiner Entscheidung selbst verwantwortlich.

Derzeitig läuft noch ein Tool, um ggfs. Datensicherungen auf der externen Platte aufzuspüren. Dennoch sieht es so aus, dass eine Neuinstallation unausweichlich ist.

Die Kosten für z.B. Acronis inkl. 2 ausreichend großer Sicherungsplatten wollte der Kunde damals nicht tragen. Angeblich wäre dies mit unnötigen Anschaffungs- und Folgekosten verbunden. Folgekosten, wie sich herausstellte, in Bezug auf Anschaffung möglicher weiterer Festplatten und Zeiten für das Austauschen und Wegschließen (Bank/Safe) der Sicherungsplatten, sowie Kontrollieren des Sicherungsstatus.

Ob er in Hinblick auf den derzeitigen entstandenen “Schaden” immer noch so denkt?

Ich empfehle sowohl den Privatanwendern, als auch Firmen, sich Gedanken über eine ansprechende Sicherung der Daten zu machen. Denn wenn der Schaden eingetreten ist, dann ist es meist zu spät und nur mit teilweisen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand mit geringer Erfolgs-Wahrscheinlichkeit zu beheben …