Klein, kompakt, portabel …
… und mit ebenso viel Speicher versehen, wie die großen Geräte der letzten Jahre. Preis? Bezahlbar! Gewicht? Nur 50 Pfund ..
Da werden ja Apple & Co abstinken
Fakten, Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse
… und mit ebenso viel Speicher versehen, wie die großen Geräte der letzten Jahre. Preis? Bezahlbar! Gewicht? Nur 50 Pfund ..
Da werden ja Apple & Co abstinken
Heise berichtete heute, dass bisher 1,1 Millionen neue Personalausweise beantragt worden sind, aber die zur Online-Nutzung benötigte AusweisApp lediglich 29000 Bürger erst heruntergeladen haben. Das entspricht gerade mal einer 3%-Quote über alle Ausweise. Angeblich soll bei jedem zweiten nPA die eID-Funktion aktiviert worden zu sein.
Pannen gab es viele. Die ausgerollten Kartenlesegeräte ohne eigene Tastatur (1 Millionen Stück) und das bis heute daran Festhalten und nicht Ablehnen dieser unsicheren Geräte, störanfällige Terminals in Meldeämtern, erst kürzlich die Schwierigkeiten mit Sonderzeichen im Namen und bis heute das schiere überwältigende Nicht-Angebot von Anwendungen der eID.
Seien wir mal realistisch:
Der gemeine Anwender versteht doch im Groben nicht, was er damit anfangen soll. Oder sagen wir es anders: Wie er es einrichten soll. Selbst bei der buntesten Werbung (wozu muss eigentlich so ein Aufwand und Geld für das Bewerben eines Ausweises betrieben werden?) und Verpackung und euphorisch positiv gestimmten Dokumentation wird eines nicht bedacht – der Anwender.
Auf Grund meiner Erfahrung durch meinen Job kenne ich hunderte von Leuten, die heute noch kapitulieren, wenn sie sich einen Drucker, HBCI-Online-Banking inkl. Software oder ein Mailkonto in einem Mailclient ihrer Wahl einrichten sollen. Das ist nicht abwertend gedacht oder gemeint, sondern hängt von den Spezialisierungen und Interessen der Personen selbst ab. Niemand kann und muss IT-Profi oder Nerd sein. Der eine kann gut mit Prozenten und Taschenrechner arbeiten und wird Steuerberater, der andere kennt sich in Gesetzen total tuffig gut aus und wird Rechtsanwalt. Wiederum andere wissen, wie sie Rohre miteinander verbinden und bieten Sanitärleistungen an. Und eben jene Bürgern sollen auf einmal etwas derart komplexes anwenden? Wie sieht das mit den damit verbundenen Kosten aus, um spezielle Dienste nutzen zu können? War da nicht auch etwas in der Presse – so von wegen unsichere Lesegeräte? Wo am Computer wird es angeschlossen? Treiberinstallation? Anwendungssymbol in der Tray im Auge behalten?
In diesem Kontext sucht man dann Hilfe – meist bei Bekannten, Nachbarn, Freunden oder Verwandten, die entweder ein Tick mehr gefährliches Halbwissen aufweisen oder nur so tun als ob. Ein reger Austausch und Zugriff auf sämtliche sicherheitsrelevante Daten findet statt. Zertifikate, Daten, Pins – alles vor- und rückwärts ausgetestet, kopiert, probiert. Letztendlich, früher oder später, ist der gemeine Anwender gezwungen dafür dann noch mehr Geld als bisher auszugeben, indem er sich Hilfe bei Unternehmen sucht.
Muss man so etwas umsetzen? Ohne nennenswerten und erkennbaren praktischen Nutzen und zudem zu hohen Kosten bei geringerer erkennbarer Sicherheit? Mal ehrlich: was sagt an dieser Stelle das Bauchgefühl? Hmm?
Es ist dennoch schön anzusehen, dass die Erwartungen der Befürworter nicht bestätigt wurden und eID sowohl bei den Bürgern als auch bei den Unternehmen keine grundlegende Rolle spielt. Für mich, wie auch für viele andere Skeptiker und Kritiker ist der nPA als Solches eine Investition in Sondermüll: Plaste ohne sonderlichen Mehrwert, an der sich wenige involvierte Unternehmen scheinbar für Außenstehende gesund stoßen wollen. Über weitere kritische Punkten fange ich jetzt aber nicht an zu schreiben.

Mustermann nPA (neuer Personalausweis ab 1.11.2010) / Bundesministerium des Innern / Genehmigung: §5 (1) UrhG, official work
Nun ist er da, der “sagenumwobene” nPA (neuer elektronischer Personalausweis)!
Und die Befürworter aus Staat und Industrie versuchen trotz des Zwangsstartes dieser Woche diesen in positiven Licht darzustellen. Der erhoffte “Run” auf den neuen Ausweis blieb aber weit hinter den Erwartungen. Speziell in den “neuen” Bundesländern ging der Einführungstermin einher mit auslaufenden alten Ausweisen. Dumm nur, dass im Vergleich zu den regulären Ausweisbeantragungen in der letzten Woche sehr viele noch den guten alten Ausweis in Auftrag gaben, wie es zB. die Piraten in Potsdam in ihrem letzten Wochenrückblick aufzeigen. Sicherlich mag hier der Umstand ebenso geschuldet sein, dass man für ein derartiges Dokument statt 8€ nun 28,80€ auf den Tisch legen muss und viele Leute mit dieser Hyper-Technik nichts am Hut haben.
Dass es hier nicht nur um Sicherheit geht, sondern auch um wirtschaftliche Interessen, zeigt zB. ein Interview vom 01.10.2010 auf Radio1 (interessant ab ca. 4:00). Ein “sicheres“ Bonuspunkte-Programm kann damit abgewickelt werden – soso. Was das bisherige (und in meinen Augen sehr zweifelhafte) Bonuspunkte-Programm des Handels unsicher darstellen lässt, läuft wohl eher dahingehend hinaus, dass man z.B. nicht eindeutig einen Einkauf auf eine Person zurück schließen lassen kann. Mit dem nPA ja alles kein Problem mehr und wird auch noch fertig gebacken dem “Kunden” in naher Zukunft aufgezwungen. Man kann ja dann ohne nPA die tollen Funktionen nicht nutzen und auch nicht mehr “sicher” einkaufen.
Kritik gab es zudem viel – besonders im Zusammenhang mit dem durch die Bundesregierung erworbenen Sicherheitskits, die gratis unters Volk geworfen werden sollten. Speziell diese haben ein eklatantes Sicherheitsproblem, da die 6-stellige PIN via Computer-Tastatur eingegeben werden muss. Der CCC hatte hierzu Sicherheitsmängel aufgezeigt, weil es dadurch mit einfachen Mitteln möglich ist, die PIN bei Eingabe auf dem Computer auszulesen und diese gar automatisiert durch ein Schadprogramm zu nutzen. Ich denke der letzte Satz ist genau der ausschlaggebende Punkt:
Mitlesen der PIN und automatisierte Legitimation
Wohl bemerkt: das alles, wenn der nPA in der Nähe des Lesegerätes sich befindet.
Nun gibt es auf der FAZ seit gestern ein “tolles” Interview mit der IT-Beauftragten der Bundesregierung Cornelia Rogall-Grothe. Dieses Interview zeigt, dass man keine Juristen in die Position des Bundes-CIO hieven sollte. So oft kann man sich nicht an die Stirn schlagen, wie man eigentlich gern wollte (#facepalm).
Aber beginnen wir von vorn … Weiter lesen …
Ehrlich gesagt, so richtig zuversichtlich war ich nicht, dass außerhalb der Stadt im Garten ein relativ ordentlich funktionierender und den Umständen schneller Internetzugang möglich ist. Dennoch habe ich etwas Technik zu Testzwecken vorerst besorgt und im Grünen heute in Betrieb genommen.
Als UMTS-Stick nutze ich “noch” den Huawai E161 mit O2, denvornehmlich für dienstliche Zwecke im Einsatz habe, wenn ich zu Kunden unterwegs bin. Als WLAN-Router kommt ein Asus RT-N13U (Rev. B) zum Einsatz. Lediglich die Revision B ist in der Lage ein per USB angeschlossenen USB-UMTS-Stick zu nutzen. In dieser Kombi (E161) gibt es nur einen Haken: derzeit muss ich noch einen aktiven USB-Hub dazwischen schalten, da der E161 zu viel Energie vom USB-Port zieht, den der RT-N13U leider nicht bereitstellen kann.
Wo das iPhone und andere Handys (zB. Smartphones mit Windows Mobile) bereits kein stabiles UMTS bereitstellen konnten, so läuft diese Konstellation mit HDSPA und satten und stattlichen 200 KByte pro Sekunde Download – und das obwohl die nächste Funkzelle doch ein ganzes Stück weit entfernt ist.
Der Vorteil zudem ist die Garten-weite Bereitstellung des Zuganges via WLAN, was derzeit während der Mittagspause von 3 Leuten auch ergibigst genutzt und getestet wird
GardenNET lässt grüßen!
In der nächsten Testphase werde ich versuchen mal meine Hände an ein Huawai E5 zu kriegen. Dieses dann mit einem USB-Ladegerät an die Steckdose gestöpselt, sollte ebenso langen und ist zudem recht kompakt. Die Frage ist lediglich, wie groß die Reichweite ist. Aber das lässt sich sicherlich herausfinden.
Alex, der im neuen Team von GPGMail ist, hat soeben einen Kommentar in meinem alten GPG Artikel hinterlassen und darauf hingewiesen, dass das GPGMail Projekt weiter fortgeführt wird und an einer zentralen Stelle unter www.gpgmail.org zu finden ist.
Es ist schön zu sehen, dass sich einige um das Projekt versammelt haben, um eine störende Lücke zu schließen, sodass man auf einfache Weise PGP unter Mac OS mit Hilfe von Apple Mail nutzen kann.
Danke für den Hinweis im Kommentarbereich und danke für das Engagement für ein Tool, welches ich täglich benutze und heutzutage immer wichtiger denn je wird!
Im Downloadbereich findet sich die aktuelle Version 1.3.0 für Snow Leopard 10.6.4.
19 Jahre hat es gedauert bis LucasArts eine Neuauflage eines weiteren Klassikers für PC und auch für iPhone /iPod touch herausgebracht hatte.
Guybrush Threepwood ist wieder unterwegs und schöner denn je …
Die Rede ist von Monkey Island 2- LeChucks Revenge – mit eines der, meiner Meinung nach, besten Point&Click Adventures der letzten 25 Jahre. Es reiht sich in die vielen sehr guten Adventures von LucasArts ein, wie zB.: Monkey Island 1, Maniac Mansion, Day of the Tentacle (DOTT), The Dig, Full Throttle oder Monkey Island 3. Natürlich ist Sam & Max nicht vergessen.
Guybrush ist auf der Suche nach dem Schatz Big Whoop. Zu Beginn der Geschichte begibt sich Guybrush nach Scabb Island, wo es einen Hinweis auf die Lage des Schatzes geben soll. Die Insel wird jedoch von Largo LaGrande beherrscht, LeChucks altem Leutnant. Mittels eines Voodoo-Zaubers befreit Guybrush die Insel von seiner Schreckensherrschaft; allerdings verliert er dabei LeChucks Bart (den er als Siegestrophäe behalten hatte) an diesen. Mit dem Bart gelingt es Largo, den Piraten LeChuck als Zombie wiederzubeleben.
Guybrush zieht los, um die vier Kartenteile der Insel zu finden, auf welcher der Schatz Big Whoop lagert. Auf der Suche trifft Guybrush unter anderem wieder auf Elaine, die sich zwischenzeitlich von ihm getrennt hatte. Zudem stellt sich heraus, dass die Karte einst der Besitz von Captain Horatio Torquemada Marley, Elaines Großvater, und dessen Crew war; alle vier Besitzer dieser Karte sind nach ihrer Entdeckung unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen oder verschollen. (Auszug aus Wikipedia)
Aber es ist nicht nur eine simple Neuauflage. Im Gegenteil, denn das ganze Spiel wurde ordentlich aufpoliert und grafisch, wie auch tontechnisch, auf moderne Maßstäbe gehievt. Sämtliche Hintergründe und Figuren wurden überarbeitet und erstrahlen in neuem Glanz. Komplett durch die Bank wurden zum sämtliche Dialoge in englischer Sprache vertont, Hintergrundmusiken überarbeitet, die Steuerung speziell für das iPhone / iPod touch angepasst – und ich muss sagen, dass die neue Steuerung sehr gut umgesetzt wurde.
Als zusätzliches Schmankerl ist es möglich im komplett alten “Look” vom Jahre 1991 zu spielen. Ein einfaches “Aufspannen” mit zwei Fingern (Aufzoomen) schaltet zwischen der alten und der neuen Ansicht um. Somit kann man mitunter sehen, dass nicht allein die Grafik (welche zu damaliger Zeit wirklich top war) entscheidend ist, sondern der Spielwitz und das Gameplay an sich.
Zu dem Look selbst gesellt sich auch nahtlos während des Wechsels der Grafik der Wechsel der Musik, welche in einer scheinbar erweiterten General-MIDI Version daher kommt. Auch wenn der neue Soundtrack wunderbar ist, so gefällt mir beim Bone-Song die Urversion immer noch besser
Mit Hilfe der neuen Steuerung ist die Bedienung recht einfach. Ein einfaches Tipp auf den Bildschirm lässt Guybrush zu diese Stelle hinbewegen. Gegebenenfalls ist eine weitere Aktion, sofern man ein benutzbares Objekt antippt, vorausgewählt – “Ansehen”. Möchte man eine andere Aktion durchführen, wählt man lediglich ein Aktionssymbol am unteren Rand aus und danach den Ort, mit dem interagiert werden soll. Einfach simpel
Die Schwierigkeit des Gameplay selbst orientiert sich an der einfachen Version des Ur-Spiels. Damals gab es zwei wählbare Schwierigkeitsgrade, die zwar inhaltlich sehr ähnlich waren, aber wenn man zB. einen Hammer in der leichten Variante einfach so mitnehmen konnte, dann ging das in der schweren Fassung erst dann, wenn man vorher andere Tätigkeiten ausübte.
Obwohl ich es zig-mal durchgespielt habe – damals mehrfach unter DOS, unter Windows mit Hilfe von ScummVM – spiele ich es erneut gern. Nicht nur weil es frisch daherkommt, sondern weil es meiner Meinung nach ein zeitloser Klassiker ist, den man stets hervorkramen und durchspielen kann.
Die Dialoge, sowohl in Textform in deutsch (im Klassik-Modus auf Englisch), sind einfach herrlich und ich erfreue mich daran endlich sehr gut vertonten Text genießen zu können.
Und ich denke einen kleinen Ausblick geben folgende Screenshots (NEU/ALT), welches Spiel als nächstes in einer Neuauflage erscheint .. und wenn es kein Spoiler sein sollte, dann zumindest ein Easter Egg, der mir bisher aufgefallen ist.
Alles in allem meine Wertung: 5 von 5 Punkten!