Aus Spinnerei habe ich mir mal 5 Stück unserer Werbe-USB-Sticks (2GB) heute geschnappt, einen USB-Hub an den iMac angeschlossen und mal mit dem Festplatten-Dienstprogramm ein RAID 0 über alle 5 Sticks aufgebaut. Die Datenrate mit knappen 10MB pro Sekunde ist noch recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass alle 5 Sticks am gleichen USB-Port hängen und “hoffentlich” (Genaueres weiß ich noch nicht) die Daten auch konsequent auf allen Sticks beim Schreiben verteilt werden.
Auch die Fehleranfälligkeit habe ich mal überprüft. Speziell meine ich hier den Punkt, wenn ein Stick mal abwesend ist. Nach Entfernen eines Sticks läuft das RAID 0 wie erwartet nicht mehr. Beim wieder Stecken erkennt das System das auf die Sticks verteilte RAID und stellt es gewohnt zur Verfügung. Auch ein Wechsel der einzelnen Sticks an unterschiedliche Ports des gleichen Hubs oder gar an andere USB-Ports des Macs verkraftet das System anstandslos.
Was man damit nun machen kann? Hmm, mal überlegen. Vielleicht einen temporären Download-Ordner, der bei Eliminierung eines USB-Sticks nicht mehr zugriffig ist? Hier entscheidet sich mitunter die Qualität der Verteilung der Datenblöcke auf den gesamten RAID-Datenträger. Ich denke mal, ich werde den Spaßtest mal im Hinterkopf behalten und mir mal die Funktionsweise des Software-RAID in MacOS X aneignen. Vielleicht erspart es mitunter einen Truecrypt-Container für derartige Dateien – wer weiß.
Ich weiß nicht 100%ig genau, wieso es passiert, aber es passiert ab und zu, dass ein Rechner nicht starten will. So, wie beim gerade gelieferten Rechner eines Kunden. Der Mitarbeiter des Kunden berichtete, dass der PC auf das Einschalten mittels Power-Button nicht reagiert – sprich er bleibt aus. Ich habe gerade den PC bei uns angestöpselt und das Gleiche ausprobiert und konnte das Ganze ebenso nachvollziehen. Die Lösung kann primär zweierlei Art sein.
Netzteil im Eimer – sprich austauschen
Netzteil bzw. Mainboard muss “resetted” werden
Für Punkt 2 muss einfach das Stromkabel abgezogen werden und wenn das Netzteil einen Hauptschalter hat muss dieser auf EIN (1) stehen. Danach einmal lang bzw. mehrfach den Power-Button drücken. Hiermit werden sämtliche Kondensatoren auf Mainboard und Netzteil entladen und somit liegt kaum noch Restspannung und Reststrom an.
Danach alles wieder anschließen und starten und wenn es das Problem aus (2) war, dann löft das Ganze wieder!
Good news everyone! Ich war bisher immer der Meinung, dass man erst die Klassiker der Computerspiele-Geschichte spielen sollte, um eine Aussage über die Qualität heutiger Spiele treffen zu könne. Ausreden gab es viele, warum man die Klassiker nicht spielen “konnte”: laufen kaum auf heutigen PCs oder sind graphisch “grottenschlecht” (neee, das denke ich persönlich nicht). Jetzt ziehen diese Ausreden aber nicht mehr, denn TADAAA:
Monkey Island wird es im Sommer als Special Edition geben. Das Spiel wurde Windows-tauglich gemacht und zudem massiv aufpoliert, nebst Sprachausgabe und zeitgemäßen gezeichneten neuen Grafiken. Und da die Engine die gleiche ist, ist auch das Spiel im Kern zum Original aus dem Jahre 1990 identisch. Und mit das Beste an der Neuauflage ist die Möglichkeit zur Laufzeit zwischen Retro- und Neuansicht umzuschalten. Genial! Ich freu mich – wieder etwas für die Sammlung
Derzeit testen wir in der Firma unterschiedliche Serverbetriebssysteme und Serveranwendungen aus, da die Infrastruktur bei uns erneuert werden soll. Zusätzlich muss man in diesem Gewerbe auf der Höhe der Zeit bleiben und seine Hände an neuen Hard- wie auch Softwaretechnologien legen – man möchte ja auch den bestmöglichen Support seinen Kunden zu Gute kommen lassen.
Dass bei jeder Aktion auch immer RTFM (Read The Fucking Manual) gilt, sollte bekannt sein. Dass man selbst das mitunter nicht beachtet ebenso – zum Leidwesen der eigenen Zeit. Heute zum Beispiel lief eine knappe Stunde lang die Installation eines SBS 2008 Standard (Small Business Server 2008) auf einer Testmaschine, nur um im Moment der Euphorie über das baldige Ende der Installation der angegebene Screenshot gezeigt wird.
Installation ergo nicht möglich, da die Testmaschine “nur” 2GB RAM zur Verfügung hat und kein passender RAM mit ECC zur Verfügung steht und ebenso nur für diesen Fall speziell für die Testmaschine nicht extra angeschafft wird. Ich sagte ja schon immer, dass mehr RAM stets zu bevorzugen ist, aber dass für solch ein Produkt gleich 4GB Pflicht sind, ist schon etwas … nja, bescheiden!
Dennoch hätte man die Stunde einsparen können, wenn schon während oder vor der Installation darauf hingewiesen worden wäre, dass zu wenig RAM in der Kiste steckt. Microsoft signalisiert ja sonst auch jeden Pups unter Windows.
Naja, was solls .. die Moral von der Geschicht – vergiß niemals nie das RTFM nicht!
Ich habe schon einige Dinge in meinem beruflichen Alltag gesehen und auch so manche Denkaussetzer mitbekommen. Beim vorliegenden Fall ist bei einem HP Notebook der inner Stift des Netzteilsteckers im Notebook verblieben. Handwerklich begabt setzte man sich ans Werk und versuchte den stecken gebliebenen Stift aus dem Notebook herauszubekommen. Statt mit Pinzette wurde mit Bohrmaschine gearbeitet und die komplette Dose “heraus gebohrt”.
Danach landete das Notebook bei uns – Fehlerbeschreibung “Geht nicht – bekommt keinen Strom!”. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass keinerlei Garantie darauf besteht und dennoch auf Kundenwunsch das Ganze zu HP eingeschickt. Heute kam die Antwort: Netzteil wird gemäß Garantie getauscht, aber die Reparatur des Notebooks ist wegen der “Eigenreparatur” kostenpflichtig geworden.
Hätte der Kunde gleich uns kontaktiert, anstatt ein “Gespräch” zwischen Bohrer und Notebook zu starten, wäre auch dieser Schaden kostenfrei repariert worden. Naja – ist ja “nur” ein kleines Sümmchen Geld *hust*.
Heute bin ich nach vielen Ruhepausen dazu gekommen mal Windows 7 RC auf meinem Mac Pro zu installieren. Die Installationszeit dauerte kaum 17 Minuten, geschuldet an den mehrfachen Bootphasen, wo ich nicht aufgepasst habe und er immer wieder Mac OS X startete. Erstaunlicherweise war nach der Installation fast jedes Hardware-Gerät mit Treibern versehen, sodass ich nur noch die aktuellen Audio- und Grafikkartentreiber hinterher schieben musste.
Ich bin ziemlich beeindruckt über die Leistungsfähigkeit des Mac, wo er doch im Vergleich zu anderen PC-Systemen, die ähnlich “alt” sind, doch weitaus besser abschneidet (jetzt knapp 1,5 Jahre). Gut, die Grafikkarte und die Platte kann man tauschen bzw. in den Mac dazupacken, um den Gesamt-Leistungsindex zu erhöhen. Das System selbst werkelt auf einer knapp 2 Jahre alten 120GB Platte und die Grafikkarte ist eine 8800GT. Insofern dennoch vollkommen überzeugend. Ich bin gespannt, wie sich die einzelnen Tests mit Anwendungen, Spielen und anderem Gedöhns machen werden. Ebenso, ob irgendwann mal der Aufrüstwahn im PC-Sektor aufhören kann, denn bisher schafft es kaum ein Programm oder Spiel die 2, 4 oder gar 8 Prozessoren (2×4) überhaupt effektiv und konsequent auszunutzen. Bisher heißt immer noch die Devise: mehr Takt und Cache, umso besser. Zum Beispiel war ich von Crysis & Co. mehr als enttäuscht, weil sie nicht in der Lage waren, mehr als 2 Kerne anzusteuern, um andere Rechenaufgaben – ja gar grafikintensive Rechenoperationen für “schwächere” Grafikkarten auszulagern.
Wie auch immer … eins ist jedenfalls Fakt: ich arbeite gern mit Windows, supporte dies auch beruflich, wie auch privat, entwickle Anwendungen für Kunden auf diesen Systemen, aber Windows 7 wird in meinen Augen Mac OS X nicht das Wasser reichen können – aber es nähert sich langsam, ganz langsam, da hier und da ein paar Dinge adoptiert wurden … subjektive Meinung und Erfahrung halt.
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