Kategorie : Kurioses

Please select mode of death …

suicide_booth.jpg Ich weiß auch nicht, wieso ich auf einmal darauf gekommen bin. Beim Anblick der “tausenden” Recovery-Datenträger von den heut gelieferten HP Notebooks kam es mir einfach so in den Kopf.

suicide_booth_2.jpg Notebooks, die mit Vista Business und Windows XP Pro als Option ausgeliefert werden, auf denen aber ein Aufkleber prangt im Sinne “Vista Basic”-kompatibel (??), das Windows XP nicht wie gewohnt parallel neben Vista vorinstalliert ist und somit dies für uns bedeutet die Rechnerlein komplett mittels der zig gleich aussehenden und kaum voneinander zu unterscheidenden CDs auf XP zu ziehen, einzeln freizuschalten und alles an Hardware einzurichten. Es könnte ja auch einfach mal so einfach, wie geplant, sein.

Und vielleicht deswegen fiel mir die Passage aus der ersten Episode von Futurama (MP3-Audio) ein:

Suicide Booth: ”Please select mode of death. Quick and painless or slow and horrible.”
Fry: ”Yeah, I’d like to place a collect call?”
Suicide Booth: ”You have selected slow and horrible.”
Bender: ”Great choice!”

So habe ich mich beim Anblick der Situation gefühlt … na dann – die Wahl ist gefallen …

Fehlersuche mal anders …

Wir erhalten einen Anruf vom Kunden. Von vorhin auf jetzt ging nichts mehr an einem PC. Er rührt sich nicht beim Einschalten, LEDs leuchten nicht und überhaupt hat der ganze Rechner eine Meise. Alles wurde, laut Kunden, überprüft – nun sollen wir ran und ihm bei der Lösung des Problems des dringends benötigten Rechners helfen. image_035.jpg

Vielleicht hätte man den Rechner einfach mal öffnen sollen? Selbst wenn nicht, wäre die dunkle Färbung an den Anschlüssen der in Mitleidenschaft gezogenen PCI-Karten ein wichtiges Fehlerindiz gewesen. Ebenso der verschmorte und typische Geruch von “Strom” sollte einem sofort auffallen.

Die PCI-Karten sahen jedenfalls ungesund aus – vollständig verkohlt …

Installation von Schadprogrammen nur auf Anweisung

xp-antivirus.jpg Eine Mitarbeiterin eines Kunden meldete sich heute bei mir. Diese erzählte, dass ein “Antiviren-Programm” ihr mitteilte, ihr Rechner wäre mit 2514 Viren und ähnlichem Käfern, Würmern und schädlichen Zeugs befallen.

Auf der Frage hin, was sie gemacht hätte, meinte sie, dass sie lediglich Mails, die sie erhielt, gemäß Anweisung der Geschäftsleitung öffnete, ausdruckte und gegebenenfalls Anhänge öffnete bzw. speicherte. Dabei hat sie versucht eine augenscheinliche ZIP-Datei zu öffnen, welches mit einer Fehlermeldung quittierte – und schwupps war es passiert. Es war keine ZIP-Datei, sondern ein versteckter Installer für “Antivirus XP 2008“.

Auf die freundlich und scherzhaft gemeinte Frage hin, ob sie auch zu Hause derartige Mails öffne, meinte sie “Nein – da könnte ja sonstwas drin sein“, aber auf Arbeit handelt sie ja nur auf Anweisung – und Anweisung geht vor gesundem Menschenverstand.

Der Rechner ist bei uns und wird gerade zügig und gewissenhaft “bereinigt”.

Ich glaube, mein Job ist mit einer derartiger Einstellung schon gesichert.

Wie riecht ein Windel-Eimer?

Wer sich schon immer diese Frage stellte, diese aber nie beantworten konnte, weil ihm a) das nötige eigene Baby dazu fehlte oder b) auf die Schnelle kein Baby von Verwandten oder Bekannten zur Leihgabe zur Verfügung stand oder kein Babysitter ist, dem möchte ich folgende Anleitung zur Erzeugung eines Windel-Eimer ähnlichen Geruchs ans Herz legen:

Man nehme ein Stück Puten- oder Hähnchenbrust, schneide diese elegant und filigran in 2x1x1 cm dicke/dünne Streifen. Zusätzlich nehme man einen sauberen Topf (sofern man hat) und setzt diesen mit geeigneter kochfähiger Menge Wasser auf und lege die einzelnen Stücke vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette hinein. Dann hurtig aufs Gas und die Herdplatte erhitzen nebst dem Topf, inklusive Wasser und Streifen und obendrauf einen passenden Deckel gesetzt.

Nach 10 Minuten des blubbernden Brodelns einfach den Deckel abnehmen und den Riechkolben (Anm. des Schreiberlings: das Teil zwischen Augen und oberhalb des Mundes) über den Topf halten. Das, was da so stinkt, das ist der süße Duft der Anarchie, der jeden Tag aus dem Windel-Eimer weht.

Wie ich darauf komme? Wir haben heute wieder die Basis für die nächsten Breichen fertig gemacht – diesmal ein Topf mit Kartoffeln und zermatschter und zu Brei zerquetschter Putenbrust! *Örks*

Wo ist mein Speicher?

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Seit Tagen nervt mich Windows Vista mit wirklich nervenden Popup-Meldungen. Ständig versucht mich das Betriebssystem zu informieren, dass der ausführende PC keinen verfügbaren Speicher mehr besitzt und ich doch bitte Programme schließen soll – ansonsten wäre ein Verlust von Informationen und Daten die logische Konsequenz meines ignoranten Handelns.

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Seltsam ist nur, dass ich wirklich (ich schwöre) nichts an der Kiste geändert habe. Es sind kaum irgendwelche Programme offen, die nicht sonst auch offen gewesen waren und auch für meine Arbeit benötigt werden. Auch die Speicherauslastung zeigt eine gerade mal 70%-ige Speicherauslastung. Was ist also mit den restlichen 30%? Reichen diese Windows Vista nicht mehr aus? 

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Angeblich sind laut Task-Manager noch 133MB frei und ganze 1GB im Cache verballert. Ich würde ja nun als mitleidiges OS ja denken: “Hey, ich mach mal den Cache frei, damit der Dödel mit seinen Programmen weiter arbeiten kann. Wird zwar etwas langsamer, aber dafür bin ich ein liebes OS und bombardier den Dödel nicht mit Nichts sagenden Meldungen voll!”

Aber anscheinend denkt Windows Vista nicht so wie ich, denn sonst wäre das Verhalten “anders”. Vielleicht weiß ja jemand den Grund dieser Pein? Alle bemängelten Programme wurden geschlossen, aber der Speicherverbrauch und die “lustigen” Meldungen tauchen immer noch auf. Selbst bei 55% Speicherauslastung bekomme ich die Teile präsentiert. Wohl bemerkt - das Ganze tritt auch nach Neustart ohne irgendwelcher zusätzlich gestarteten Programme auf.

Das Ganze macht mich auch nicht sonderlich glücklicher, da ich mich selbst beenden soll ;-) (siehe Meldungstext in Screenshot) – es ist aber definitiv kein OSI-Layer 8 Problem :-) Versprochen!

Der Remote-Desktop-Client macht mir Angst

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Beim Versuch mittels des “Remote Desktop Clients” (RDP) auf einen Server zuzugreifen, erhielt ich die im Bild dargestellte Meldung. Nicht nur, dass diese Info mir neu und bisher völlig unbekannt war, sondern dass die Meldung mir auch Angst um meinen Rechner macht.

Kann eine RDP-Verbindung zu eine anderen Rechner, wo eh nur Bild- und Eingabedaten ausgetauscht werden, meinen Rechner beschädigen? Wenn ja, auf welche Art und Weise? Heimlich die lokale Platte um einige oder alle Daten erleichtern? Mit Hammer und Axt auf die Festplatte eindreschen? Kratzer in die Gehäusehülle verursachen? ;-)

Fragen über Fragen …