Kategorie : Privates

3. Advent

img_5657.jpg Weihnachten rückt immer näher. Nicht das Fest des Geschenke, sondern der Familie, Freunde und der Nächstenliebe soll es sein. Wenn ich ständig in der Werbung hören muss, wo der Weihnachtsmann wieder ganz billig einkauft, dann wird mir bang.

Also fackelt nicht lange, gebt euch einen Ruck und verbringt die weihnachtliche Zeit mit den Leuten, die euch wichtig sind, den Leuten die ihr mögt und spätestens in dieser Zeit sollte man Anderen geben (es muss nicht das Gekaufte sein), Menschen bedenken, die es nicht so gut haben, wie einen selbst und auf das Nehmen keinen Wert legen. Ist eh alles überbewertet, denn viel wichtiger ist es, im Inneren im Reinen und befriedet zu sein.

Ansonsten rennt euch Weihnachten davon …

Einen schönen dritten Advent wünsche ich allen …

Gegen die Langeweile

Ich saß vor dem PC und langweilte mich. Ich konnte auf die Tasten hauen, wie ich wollte, aber die Langeweile wollte sich einfach nicht ins Gegenteil kehren lassen.

Was ich suchte war etwas Spannenderes und Härteres. Etwas, was mich herausfordern würde. Etwas, wo ich nicht wusste, was als Nächstes passieren würde. Wo ich ins Schwitzen geraten und von einer Katastrophe in die nächste schlittern und ich beim besten Willen nicht wüsste, wie ich aus dem Schlamassel wieder herauskommen würde.

Ja, genau so etwas suchte ich. Weiter lesen …

Einfach krank: Patentrecht

Schon krass, was bei Fefe alles ausgebuddelt wird. Als ich das las, fiel mir wirklich gar nichts mehr dazu ein. Wie kann man bitte schön ein Patent auf ein Gen haben und somit medizinische Tests rechtlich unterbinden lassen, oder nur erlauben, wenn das Geld im Beutel gezückt wird? Die Kinder in diesem Fall tun mir mehr als leid. Und es sind mit Sicherheit keiner Einzelfälle.
Und wir Menschen sollen die Krone der Schöpfung sein, wenn wir aus Eigennutz, Machterhalt und Gier Derartiges zulassen?

HomeNAS, die Zweite

Ich hatte mich die letzten Tage mit dem HomeNAS beschäftigt. Dieser Rechner läuft auch zu 99% ohne Probleme – wenn er läuft. Sobald er ausgeschaltet wurde, um ihn dann später wieder neu zu starten, bootete das System nicht durch.

Grund hierfür ist die Implementierung von möglicherweise via USB-Datenträgern seitens des BIOS. Es ist egal, ob dem BIOS gesagt wird, dass nur vom SD-Kartenlesegerät gestartet werden soll, denn beim nächsten Start drängelt sich alles an die erste Stelle: nur nicht das Kartenlesegerät.

Das war mehr als suboptimal, sodass ich etwas umdenken musste. In diesem Sinne habe ich mich doch durchgerungen, den auf dem Mainboard integrierten CF-Slot zu nutzen, welcher auch bei jedem Startvorgang vorhanden ist. Dazu musste ich aber, wie im ersten Teil beschrieben, das komplette Mainboard ausbauen, da die “Spezialisten” von MSI den Einschub derart günstig auf die Platine gebracht haben. Der Einschub wird durch das Gehäuse blockiert – tolle Sache.

Nun wollte ich aber die derzeitige Konfiguration nebst Installation von der SD-Karte übernehmen, da das DVD-Laufwerk aus dem Rechner entfernt wurde und somit auf die Schnelle eine Neuinstallation erschwert wird. MacOS kann aber von Haus aus nicht mit UFS/UFS2 Dateisystemen arbeiten, welche bei FreeBSD/FreeNAS Standard sind. Hier kommt *nix bzw. Linux mit dem Befehl dd wieder ins Spiel (dank an Guru Artanis für den schnellen Hinweis bei meiner Anfrage). Da MacOS im Unterbau auf Unix setzt, ist der Befehl ebenso enthalten.

Mittels eines USB-Kartenlesegerät habe ich die SD- und die CF-Karte am Mac angeschlossen. Man muss dann lediglich herausfinden, welche Device-Kennung diese beiden Datenträger erhalten haben. Das findet man in /dev in der Shell heraus. Mit der Kennung und dem dd-Befehl ist dann eine 1:1-Kopie der SD- auf die CF-Karte möglich.

dd of=/dev/disk7 if=/dev/disk8 (disk7 war hier SD, disk8 die CF)

Das hat ein Weilchen gedauert, aber der Inhalt wurde sauber übertragen und danach wurde sie gleich in den dafür vorgesehenen Slot auf dem Mainboard gesteckt, alles wieder verschraubt, angeschlossen und gestartet: und siehe da, ohne Probleme startete nun das HomeNAS von der CF-Karte.

Jetzt fehlt nur noch die Verschlüsselung des Ganzen, inklusive dem Handling bei möglichen Problemen (dass man auch noch an die Daten wieder ran kommt). Insofern feine Sache das, und der Nachtschlaf war somit “mehr als verdient”! ;-)

HomeNAS

Nachdem nun die halbe Sippschaft der allgemeinen und speziellen GGRS (gelbglänzende Rüsselseuche) heimgefallen ist, war hier und da am Wochenende Zeit, mich dem Thema NAS erneut zu widmen.

Ich habe unterschiedliche Distributionen getestet. Zum einen Ubuntu Server, welches aber umgehend wieder von der Platte verschwand. Zum anderen testete ich FreeBSD. Mit Hilfe guter Anleitungen und dem Wiki von FreeBSD, ist es mir binnen kurzer Zeit gelungen die Basis eines NAS nachzubilden. Mit Hilfe von Samba und AFP (via Netatalk) hatte ich mein HomeNAS von außen zugriffig.

Nachdem ich aber Stunden damit verbracht hatte, mittels CUPS den bei uns herum oxidierenden Drucker bereitzustellen, habe ich frustriert das Handtuch geworfen und somit die Grundbedingung Druckdienste verworfen. Die Folge war, dass ich mich weiter umgesehen hatte: wieder hin zu FreeNAS. FreeNAS bietet von Haus aus all das, was für ein NAS benötigt wird. Damit ich nach meinen Tests nicht erneut alles über den Haufen werfen musste, da ich noch nicht die endgültige Konfiguration im HomeNAS bewerkstelligt hatte, zog ich die Fertigstellung der Finalkonfiguration vor. Weiter lesen …

Über den Tellerrand Nr. 1

Um nicht jedes mal die gleiche Leier herunter zu dudeln, werde ich ab und zu versuchen, Links und kurze Kommentare meinerseits der geneigten Leserschaft zur Wissens- und Orts-/Weltgeschehenserweiterung angedeihen zu lassen.

  1. Die Bespitzelungsaffäre, verursacht durch die Telekom, zieht weitere Kreise und erstreckt sich nun angeblich auch über andere TK-Anbieter. In diesem Zusammenhang frage ich mich um so mehr, wie die De-Mail als sicher gelten und Vertrauen schaffen soll, wenn das Bundesministerium des Innern und die Telekom daran werkeln.
     
  2. Wäre die Position des Bundesdatenschützer Schaar nicht ein zahnloser Papiertiger, dann müssten die von ihm vorgeschlagenen und in meinen Augen guten Grundsätze längst umgesetzt werden. Besonders Punkt 1 und 2 sollte er mal seinem Chef nahe legen. Umgesetzt wird das natürlich nicht – wäre ja kontraproduktiv und würde die BKA-Novelle aushebeln. Das mag der Herr Schäuble nun wirklich nicht …
     
  3. Wieso man der Polizei (ebenso BKA) nicht zu viele Datenbanken in die Hände geben sollte, hat Fefe ausgegraben. Vielleicht will man aus gutem Grund diese ganzen Mechanismen und Überwachungsmaschinerien in Gang setzen, damit im Voraus eventuelle Gegen- und Aufeckungsaktivitäten unterbunden werden können?
     
  4. Ein Setzen eines Links auf eine Webseite kann als Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung gewertet werden? Unglaublich? Nein, denn der Heise Verlag hat am OLG München verloren. Sie hatten für eine Berichterstattung auf die Webseite von Slysoft verlinkt und wurden von der Content-Mafia angeklagt. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, dass das OLG begründet, dass die Pressefreiheit weniger wiegt, als das Schutzrecht der Content-Mafia. Also – passt auf eure Links auf.
     
  5. Ich habe ja schon immer gesagt, dass die meisten am lautesten schreienden Politiker keine Ahnung vom Internet haben. Sei es Frau Zypries, die nicht weiß, was ein Browser ist oder seit heute Frau von der Leyen. Die will nämlich Netzsperren gegen Webseiten mit KiPo einführen lassen. Gut und schön, und ich will das Ganze nicht verharmlosen, aber erstens: wenn das BKA schon 1000 Webseiten verzeichnet, dann sollen sie die Betreiber zur Rechenschaft ziehen, oder wollen sie nicht? Und zweitens: das Internet besteht nicht nur aus dem WWW, liebe Leute. Aber das wissen anscheinend nur wenige …
    Vielleicht sollte man einfach mal mehr anonyme Beratungsstellen aufmachen, die Armut bekämpfen, damit verhungernde Eltern/Familien ihre Kinder nicht verkaufen bzw. diese sich prostituieren müssen. Allein mit irgendwelchen Internetsperren wird der Sumpf nicht ausgetrocknet. An die Macher muss man ran – nicht an die Konsumenten, denn wo kein Produzent, da auch kein Konsum.
     
  6. Apropos BKA: nicht nur, dass mit scheinheiligen, gesetzeswidrigen Methoden versucht wird, Mitglieder der Millitanten Gruppe aufzuspüren bzw. zu überwachen – nein, sie halten auch die Beiwohner von Gerichtsverhandlungen der “mg”-Prozesse für verdächtig und wollen sie ausspähen. Und das nennt sich Rechtsstaat? Wenn diesen Leuten die BKA-Novelle geschenkt wird, dann … ja dass kann sich jeder selbst zusammenreimen, wo es dann hingehen wird.