Kategorie : Privates

Ärger: Überwachung extrem – Aufruf zur Verschlüsselung

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

Trotz Entscheidungen und Festlegung seitens des BVerfG setzen die Brüder des Verfassungsschutzes (und die haben ja Kompetenzen, wie sie auch das BKA haben will) noch eins oben drauf. Wie bei Heise zu lesen, will der Verfassungsschutz Internet-Knoten in Deutschland abhören.

Was bitte schön soll das denn?

Zugriff auf eMails, Dokumente und Daten ist nur mit richterlichem Beschluss erlaubt und jetzt soll das ausgehebelt werden, indem man sämtliche Kommunikation mitlauscht, die an den Knotenpunkten vorbeihuschen? Vorbei mit eMails als Entwurf im Web-Postfach liegen lassen, denn beim Abrufen dieser wird das ganze mitgeschnüffelt. Vorbei damit vertrauen zu können, dass in den Kommunikationsdaten nichts untergeschoben werden kann – wer kann das Gegenteil beweisen?

Mit dem Überwachungswahn wird es immer schlimmer hier. Und wenn Vergleiche mit Stasi 2.0 gezogen werden, gilt man als Spinner, bzw. wird zusammengestaucht, dass man keine Ahnung hätte und wie man bitte schön einen damaligen Unrechtsstaat mit “unserer” Demokratie und Freiheit vergleichen kann.

Ich wage zu behaupten, hätte die Staatssicherheit damals derartige Mittel und Instrumente gehabt, wäre es zum Supergau und zur Auflösung der DDR nicht gekommen.

Aber ich hoffe, dass der Großteil langsam wirklich aufwacht. Und ich hoffe, dass immer mehr auf Verschlüsselungstechniken gesetzt wird. Nutzt Verschlüsselungsvarianten, VPN, schreibt Briefe und überreicht sie direkt, dressiert Brieftauben und nutzt diese und was weiß ich alles.

Macht es den Jungens nicht zu leicht!

Ärger: DVD Kopierschutz, die Zweite …

Ich als Terry Pratchett Fan kam nicht drum herum mir Hogfather (Schweinsgalopp) als DVD käuflich zu erwerben.

Leider musste ich erneut feststellen, dass auch bei diesem Machwerk Kopierschutzmechanismen, wie bei “Das Bourne Ultimatum” (X-Protect, ich berichtete), angewendet wurden.

Über derartige Praktiken werd ich immer wütender, schonmal von den Verantwortlichen trotz mehrfacher freundlicher Nachfragen keine Stellungnahmen zu verzeichnen sind. Ich glaube, ich werde meinen Konsum in dieser Richtung noch mehr einschränken.

Sollen (auch wenn es jetzt sinnlos klingt) die Studios andere “Dumme” finden, die sich von derartigen Praktiken nicht beirren lassen. Ich sehe es jedenfalls nicht ein, ständig mega alte Technik hervorzukramen, nur um mir den Film oder die Musik ansehen bzw. anhören zu können, ohne ggfs. Grauzonen- oder gar illegale Methoden anwenden zu müssen (was ich aus Prinzip nicht mache), nur um das Produkt dafür nutzen zu können, wofür es eigentlich gedacht ist.

Ich hoffe nur, dass andere auch diese Schritte erwägen – vielleicht wacht ja mal diese ach so leidhaft und arg “gebeutelte” Medien-Industrie auf und tut etwas für den Kunden und nicht gegen ihn.

PS: Ich habe gehört bzw. gelesen, es soll ein Software-Produkt geben, das einem es ermöglicht eine PC-taugliche Originalkopie von einer derart verschandelten DVD zu erzeugen. Leider ist diese in Deutschland nicht erlaubt (ist auch klar, warum sie verboten ist).

Aufnahmen in EyeTV

Am Dienstag wurde ich von EyeTV positiv überrascht. Ich hatte CSI: Miami und Dr. House in meiner Aufnahmeliste. Beide Sendungen kommen hintereinander bei einem bekannten Fernsehsender. Vom Vista Mediacenter (VMC) bin ich es gewohnt, dass bei nur einem vorhandenen Tuner trotz gleichem Sender die erste Sendung unterbrochen wird, um die zweite Sendung dann aufzuzeichnen. Bei VMC wird der Aufnahmepuffer anscheinend für jede neue Aufnahme geleert und sie fängt wieder bei null an. Für diese Konstellation von Aufnahmen benötigt man beim VMC zwei Tuner, damit mkeine vorzeitigen Unterbrechungen auftauchen.

EyeTV arbeitet anscheinend anders, denn selbst beim Vor- und Zurückspulen innerhalb des Timeshift-Buffer sieht man alle vorherigen Aufzeichnungen, wenn man gezappt hat. Das heisst, der Timeshift-Buffer wird kontinuierlich gefüllt, ohne diesen zu löschen. Bei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen profitiert dieses Verfahren ungemein. Die aufzuzeichnenden Sendungen werden nicht unterbrochen und haben dennoch ihre voreingestellten Vor- und Nachlaufzeiten, um die ungenauen Anfangs- und Endzeiten einer Sendung zu kompensieren.

Pluspunkt für EyeTV (und das mit derzeit nur einem Tuner).

Zusätzlich konnte ich mich derzeit davon überzeugen, dass der Mac problemlos aus dem Standby für Aufnahmen aufwacht. Trotz Anmeldemaske lief EyeTV problemlos und nahm die geplanten Aufzeichnungen auf, um danach wieder sanft in den Schlaf zu gehen.

Somit sind einige der ersten Tests in meinen Augen mehr als positiv verlaufen. Bei nächster Gelegenheit werde ich die Bedienung aus der Ferne inkl. Frontrow ausprobieren, um feststellen zu können, wie sich das Ganze mit Musik, DVDs und der Integration von EyeTV in Frontrow verhält.

Der Mac als HT(PC),… äh HTMAC – Teil 2

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Gestern hatte ich es bereits angekündigt. Heute kam die EyeTV 250 Plus Teststellung bei mir an. Kaum zu Hause angekommen wurde das Gerät samt CD ausgepackt und binnen weniger Sekunden angeschlossen. CD eingelegt, die EyeTV 3 Software in den Programme-Ordner kopiert und gestartet. Der Assistent leitet einen sehr zielsicher und einfach durch die Grundeinrichtung nebst Sendersuchlauf und tvtv.de (welches im Paket als Abo für ein Jahr enthalten ist) für das EPG.

Schnell noch die wenigen nicht automatisch zugeordneten EPG Informationen zu den Sendern hinzufügen und binnen 5 Minuten (ohne ins Handbuch zu sehen) war das Ganze eingerichtet. So einfach stelle ich mir das vor.  Weiter lesen …

Der Mac als HT(PC),… äh HTMAC

Vor einiger Zeit war ich in Berlin am Ernst-Reuther-Platz im Gravis Store und konnte in entspannter Atmosphäre die Produktpalette von Apple ansehen und in mich aufnehmen.

Unter anderem bin ich an einer Stelle im Store hängen geblieben. Ein Mac Mini war an einem Full HD Display angeschlossen worden und man konnte nach Herzenslust mit dem Teil herumexperimentieren. Mit Hilfe der Apple Remote, einer bei dem Mac Mini, den Macbooks und ich glaube auch beim iMac beiliegenden Miniatur-Fernbedienung konnte man mühelos das Teil bedienen. Und das mit den wenigen Tasten darauf, die fast der Bedienung eines iPods ähneln.

Auf diesen Geräten ist auch Front Row beigelegt – ein Programm, womit man auf seine Medien (Bilder, Videos, Musik) über eine einfache Oberfläche aus zugreifen kann. Das ist zwar noch nichts Weltbewegendes und für den Einsatz als Fernseher ungenügendes Programm, aber nach einigen Recherchen bin ich auf EyeTV aufmerksam geworden.

Nach erstem Überfliegen der Produktbeschreibung, Screenshots und Videos der neuen 3er Version ist mir gelinde gesagt hier und da die Kinnlade runtergeklappt. So hatte ich mir das schon immer gewünscht – einfach zu bedienen und funktional zugleich.

Um das Ganze auch noch zu testen, habe ich mir eine EyeTV 250 Plus als Testmuster bestellt und erwarte diese in den nächsten Tagen, um EyeTV auf Herz und Nieren zu testen und zu sehen, inwiefern ich das vom VMC Gewohnte mindestens umsetzen und neue Features einbetten kann. Dafür wird mein MacBook Pro herhalten müssen, da dieses die Apple Remote mit sich bringt und auch unterstützt.

Ich lasse mich überraschen, wie gut sich das Ganze einbinden und bedienen lässt, und wer weiss – vielleicht wird wieder ein PC geswitched.

Mit Sicherheit werde ich meine Erfahrungen zu diesem Thema hier veröffentlichen, auf dass der eine oder andere sehen und lesen kann, wie oder wie nicht das Ganze funktioniert.

Ich lasse mich überraschen …