Kategorie : Privates

Update 2: Windows 7 Beta

Nachdem es geschlagene 9 Stunden dauerte, nebst unzähligen Verbindungsabbrüchen, habe ich heute in der “Püppi”-Pause (sie soll ja auch lernen, ohne Mama und Papa in der Kita zu verweilen) das heruntergeladene Image aus dem MSDN aus der Firma abgeholt. Der Bootvorgang zur Installation sieht erst einmal nahezu ähnlich von Vista aus.

Mal sehen, ob VMWare Fusion damit klar kommt. Auf den ersten Blick ist die Installation bis zum “Fertigstellen” weitaus schneller, als bei Vista. Sollte Microsoft doch etwas verbessert haben? Ich bin gespannt …

Update 1: Nachdem ich den ersten Bildschirm des Desktops erhalten habe, habe ich zuerst mal die neue Taskleiste ausprobiert. Irgendwie hat sich da Microsoft etwas bei Apple bedient. Die Funktionalität des Docks kann ich fast eins zu eins wieder erkennen – wenn zwar nicht optisch, dann aber funktionell. Entweder habe ich die Programme als Verknüpfung in der Leiste, starte dieses dann und jedes Fenster ist bei Schweben der Maus über dem Programmsymbol eingeblendet (zusammengefasst als Programmsymbol) oder aber es ist noch nicht vorhanden und es kommt in das Dock, äh.. Taskleiste hinzu mit der gleichen Funktionalität. Wenn ich das Programm behalten möchte, dann kann ich es in die Taskleiste anpinnen lassen (siehe Bild W7-14 und W7-13). Verdammt geil dieses Dock, … äh die Taskleiste.

Update 2: Ich habe mich mal durch einige Programme gequält. Bei Solitaire ist mir das System (VM) hängen geblieben. Mehrfach probiert und mehrfach passiert (100%). Ich würde mal sagen, dass das ein Bug ist.

Update 3: Zumindest in einer VM ist die Berechnung und Durchführung der Leistungswertung nicht möglich. Dieser bleibt bei der Optimierung von der “Windows Media-Codierung” stehen. Und wer denkt, dass das nur etwas länger dauert, dem sei gesagt, dass ich nicht vor hatte länger als 1h eine derartige Messung vorzunehmen. Ich stufe das mal als Bug ein.

Eingebaute Vorfahrt

Hätte mich doch heute fast ein A6 aufgeraucht, als ich mit der Lütten aus der Kita nach Hause fuhr. Er kam einfach aus einer Nebenstraße ohne Vorfahrt gebrettert und ist dann voll in die Eisen gestiegen – so auch ich.

Mit Handy am Ohr hörte ich ihn quasi durch 2 Autoscheiben hindurch mich beschimpfen. Manchmal passen Klischees einfach zu gut. Teures Auto fahren und kein Geld für eine Freisprechanlage und Blinker übrig, welche bei den meisten Fahrzeugen dieser Klasse nicht serienmäßig dabei zu sein scheinen. Hauptsache eingebaute Vorfahrt.

Klirrende Kälte

Temperaturen um die -10 Grad, Schnee in Höhe von ca. 5 cm, vereiste Autoscheiben und die ersten Menschen in diesem Land beschweren sich darüber und wünschen sich, dass das Ganze endlich aufhört und wieder wärmer wird.

Haben wir nicht gerade Winter? Zu einem echten Winter gehört das zwangsläufig dazu und wenn wir mal ehrlich sind, existieren diese Temperaturen erst seit ca. 2 Wochen in unseren Breitengraden. Und im Hinblick auf die “Klimakatastrophe” und die Globale Erderwärmung sind doch solche Temperaturen gerade ein Segen zur Abkühlung des Ganzen. Letzte Woche wurde in den Medien und im Radio von “klirrender Kälte” aktuell anliegend gesprochen und was wir bekamen waren -1 Grad. Echt klirrend, wie ich finde.

Und so überraschend kam der Winter nun auch nicht. Umso mehr verwundert es mich, dass massenweise Unfälle auf deutschen Straßen geschehen, weil die Autofahrer vom Winter “überrascht” wurden. Ich weiß ich nörgle, aber das ist mir unverständlich in dieser Hinsicht. Als ob der Winter ohne Ankündigung auf die Straße springt und einen zum Schleudern bringt. Winterreifen, freie Scheiben und der Witterung angepasste Fahrweise heißt die Devise und nicht brettern bis der nächste Lattenrost, Laternenpfahl, Leitplanke oder das Fahrzeug vor einem im Kühlergrill hängt. Das eitert sehr schlecht wieder raus. Zumindest hab ich das irgendwo gelesen.

Genießt den Schnee, genauso wie andere im Sommer 40 Grad im Schatten genießen, genießt den Glühwein zur Erwärmung der Extremitäten, fahrt vorsichtig – selbstverständlich ohne Glühwein oder anderen alkoholischen Getränken intus -, steht eher auf, um euch auf die Fahrt zur Arbeit besser vorzubereiten (Kratzen des Eises) und dennoch vorsichtig und pünktlich dorthin zu gelangen und zieht euch warm an, denn der Winter ist da :-)

Das neue Jahr …

… wirft seine Schatten voraus und wird Einiges an Änderungen mit sich bringen.

Ganz am Anfang sei daran erinnert, dass ab heute die Vorratsdatenspeicherung für sämtliche Online-Aktivitäten gilt. Internetverbindungen und Mailkommunikation wird ab heute gespeichert – was das Zeug hält. Die TK-Anbieter wissen zwar noch nicht wie die Daten abgelegt werden sollen, die Bundesregierung ebenso wenig, aber gemacht werden soll es. Insofern erinnere ich noch einmal an die Nutzung von Verschlüsselung. Wer die Struktur einer Mail kennt, der weiß, dass es schwierig ist Verkehrsdaten von Inhaltsdaten zu trennen.

Heute war auch der Tag, an dem unsere Lütte ihren ersten Geburtstag feierte. Es ist schon seltsam, denn mir kommt es bei Weitem noch nicht so lange vor. Vielleicht ist ja doch etwas dran am Spruch: An Kindern sieht man, wie alt man wird. In diesem Sinne gratuliere ich unserer Lütten auch noch einmal von dieser Stelle aus und wünsche ihr nur das Allerbeste in dieser schrägen und verrückten Welt.

In diesem Zusammenhang beginnt für mich auch die Elternzeit ab dem heutigen Tage. Bis Februar werde ich tagsüber (und nicht nur am Wochenende) die Belange unserer Tochter verwalten. Essen machen, Spazieren gehen, Einkaufen, Haushalt schmeißen (in den mir von meiner Natur aus gegebenen Grenzen) und die KiTa-Eingewöhnung stehen auf dem Programm. Ich muss zwar vornehmlich nicht arbeiten (außer hier und da später Teilzeit), aber ausruhen ist nicht – es wird eine Menge Arbeit und Anstrengung geben. Ja, die Akademikerinnen-Wurfprämie von Frau von der Leyen macht so etwas möglich …

Und wer die “tolle” Ansprache “unserer” Bundeskanzlerin verpasst haben sollte, der erhält hier nun noch einmal die Möglichkeit das Original zu sehen und im Anschluss eine, sagen wir mal, interessante Analyse in sich aufzunehmen. Rhetorisch interessant ist die Reihenfolge der zu bedenkenden Themen und – ich würde sagen – die Verfälschung vieler Fakten (Schönrechnen der Arbeitslosenzahlen). Interessant ist auch, dass selbst wir Deutsche wieder Geld in den Straßenbau investieren wollen und oh Wunder, endlich wieder in die Bildung … Irgendwie fehlt mir nur noch der Baby Hipp Mann mit dem Spruch “Dafür stehe ich mit meinem Namen …” – aber der Schönsprech spricht eh für sich – sofern man in Deutsch und Politischer Bildung etwas aufgepasst hat.

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und gesundes Jahr 2009. Ich wünsche allen offene Augen und hinterfragende Geister, auf dass wir alle gemeinsam dieses Land für uns und unsere Kinder wieder zu einen schönen Ort – unserer Heimat – machen.


Kackbraunes Fragezeichen

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Unsere Mülltonnen-Wohneinheiten im Hof sind schon was Feines. Sehen toll und unscheinbar aus und zeigen nicht auf den ersten Blick, was sie beinhalten. Weniger schön ist es, dass die Mülltonnen immer voll sind – und das mehrere Tage vor der eigentlichen Leerung. Noch unschöner ist der Aspekt, womit z.B. die normalen Mülltonnen immer randvoll sind: mit Biomüll, und das obwohl es dafür jeweils zwei eigene Biotonnen gibt.

Zugegeben, im Sommer ist es nicht angenehm diese Biotonnen zu öffnen. Wabernde und krabbelnde Maden und anderes Getier können schon schnell auf das Gemüt schlagen und einen schnellstmöglich die Flucht in Angriff nehmen lassen. Aber Bio kommt in die Biotonne und sonstiger Müll, außer Papier und Plaste, kommt in die andere Tonne. Ansonsten können wir auch gleich den “grünen Punkt” umbenennen in “Kackbraunes Fragezeichen” – denn das drückt den gegenwärtigen Sachverhalt viel besser aus.

Wie funktioniert ein Löffel …

Der komplizierte Akt, Nahrung auf einem Löffel in die zugehörige Futterluke zu befördern, wird heute von H. aus B. in “Schritt für Schritt”-Bildern erklärt. All diejenigen, die noch Probleme mit Löffeln haben sollten, können die Anleitung als Vorlage für ein erfolgreiches Auftreten in einem 5-Sterne Restaurant nutzen.
Nutzung wie immer auf eigene Gefahr!

PS: Wir können uns glücklich schätzen, dass das nahrhafte Essen lediglich im Gesicht oder auf dem Kind selbst sich befindet. Bisher sind wir vor der Neudekorierung von Wänden und Gegenständen außerhalb eines Radius von 75cm verschont geblieben ;-)