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iAkku = Hefeteig

Verdammt ärgerlich und scheinbar ein typisch auftretendes Problem bei einem Alter von größer gleich 3 Jahren. Ich hatte gestern nacht – respektive heute früh – große Mühe den Beulenpest-Klumpen mit Hang zum “Dicke Backen machen” aus dem MacBook meiner besseren Hälfte zu pulen. Kein Wunder, dass das MacBook seit einigen Tagen sporadische Freezes und Spontanabschaltungen vollführte …

Guter Service

akku-tot.jpg Ich war die letzten 3 Tage in der Nähe von Stuttgart dienstlich unterwegs. Genau in dem Moment, wo ich das Macbook mobil gut gebrauchen konnte, versagte der Akku nach nur 20 Ladezyklen – obwohl das Gerät weniger als 1 Jahr alt ist. Somit musste ich es für die Vorbereitung eines größeren Projektes an der Strippe lassen und die halbe Leistung des Prozessors in Kauf nehmen. Ich rief den Apple Support an und eröffnete einen Fall. Dieser bat mich das Ganze in einem Service-Center noch einmal überprüfen zu lassen, aber es scheint auf ein Defekt des Akkus hinaus zu laufen, welches mir dann dort direkt getauscht werden würde.

Gesagt, getan – heute war ich in Berlin am Ernst-Reuther-Platz, habe denen das Gerät in die Hand gedrückt. Die haben auf die Schnelle eine Diagnose mit einem Serviceprogramm gestartet und danach umgehend und kostenlos den Akku getauscht. Keine 10 Minuten später saß ich bereits wieder im Auto und fuhr gen nächster Kunde. So muss das sein :-)

Da haben die Formalitäten für den Austausch länger gedauert als der Austausch selbst ;-) Zwar ist es doof, dass das mit dem Akku passiert ist, aber Produktions- und Chargenfehler gibt es überall und an dieser Stelle entscheidet der Service und der war sehr gut!

Lösung: Akku futsch?

Digitalkameras brauchen Strom – ich denke, das steht nicht zur Diskussion. Vermehrt tauchen aber Kameras auf, welche über einen “Spezial-Akku verfügen, und nicht einfach mittels Standard-Akkus beladen werden können.

Um so ärgerlicher ist es, wenn dieser Akku etwas längere Zeit nicht genutzt wurde und dessen Kapazität sich auf ein unteres Minima befindet. Das Spezial-Ladegerät zum Spezial-Akku verweigert auch vorschriftmäßig seinen Dienst: es lädt den Akku nicht, da eine zu geringe Restladung vorhanden ist. Der Akku selbst ist aber nicht kaputt.

Im Speziellen Fall handelt es sich um einen Akku aus dem Hause Casio vom Typ NP-20. Bevor man also in die weite Welt hinausrennt und den Elektronikladen des Vertrauens konsultieren möchte, was meist zur Folge hat, dass man sich für 20 Öcken einen neuen Akku kauft, der möge sich doch einen gut gemeinten Tip zu Gemüte führen und ausprobieren. Vielleicht ist ja damit der Akku – oh Wunder – wiederbelebbar.

Wenn die Kapazität also zu gering ist, dann verhelft doch einfach mittels “Starthilfe” dem Akku zu etwas mehr Ladung. Speziell in diesem Fall habe ich einfach eine 9V Blockbatterie genutzt, die Plus-Pole untereinander und die Minus-Pole untereinander verbunden. Den Kontakt für ca. 30 Sekunden bis 1 Minute so belassen. Danach sollte das Ladegerät auch wieder den Akku zum Aufladen wieder akzeptieren. Sollte das noch nicht reichen, dann ist die 1 Minute weiter zu dehnen. Einfach zwischendurch die Überprüfung im Ladegerät durchführen.

Bei mir hat es funktioniert, das Ladegerät macht seine Arbeit, und ich bin froh doch noch etwas vom Physikunterricht behalten zu haben ;-)