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BootCamp 2.0 Treiber (x86 / x64)

Da ich schon einige Anfragen via Blog oder per Mail bezüglich der 64-Bit Treiber für Windows erhalten hatte, möchte ich einen Teil davon via Download anbieten. Es ist der pure Apple-Ordner auf der Mac Pro Leopard DVD, worin die Basis-Gerätetreiber enthalten sein sollten – sowohl in der x86 (32 Bit) als auch in der x64 (64 Bit) Version.

Ich habe nicht getestet, ob das Ganze dann nachträglich mittels dem BootCamp Update aktualisierbar ist – insofern sage ich an der Stelle: Nutzung auf eigene Gefahr.

Download hier!

Viel Glück und gutes Gelingen.

Mein HTHIASIM

Nach einigen Wochen der Testerei folgt wie meist die Ernüchterung. Sicherlich fällt es mir auf der einen Seite schwer diesen Schritt zu gehen, hätte ich es mir doch gewünscht, dass es funktioniert, wie ich es erwarte.

Die Rede ist vom HTMAC, laufend unter Mac OS X mit EyeTV und FrontRow. In den letzten Tagen haben sich in meinen Augen massive Fallstricke entwickelt, die normalerweise bei einem HTMAC/HTPC nicht auftauchen sollten.

Welche Probleme taten sich auf?

  1. Die Integration des Fernsehmoduls (EyeTV) mittels PyeTV ist bei Weitem nicht so angenehm wie unter VMC (Vista Media Center). Störend ist vor allem das nicht Starten von Aufnahmen aus Front Row heraus, welche Sonderzeichen im Dateinamen enthalten (C.S.I. – Den Tätern auf der Spur).
  2. Das Fernsehmodul hat ebenso einen bescheidenen Schönheitsfehler. Sofern ich live fernsehe habe ich mittels der Apple Remote keine Möglichkeit das Live-TV zu stoppen. Dies ist aber notwendig, damit der HTMAC wieder schlafen geht, wenn er nicht benötigt wird. Ohne das Stoppen läuft der Timeshift im Hintergrund weiter und der Mac bleibt an.
  3. So niedlich die Apple Remote auch ist – eine komfortable Bedienung ist nicht möglich. Sämtliche Funktionen, die man in- und auswendig mittels der MCE-Remote (Microsoft Fernbedienung) kannte, versuchte man in nur 6 Tasten zu packen. Es ist eine große Eingewöhnung von Nöten und trotzdem ist die Fehlbedienung sehr hoch.
  4. Bei einer Vorführung vor Freunden wollte ich auch eine DVD mit Bildern vorführen. VMC fragte immer nett nach, ob die Bilder auf der DVD via einer Diashow dargestellt werden sollen. Front Row bleibt stumm. Unter Mac OS X müssen die Bilder in die iPhoto Bibliothek importiert werden, sodass dann Front Row damit arbeiten kann. Sehr sehr umständlich, wie ich finde.
  5. In den letzten Tagen vermehrten sich die Einschlaf- und Aufwachprobleme am Mac. Insbesondere wenn er doch einmal aufwachte war die Chance groß, dass die aufzunehmende Sendung 0 Byte groß war. Trotz längerer Problemsuche kam ich zu keiner geeigneten und funktionierenden Lösung. Derartiges ist mir unter VMC nie passiert.

Das sind leider nur die ärgerlichsten Probleme, die ich hier aufgezählt habe. Und so schwer es mir auch fällt muss ich leider sagen, dass Microsoft mit seinem VMC um Längen vorn liegt. Sicherlich ist die EPG Integration einfach lachhaft verglichen mit EyeTV, welches ohne Zweifel eine einfache Sendersuche, Senderzuordnung und EPG Darstellung hat, aber sie funktioniert unter VMC.

Die eigentliche HTMAC Installation bleibt unberührt (bis auf die Aufnahmen und die Musike auf der externen Platte – die brauche ich erstmal mit NTFS für Vista), sodass ich bei Software Updates und Bug Fixes oder gar gefundene Problemlösungen das Ganze wieder unter Mac OS in Gang bringen kann. Insofern ist es an der Zeit (parallel zum Beitrag) den Mac mini mittels Bootcamp für Vista fertig zu machen und Microsoft noch einmal eine Chance als HTPC zu geben. Oder sagen wir besser HTHIASIM: Home Theater Hardware Is Apple, Software Is Microsoft ;-)

Mac: Boot Camp 2.0 != Boot Camp 2.0

Diese Erfahrung musste ich von gestern zu heute leidlich erfahren. Das passiert, wenn man unwissend ist und keinerlei konkrete Hinweise im Internet findet.

Hintergrund war die Neuinstallation von Windows Vista – diesmal aber als 64-Bit Version. Auf Macbook (Pro), Mac Pro, iMac und Mac mini Geräten gibt es bei mehr als 2 Gigabyte RAM das Problem unter Vista 32-Bit, dass nur 2 GB dem System zur Verfügung stehen. Die korrekte Größe zeigt zwar die Systemansicht (die Seite, wo der Leistungsindex aufgeführt wird) an, dennoch werden nur maximal 2 Gigabyte RAM vom System genutzt. Ich vermute hier einfach, dass die Implementierung seitens Apple und der Schutz bestimmter Hardware-Bereiche der Anlass des Ganzen ist. Durch die 32-Bit Adressierung kann zwar theoretisch bis zu 4 Gigabyte adressiert werden, da aber auch die Hardware-Adressen irgendwie angesprochen werden müssen, werden diese in bestimmte Bereiche (meist kurz vor 4 Gigabyte) gemappt. Somit stehen bei vielen PCs je nach Implementierung 2,5 bis 3,75 Gigabyte zur Verfügung.

Da ich gern aber meine 4 Gigabyte vollständig nutzen möchte (sofern ich mich mal unter Windows bewege), habe ich mich nach Recherchen bezüglich der RAM-Nutzung entschlossen, die 64-Bit Version von Vista zu installieren.

Und die Probleme gerieten ins Rollen.

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Die Katze ist nun auch bei mir …

Grade eben kam der freundliche UPS Mann und überbrachte mir eine Lieferung von Gravis. Die Rede ist von MacOS X – 10.5 (Leopard). Ich hatte damit heute überhaupt nicht gerechnet, da nach den letzten Gesprächen selbst Gravis nicht sicher war, ob sie es schaffen alles am Samstag auszuliefern.
Zumindest tummelt sich die DVD schon im MacBook Pro und dreht gerade fleissig ihre Runden. Da ich noch nichts derartig Wichtiges auf dem Gerät habe, nehme ich es mal in Kauf alles neu mit dem Leoparden zu bestücken und nachträglich einige Programme und Daten zu übernehmen. Ist halt wie bei Windows … seien es Beta-Versionen zum Test oder als finales OS – immer ruff ;-)
Ich bin einmal gespannt, wie gut das klappt