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In Deutschland unmöglich …

Ich hatte bereits geschrieben (Nr. 12), dass es Forschern in den Staaten gelungen ist, RFID-basierte Ausweise aus bis zu 45 Metern Entfernung auszulesen. Ebenso war dies bei geringerer Distanz trotz Alu-Hülle möglich.

Dieses Mal ist es einem Hacker gelungen, mit Hilfe von einfachem Gerät für knappe 250$, unbemerkt Ausweise auszulesen und zu “klonen”. So viel zur Sicherheit ..

Aber in Deutschland ist das vollkommen unmöglich – denn es ist ja hierzulande verboten!

Hier dazu das Video!

RFID in Ausweisdokumenten sicher? Nicht mehr …

Die letzten Wochen und Monate war mir bei dem Thema nicht zum Lachen zu mute. Aber heute konnte ich mir bei dem Bericht der RSA Laboratories, welche für die Homeland Security die neuen Ausweise der Amerikaner überprüfen sollten, beim besten Willen nicht verkneifen.

Irgendwie sehe ich das Gleiche für unseren ePerso kommen – und prognostiziert hatte ich es mehrfach. Nicht alles was technisch machbar ist, sollte auch umgesetzt werden, denn es ist nur Hard- und Software und diese lässt sich immer knacken bzw. umgehen, wenn berechtigtes Interesse existiert. Und es wird existieren, je mehr an Daten, Identität und Nutzeffekte an solch ein Dokument gebunden werden.

Dass das aber von den USA’lern erkannt wurde, dass hätte ich aber nicht erwartet ;-)  

Babymetrie … der Zwang beginnt sehr früh

biometrie-sammelheft.jpg Auf Grund unseres kommenden Urlaubes, zusammen mit unserer Lütten, sind wir “gezwungen” für das europäische Ausland einen Kinderausweis anzuschaffen. Oder sagen wir mal lieber Kinderpass, denn Kinderausweise gibt es nicht mehr – auf Grund der fehlenden gesetzlichen Grundlage der Nutzung von Biometrie bei den noch gültigen Kinderausweisen. Dieser Kinderpass ist nach meiner Kenntnis für 6 Jahre gültig.

Und Biometrie ist da genau das Stichwort. Selbst für einen Kinderpass – für ein Kind, welches noch nicht einmal das erste komplette Lebensjahr erreicht hat – wird ein biometrisches Passbild benötigt. Derartige Unsinnigkeit muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ein menschliches Wesen, welches sich in den ersten Jahren noch massiv verändert, wird indirekt über die Eltern verdonnert ein biometrisches Passbild bei einem Fotografen erzeugen zu lassen – nur, damit man seine sauer verdienten Euro mal nicht, wie von Politikern gefordert und verlangt, im Heimatland ausgibt, sondern im Ausland.

Ich will auch gar nicht vom Fotografen reden, der bei einem quirligen Geist, welcher schlimmer und beweglicher als 1000 Flöhe ist, Ruhe bewahren muss, damit das Gesicht mittels der biometrischen Vorlage haargenau und passgerecht auf das digitale Zelluloid gebannt wird. Das Resultat (Foto) ist mehr als beschissen bescheiden, um es auf gute und alt hergebrachte Weise zu sagen.

Ich hatte anfangs echt Probleme meine Tochter überhaupt darauf zu erkennen – und irgendwie beschleicht mich der Verdacht, dass am digitalen Zwischenprodukt mittels Photoshop, Gimp oder von mir aus Paint Hand angelegt oder die Aufnahmen massivst verpfuscht wurden, denn auf keinem meiner Fotos sowie in der Realität sind die Ohren und Augen derart asymmetrisch, wie eben auf jenem uns veräußerten Machwerk. Um es ganz krass auszudrücken, damit auch jeder versteht was ich meine: Karl Dall inklusive das Ganze auch noch an den Ohren.

Oder wollte uns der Fotograf etwas Gutes tun? Ist er vielleicht ein stummer, im Verborgenen agierender Kämpfer gegen die digitale, biometrische Erfassung von Babys und Kleinkindern – der Babymetrie? Ein Kämpfer, der es den Behörden so schwer wie möglich machen will, dass deren Gesichtserkennung im öffentlichen Leben (öffentliche Kameras) ins Leere gehen?

Ich für meinen Teil glaube nein. Auch wenn die Fantasie hier und da dennoch interessant erscheint …