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Spionage und Überwachung …

.., mit unter anderem von Verbindungsdaten, seien laut Spiegel bei der Telekom durchgeführt worden, um “Informationslecks” bei Managern und Aufsichtsräten zu Journalisten zu überprüfen. Ein ganz schön dickes Ding, wie ich finde.

Und es zeigt wieder einmal ganz klar – wo Daten da sind, werden diese auch missbraucht. Der Aufschrei des DJV (Deutscher Journalisten Verband) spricht von Angriff auf die Pressefreiheit. Es ist “schön” zu sehen, dass die Burschen mal langsam aufwachen – komischerweise erst, wenn sie selbst davon betroffen sind. Ein Kommentar im Heise-Forum spricht mir da aus der Seele.

Ich hoffe nur, dass das eigentliche Ausmaß riesig ist und den Kritikern der Vorratsdatenspeicherung und Co. eine gelungene Brücke zu diesen Telekom-Skandal gelingt, damit auch die Unwissenden oder mit der Hand abwinkenden mal sehen, was derartige Datenauswertungen mit sich bringen. Der Verdacht reicht ja allein schon, um eine derartige Maschinerie ins Laufen zu bringen – vor allem für ein Privat-Unternehmen in diesem riesigen Stil.

Lösung: Wie man sich unbeabsichtigt aussperrt …

Viele Geräte, vornehmlich Notebooks, besitzen seitens des BIOS die Funktion, den Festplattenzugriff/Festplattenschutz (Bootvorgang) mit einem Passwort zu versehen. Ebenso, wie bereits bekannt, ist auch die Absicherung des BIOS selbst möglich.

Das Fatale daran ist die teilweise mangelhafte Unterstützung von eingebbaren Zeichen bzw. deren Auswertung beim Festlegen bzw. Abfragen des Passwortes.

Angenommen, jemand schaltet einen derartigen Schutz ein und hinterlegt das Kennwort abc123abc? wird dieses bei Eingabe während des Startvorganges nicht akzeptiert. Der Grund liegt entweder darin, dass während der Festlegung im BIOS bestimmte Sonderzeichen (zum Beispiel !, ?, §, $, &) oder bei Eingabe vor dem Start diese einfach ausgeblendet werden. Dies hat zur Folge, dass man sich unendlich bemüht sein System zu starten, tausendfach die Eingabe des Kennwortes mit der Niederschrift vergleicht und nicht mehr weiter weiß – und auch nicht mehr an die Daten kommt.

Im obigen Falle gebe man einfach abc123abc ein und das Notebook startet. Wieso? Fehler im BIOS? Fehler bei der Auswertung? Keine Ahnung, aber es hatte geholfen, nachdem ich vom eigentlichen Kennwort Kenntnis bekam …

Nachtrag BVerfG Urteil zur/gegen Online-Durchsuchung

Mein vorhergehender Eintrag sollte keinesfalls negativ erscheinen. Das BVerfG hat letztendlich für jedes elektronische Gerät, wie Notebooks, Handys welche unter anderem auch mobil eingesetzt werden klare Richtlinien festgelegt, wonach diese genauso wie der PC zu Hause als privat eingestuft werden, da sich private Daten oder Informationen darauf befinden könne. Quasi wurde ein IT-Grundrecht geschaffen. Faktum ist auch, dass hohe Hürden auferlegt wurden, die es erst zu überwinden gilt, wenn überwacht werden soll. Nur finde ich es an einigen Stellen zu schwammig ausgelegt und sehr weit interpretierbar, wenn es um die Hürdenüberwindung geht.

Dennoch zeigt sich, dass sich das BVerfG erneut für die Grundrechte eines Jeden einsetzt und dieses trotz großen Druckes seitens der Regierung auch durchgesetzt hat.

Danke BVerfG, die Erste …

Ich bin zum einen sehr froh über die Entscheidung und Darstellung der rechtlichen Lage durch das BVerfG am heutigen Tage über das Thema Online-Durchsuchung.  Auf der anderen Seite stimmen mich, trotzdem das BVerfG die Politik und die Gesetzgebung massiv in die Schranken gewiesen hat, Vorhaben und Entscheidungen einzelner Landes- und der Bundesregierung(en), verärgert. Was soll man von derart Ignoranz noch halten, dass man dennoch versucht Lücken zu finden, wie man es doch realisieren kann? Vielleicht sehen es einige anders, aber ich versuche mal meine Wertung über das, was das BVerfG in seinem Urteil sagt, abzugeben und vielleicht aufzuzeigen dass die Richter, trotz des richtigen eingeschlagenen Weges, einiges schwammig und leicht anders auslegbar gelassen haben.

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