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Wie funktioniert ein Löffel …

Der komplizierte Akt, Nahrung auf einem Löffel in die zugehörige Futterluke zu befördern, wird heute von H. aus B. in “Schritt für Schritt”-Bildern erklärt. All diejenigen, die noch Probleme mit Löffeln haben sollten, können die Anleitung als Vorlage für ein erfolgreiches Auftreten in einem 5-Sterne Restaurant nutzen.
Nutzung wie immer auf eigene Gefahr!

PS: Wir können uns glücklich schätzen, dass das nahrhafte Essen lediglich im Gesicht oder auf dem Kind selbst sich befindet. Bisher sind wir vor der Neudekorierung von Wänden und Gegenständen außerhalb eines Radius von 75cm verschont geblieben ;-)

Wie riecht ein Windel-Eimer?

Wer sich schon immer diese Frage stellte, diese aber nie beantworten konnte, weil ihm a) das nötige eigene Baby dazu fehlte oder b) auf die Schnelle kein Baby von Verwandten oder Bekannten zur Leihgabe zur Verfügung stand oder kein Babysitter ist, dem möchte ich folgende Anleitung zur Erzeugung eines Windel-Eimer ähnlichen Geruchs ans Herz legen:

Man nehme ein Stück Puten- oder Hähnchenbrust, schneide diese elegant und filigran in 2x1x1 cm dicke/dünne Streifen. Zusätzlich nehme man einen sauberen Topf (sofern man hat) und setzt diesen mit geeigneter kochfähiger Menge Wasser auf und lege die einzelnen Stücke vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette hinein. Dann hurtig aufs Gas und die Herdplatte erhitzen nebst dem Topf, inklusive Wasser und Streifen und obendrauf einen passenden Deckel gesetzt.

Nach 10 Minuten des blubbernden Brodelns einfach den Deckel abnehmen und den Riechkolben (Anm. des Schreiberlings: das Teil zwischen Augen und oberhalb des Mundes) über den Topf halten. Das, was da so stinkt, das ist der süße Duft der Anarchie, der jeden Tag aus dem Windel-Eimer weht.

Wie ich darauf komme? Wir haben heute wieder die Basis für die nächsten Breichen fertig gemacht – diesmal ein Topf mit Kartoffeln und zermatschter und zu Brei zerquetschter Putenbrust! *Örks*

Lecker Brei …

Gib mir meeeehr davon Mama ....

Heute war der Tag der Tage: unsere Lütte hat das erste Mal mega leckeren und bekömmlichen Brei mittels Esswerkzeug und Brust-, Hals- und Armschutz in den Mund bekommen. Dieser Brei wurde mit Liebe hand-produziert. Viele Möhrchen mussten sich mit Hilfe eines Messers entkleiden und deren festen Substanz wurde mit etwas Hitze und Pürierstab zu einem “ansehnlichen”, teils fest, teils flüssigem Etwas umgewandelt. Das Endprodukt sah derart lecker aus, dass mir persönlich jeglicher Appetit verloren gegangen war ;-)

Das eigentliche Resultat war ein voller Erfolg und kann sich sehen lassen:

  • ein voller Magen, 
  • beschlabberter Mund inkl. Mundwinkel, Nase und Ohren, 
  • in einer Situation hätte beinahe das Objektiv der EOS Brei zu essen bekommen,
  • insgesamt alle viel Spaß dabei gehabt und 
  • Gier bei der Lütten nach mehr von der Pampe :-)

Auf, auf ins Ungewisse und zum nächsten Abenteuer .. es wird niemals langweilig ;-)