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Mein HTHIASIM

Nach einigen Wochen der Testerei folgt wie meist die Ernüchterung. Sicherlich fällt es mir auf der einen Seite schwer diesen Schritt zu gehen, hätte ich es mir doch gewünscht, dass es funktioniert, wie ich es erwarte.

Die Rede ist vom HTMAC, laufend unter Mac OS X mit EyeTV und FrontRow. In den letzten Tagen haben sich in meinen Augen massive Fallstricke entwickelt, die normalerweise bei einem HTMAC/HTPC nicht auftauchen sollten.

Welche Probleme taten sich auf?

  1. Die Integration des Fernsehmoduls (EyeTV) mittels PyeTV ist bei Weitem nicht so angenehm wie unter VMC (Vista Media Center). Störend ist vor allem das nicht Starten von Aufnahmen aus Front Row heraus, welche Sonderzeichen im Dateinamen enthalten (C.S.I. – Den Tätern auf der Spur).
  2. Das Fernsehmodul hat ebenso einen bescheidenen Schönheitsfehler. Sofern ich live fernsehe habe ich mittels der Apple Remote keine Möglichkeit das Live-TV zu stoppen. Dies ist aber notwendig, damit der HTMAC wieder schlafen geht, wenn er nicht benötigt wird. Ohne das Stoppen läuft der Timeshift im Hintergrund weiter und der Mac bleibt an.
  3. So niedlich die Apple Remote auch ist – eine komfortable Bedienung ist nicht möglich. Sämtliche Funktionen, die man in- und auswendig mittels der MCE-Remote (Microsoft Fernbedienung) kannte, versuchte man in nur 6 Tasten zu packen. Es ist eine große Eingewöhnung von Nöten und trotzdem ist die Fehlbedienung sehr hoch.
  4. Bei einer Vorführung vor Freunden wollte ich auch eine DVD mit Bildern vorführen. VMC fragte immer nett nach, ob die Bilder auf der DVD via einer Diashow dargestellt werden sollen. Front Row bleibt stumm. Unter Mac OS X müssen die Bilder in die iPhoto Bibliothek importiert werden, sodass dann Front Row damit arbeiten kann. Sehr sehr umständlich, wie ich finde.
  5. In den letzten Tagen vermehrten sich die Einschlaf- und Aufwachprobleme am Mac. Insbesondere wenn er doch einmal aufwachte war die Chance groß, dass die aufzunehmende Sendung 0 Byte groß war. Trotz längerer Problemsuche kam ich zu keiner geeigneten und funktionierenden Lösung. Derartiges ist mir unter VMC nie passiert.

Das sind leider nur die ärgerlichsten Probleme, die ich hier aufgezählt habe. Und so schwer es mir auch fällt muss ich leider sagen, dass Microsoft mit seinem VMC um Längen vorn liegt. Sicherlich ist die EPG Integration einfach lachhaft verglichen mit EyeTV, welches ohne Zweifel eine einfache Sendersuche, Senderzuordnung und EPG Darstellung hat, aber sie funktioniert unter VMC.

Die eigentliche HTMAC Installation bleibt unberührt (bis auf die Aufnahmen und die Musike auf der externen Platte – die brauche ich erstmal mit NTFS für Vista), sodass ich bei Software Updates und Bug Fixes oder gar gefundene Problemlösungen das Ganze wieder unter Mac OS in Gang bringen kann. Insofern ist es an der Zeit (parallel zum Beitrag) den Mac mini mittels Bootcamp für Vista fertig zu machen und Microsoft noch einmal eine Chance als HTPC zu geben. Oder sagen wir besser HTHIASIM: Home Theater Hardware Is Apple, Software Is Microsoft ;-)

HTMAC – Zwischenstand

Heute bin ich endlich dazu gekommen den vorerst temporären Standort des HTMAC zu bestimmen und mit demselben zu belegen. Der alte HTPC rollte traurig auf seinem Blumentopf-Unterlegholz-Roller gen Arbeitszimmer und wartet dort auf seine Ausschlachtung (siehe “Please select mode of death”) :-)

Noch ist das Ganze nicht final – schon gar nicht die Positionierung. Aber die kleinen Mac-chen, wie auch das Optische (verstecken der Geräte und Kabel) werden früher oder später noch ausgemerzt – solange nicht der Spruch gelten sollte

Nichts hält länger als ein Provisorium.

Und für den Zwischenstand gibt es noch Zwischenstandsbilder.

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Aufnahmen in EyeTV

Am Dienstag wurde ich von EyeTV positiv überrascht. Ich hatte CSI: Miami und Dr. House in meiner Aufnahmeliste. Beide Sendungen kommen hintereinander bei einem bekannten Fernsehsender. Vom Vista Mediacenter (VMC) bin ich es gewohnt, dass bei nur einem vorhandenen Tuner trotz gleichem Sender die erste Sendung unterbrochen wird, um die zweite Sendung dann aufzuzeichnen. Bei VMC wird der Aufnahmepuffer anscheinend für jede neue Aufnahme geleert und sie fängt wieder bei null an. Für diese Konstellation von Aufnahmen benötigt man beim VMC zwei Tuner, damit mkeine vorzeitigen Unterbrechungen auftauchen.

EyeTV arbeitet anscheinend anders, denn selbst beim Vor- und Zurückspulen innerhalb des Timeshift-Buffer sieht man alle vorherigen Aufzeichnungen, wenn man gezappt hat. Das heisst, der Timeshift-Buffer wird kontinuierlich gefüllt, ohne diesen zu löschen. Bei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen profitiert dieses Verfahren ungemein. Die aufzuzeichnenden Sendungen werden nicht unterbrochen und haben dennoch ihre voreingestellten Vor- und Nachlaufzeiten, um die ungenauen Anfangs- und Endzeiten einer Sendung zu kompensieren.

Pluspunkt für EyeTV (und das mit derzeit nur einem Tuner).

Zusätzlich konnte ich mich derzeit davon überzeugen, dass der Mac problemlos aus dem Standby für Aufnahmen aufwacht. Trotz Anmeldemaske lief EyeTV problemlos und nahm die geplanten Aufzeichnungen auf, um danach wieder sanft in den Schlaf zu gehen.

Somit sind einige der ersten Tests in meinen Augen mehr als positiv verlaufen. Bei nächster Gelegenheit werde ich die Bedienung aus der Ferne inkl. Frontrow ausprobieren, um feststellen zu können, wie sich das Ganze mit Musik, DVDs und der Integration von EyeTV in Frontrow verhält.

Der Mac als HT(PC),… äh HTMAC – Teil 2

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Gestern hatte ich es bereits angekündigt. Heute kam die EyeTV 250 Plus Teststellung bei mir an. Kaum zu Hause angekommen wurde das Gerät samt CD ausgepackt und binnen weniger Sekunden angeschlossen. CD eingelegt, die EyeTV 3 Software in den Programme-Ordner kopiert und gestartet. Der Assistent leitet einen sehr zielsicher und einfach durch die Grundeinrichtung nebst Sendersuchlauf und tvtv.de (welches im Paket als Abo für ein Jahr enthalten ist) für das EPG.

Schnell noch die wenigen nicht automatisch zugeordneten EPG Informationen zu den Sendern hinzufügen und binnen 5 Minuten (ohne ins Handbuch zu sehen) war das Ganze eingerichtet. So einfach stelle ich mir das vor.  Weiter lesen …