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Lösung: Die Schneekatze hat Startschwierigkeiten

Seit letzter Woche bin ich im Besitz einer Familienpackung Schneeleoparden, die es sich nach und nach auf den Macs im Haushalt gemütlich machen. Drei Installationen verliefen völlig problemlos. Die vierte heute, auf dem iMac in der Firma, hatte mit leichten Startschwierigkeiten zu kämpfen.

Egal ob ich unter Leopard aus ein Update ausführen oder mittels DVD gestartet dieses verrichten wollte, bekam ich nicht die Möglichkeit die Installation auf die einzige Platte im System zu machen. Ich erhielt lediglich folgende Fehlermeldung mit einem lustigen gelben Dreieck ala “Jefahrenbucht” aus Monkey Island 3:

Mac OS X kann nicht auf Volume “Macintosh HD” installiert werden, da dieses Volume nicht als Startvolume für Ihren Computer verwendet werden kann.

Ich wollte auf dem iMac ein Update ausführen. Erstens weil er erst 1 Monat alt ist und kaum irgendwelche Programme installiert und Dateileichen vorhanden sind und zweitens, weil ich meine sämtlichen Konfigurationen und Kundenzugänge für die Administration nicht nachträglich neu einrichten wollte.

Nun kursierten eine Menge Hilfestellungen im weltweiten Netz, dass die Platte keine GUID-Partitionstabellen enthalten würden und deswegen dieses verwehrt wäre. Dem war bei mir leider nicht so.Ich bin dann zufällig auf einen kleinen Tip unabhängig von der Schneekatze gestoßen, der bei mir in dieser Konstellation erfolgreich war.

Mac OS X kann zur Laufzeit die Partitionsgröße der eigentlichen Partition verändern. Hierzu muss lediglich im Festplatten-Dienstprogramm die Größe der zu installierenden Partition geändert und gespeichert werden. Danach kann man auch prompt wieder die alte Größe wiederherstellen lassen.

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In meiner Konstellation habe ich die letzte Ziffer – hier eine 5 – lediglich auf 4 gesetzt, das Ganze übernommen und kurz darauf gleich wieder geändert in 5. Die Partitionsdaten wurden damit neu geschrieben und einer Installation stand sowohl aus Update unter Leopard bzw. direkt gebootet via DVD nichts mehr im Wege.

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RTFM

sbs-2k8-ram.jpg Derzeit testen wir in der Firma unterschiedliche Serverbetriebssysteme und Serveranwendungen aus, da die Infrastruktur bei uns erneuert werden soll. Zusätzlich muss man in diesem Gewerbe auf der Höhe der Zeit bleiben und seine Hände an neuen Hard- wie auch Softwaretechnologien legen – man möchte ja auch den bestmöglichen Support seinen Kunden zu Gute kommen lassen.

Dass bei jeder Aktion auch immer RTFM (Read The Fucking Manual) gilt, sollte bekannt sein. Dass man selbst das mitunter nicht beachtet ebenso – zum Leidwesen der eigenen Zeit. Heute zum Beispiel lief eine knappe Stunde lang die Installation eines SBS 2008 Standard (Small Business Server 2008) auf einer Testmaschine, nur um im Moment der Euphorie über das baldige Ende der Installation der angegebene Screenshot gezeigt wird.

Installation ergo nicht möglich, da die Testmaschine “nur” 2GB RAM zur Verfügung hat und kein passender RAM mit ECC zur Verfügung steht und ebenso nur für diesen Fall speziell für die Testmaschine nicht extra angeschafft wird. Ich sagte ja schon immer, dass mehr RAM stets zu bevorzugen ist, aber dass für solch ein Produkt gleich 4GB Pflicht sind, ist schon etwas … nja, bescheiden!

Dennoch hätte man die Stunde einsparen können, wenn schon während oder vor der Installation darauf hingewiesen worden wäre, dass zu wenig RAM in der Kiste steckt. Microsoft signalisiert ja sonst auch jeden Pups unter Windows.

Naja, was solls .. die Moral von der Geschicht – vergiß niemals nie das RTFM nicht!

Update 2: Windows 7 Beta

Nachdem es geschlagene 9 Stunden dauerte, nebst unzähligen Verbindungsabbrüchen, habe ich heute in der “Püppi”-Pause (sie soll ja auch lernen, ohne Mama und Papa in der Kita zu verweilen) das heruntergeladene Image aus dem MSDN aus der Firma abgeholt. Der Bootvorgang zur Installation sieht erst einmal nahezu ähnlich von Vista aus.

Mal sehen, ob VMWare Fusion damit klar kommt. Auf den ersten Blick ist die Installation bis zum “Fertigstellen” weitaus schneller, als bei Vista. Sollte Microsoft doch etwas verbessert haben? Ich bin gespannt …

Update 1: Nachdem ich den ersten Bildschirm des Desktops erhalten habe, habe ich zuerst mal die neue Taskleiste ausprobiert. Irgendwie hat sich da Microsoft etwas bei Apple bedient. Die Funktionalität des Docks kann ich fast eins zu eins wieder erkennen – wenn zwar nicht optisch, dann aber funktionell. Entweder habe ich die Programme als Verknüpfung in der Leiste, starte dieses dann und jedes Fenster ist bei Schweben der Maus über dem Programmsymbol eingeblendet (zusammengefasst als Programmsymbol) oder aber es ist noch nicht vorhanden und es kommt in das Dock, äh.. Taskleiste hinzu mit der gleichen Funktionalität. Wenn ich das Programm behalten möchte, dann kann ich es in die Taskleiste anpinnen lassen (siehe Bild W7-14 und W7-13). Verdammt geil dieses Dock, … äh die Taskleiste.

Update 2: Ich habe mich mal durch einige Programme gequält. Bei Solitaire ist mir das System (VM) hängen geblieben. Mehrfach probiert und mehrfach passiert (100%). Ich würde mal sagen, dass das ein Bug ist.

Update 3: Zumindest in einer VM ist die Berechnung und Durchführung der Leistungswertung nicht möglich. Dieser bleibt bei der Optimierung von der “Windows Media-Codierung” stehen. Und wer denkt, dass das nur etwas länger dauert, dem sei gesagt, dass ich nicht vor hatte länger als 1h eine derartige Messung vorzunehmen. Ich stufe das mal als Bug ein.