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Deutsch und Kinderbücher

Ich entdecke das Zahlen Dass Deutsch eine wirklich schwierige Sprache zu sein scheint, davon sollte ein Großteil der Leser mitunter überzeugt sein. Mitunter haben selbst Autoren bzw. Buchverleger so ihre Probleme, Kindern inhaltlich korrekte Sätze zu präsentieren.

Ich selbst bin weit davon entfernt behaupten zu können, korrektes Deutsch anzuwenden – zumindest, wenn es nach meiner damaligen Deutschlehrerin geht ;-) aber was ein spezielles Buch, welches für unsere Lütte ist, dort schreibt, lässt sich in 3 unterschiedlichen Variationen auslegen. Die Frage steht also im Raum: Was versucht uns der Schreiberling zu sagen?

Auf der Rückseite des kleinen Buches, welches sich pro Seite um die Erklärung von Wetterzuständen bemüht, befindet sich auch ein Verweis auf andere Bücher dieser Reihe.

  1. Ich entdecke die Farben.
  2. Ich entdecke die Formen.
  3. Ich entdecke das Zahlen.

Moment mal: Ich entdecke “das Zahlen”? Ein bisschen früh für frühkindliche Förderung, oder? Ich mein, wann fangen Kinder an überhaupt mit Geld um sich zu werfen? Gut, zugegebenerweise rennen einige 5-jährige bereits herum und spendieren ihr Geld an irgendwelchen Automaten, um den unwiderstehlichen Genuss von früher Karies genießen zu können.

Oder sie schaffen es irgendwie sich an der Kassiererin vorbei zumogeln und man trifft diese draussen mit Sternburger fließend Richtung Inneres. Oder im Zeitungsladen kriegt Klein-Erna 5 Euro in die Hand gedrückt, damit sie sich auch eine tolle bunte Zeitschrift im Sailor-Moon-, Pferdehof-, Pokemon- oder anderem Stil kaufen kann. Ach quatsch: am besten gleich alle …

Steht als die Frage im Raum, was mit dem Satz Nr. 3 gemeint war:

  1. Ich entdecke das Zahlen: Wie hantiert man mit Geld und wie gibt man Mama’s und Papa’s Geld auch richtig aus?
  2. Ich entdecke das Zählen: Wieviel Geld haben denn Mama und Papa nun genau?
  3. Ich entdecke die Zahlen: Was bedeuten die Zeichen auf den Papier- und Metallstücken in Mama’s und Papa’s Geldbörse?

Deutsch ist eine wirklich schwierige Sprache – ein Buchstabe oder ein Artikel etwas anders dargestellt und schwupps bekommt der Satz eine ganz andere Bedeutung!

Welches Buch würdet ihr von den letzten dreien kaufen bzw. welches hättet ihr gern in der alterlich gleichwertigen damaligen Situation gelesen?

Leckeres Angebot

Schade, dass ich gestern kein kameraähnliches Gerät dabei hatte, als ich noch kurz vor Knall und Fall in einem der ortsansässigen Discounter einkaufen war. Es gab ein Sonderangebot, welches ich zuletzt vor über einem Jahr im Januar 2008 genießen durfte. Was es für ein Angebot gab?

6 Liter Fruchtwasser für satte 1,99 €

Lecker, oder?

Problem durch die Zukunft

Mich ereilte vor Feierabend heut ein dringender Ruf eines Kunden (ältere Generation). Die Anmeldung an seiner Arbeitsstation, welche sich in einer Domäne befindet, war ihm nicht möglich. Über Fehlermeldungen schwieg der Kunde sich aus, dennoch sollte sich jemand unbedingt jetzt sofort und am besten schon vor 5 Minuten dem Problem annehmen.

Da eh fast Feierabend war (Elternzeit) fuhr ich auf dem Weg nach Hause bei dem Kunden vorbei, startete den Rechner und bekam nach versuchter Anmeldung die Meldung, dass auf Grund unterschiedlicher Zeiten zwischen dem Client und dem Server eine Anmeldung nicht möglich sei.

Ich schaute den Kunden an und fragte, ob er die Systemzeit des Rechners geändert hätte. Wie zu erwarten bekam ich die Antwort: “Selbstverständlich nicht!”. Ich startete den Rechner erneut und begab mich ins BIOS und dort zur Abteilung Datum/Uhrzeit und ich erblickte 18.06.2009!

Ich: “Arbeiten Sie gern in der Zukunft?”
Kunde: “Wieso?”

Ich: “Da die Zeit des Rechners auf in 4 Monaten gesetzt ist …” – speicherte die Konfiguration mit korrektem Datum ab und startete den Rechner neu.

Kunde: “Wie passiert denn das?”
Ich: “Was haben Sie denn beim letzten Mal getan?”

Kunde: “Ich habe Termine koordiniert – dazu klicke ich immer rechts unten auf die Uhrzeit und schaue nach, an welchem Wochentag der Termin stattfindet.”
Ich: “Und dann?”

Kunde: “Wenn der Termin bestätigt wird, trage ich ihn in den Kalender in Outlook und schließe danach das Fenster mit ‘OK’.”
Ich: “….”

Ich: “Und hatten Sie rein zufällig gestern einen Termin vereinbart für den 18.06.2009?” 
Kunde: “Ja, wieso?”

Ich: “Weil Sie damit die Systemzeit des Rechner geändert haben …”
Kunde: “…..”

Ich habe ihm dann noch schnell erklärt, wieso diese Art der Methode nicht sonderlich die Beste ist, um Termine abzustimmen und zeigte ihm, dass er auch ruhig den Kalender in Outlook nutzen könne, um herauszufinden, an welchem Tag welcher Wochentag ist. Zusätzlich bekommt er auch die Information, ob er an diesen Tag bereits Termine hat. Somit würde er auch nicht mehr versehentlich die Uhrzeit und das Datum des Rechners ändern.

Der Kunde war fassungslos – über sein unbedarftes Verhalten. Ich beruhigte ihn, da ja nichts passiert wäre. 

Kunde: “Sie sind aber deswegen extra zu uns gekommen … wegen so einen Fehler meinerseits …”
Ich: “Auch das ist mein Job – und wie Sie sehen, können wir auch einige Probleme durch die Zukunft lösen …” ;-)

Ich: “Übrigens – ich wünsche einen schönen Feierabend und selbstverständlich geht diese Runde aufs Haus – versteht sich von selbst …”

Hintergrund: Ursache des Problems liegt in den unterschiedlichen Datumseinstellungen des Servers und des Client innerhalb einer Domäne. Bei Versuch der Anmeldung des Clients am Server wird ein Kerberos Ticket erzeugt. Dies beinhaltet auch, dass ein Zeitunterschied zwischen beiden Systemen nicht mehr als 5 Minuten (laut Erinnerungsstand) betragen darf. Ist dies dennoch der Fall, dann ist das Ticket ungültig und der Nutzer (auch der Domänenadministrator) kann sich nicht anmelden.

Man kann nun sich als lokaler Admin anmelden und das Datum ändern – man kann aber auch, wenn man Zugriff auf das BIOS hat, das Datum im BIOS ändern. Danach sollte eine Anmeldung an der Domäne funktionieren. Wenn nicht, dann sollte man die Einstellung bezüglich Sommer-/Winterzeit beachten (herausnehmen, bzw. setzen). Mir ist es bisher zweimal untergekommen, dass einer der beiden Parteien (Server bzw. Client) den Haken gesetzt hatte, der andere nicht. Somit bestand trotz augenscheinlich gleicher Zeit und Datum eine einstündige Diskrepanz, welche ergo auch dahingehend führt, dass der Server die Anmeldung des Client verweigert.

 

aiPhone

Jeder hat eines, fast jeder will eines und ich hab jetzt auch eins.

Ok – zugegeben, ich habe meines schon länger. Wenn ich es mir recht überlege schon mehr als ein Jahr. Es ist formschön, liegt gut in der Hand, simpel und schlicht – genauso mag ich es.
Nur die monatlichen Gebühren sind mehr als wucherhaft für das Gerät und von uneingeschränkter Mobilität möchte ich gar nicht erst reden.

iPhone Oder besser gesagt: unterwegs kann ich das Gerät gar nicht erst nutzen, denn nach 2 Metern ist Schluss mit telefonieren. Ich kann es ja nicht einmal von der Wand nehmen. Und wenn ich es mir recht überlege, dann habe ich bisher auch noch niemanden damit anrufen können.

Made in China halt …