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Auflösung: Langsamer Datei-Transfer

Was hab ich mich gestern nicht geärgert, als mehrfach, auf Grund des Reparaturvorganges, welcher im Übrigen erfolgreich verlaufen ist, der Exchange Store hin- und herkopiert wurde und dieser Kopiervorgang jeglichen Wert von Zeit und Raum sprengte. Mich ließ dieses “Problem” nicht sonderlich gut schlafen, vor allem weil mich das doch innerlich ziemlich gewurmt hatte und ich versuchte heute herauszufinden, ob der Server anfängt in die digitalen Abgründe zu wandern, oder aber noch viel schlimmer – ob das Ganze normal ist.

Im Zuge dessen habe ich als Erstes das Ganze Verhalten an unseren eigenen Servern nachgespielt. Dazu nahm ich eine Systemsicherung in Größe von 19GB und kopierte diese auf unterschiedliche Ziele – auf ein UNC-Pfad, USB-Platte und ein physikalisch getrenntes Plattensystem. Bei all diesen Vorgängen konnte ich eines beobachten: nach 2GB übertragenen Daten sauste die Transferrate massiv in den Keller, um wenige Sekunden später wieder auf fast volle Leistung zu steigen. Das Erscheinungsbild war also ähnlich, nur nicht mit derart langen “Blockaden”, wie beim Servereinsatz gestern.

Selbst auf dem Kundenserver habe ich das Ganze heute noch einmal laufen lassen. Nein, nicht den Reparaturprozess – ich bin doch nicht verrückt. Zur Verwunderung verliefen diese “Blockaden” relativ kurz. Es schien nahezu ähnlich schnell (schnell ist hier dehnbar), wie bei unserem Firmenserver. Was passiert hier also? Weiter lesen …

Ärger: Oh Schreck, oh Graus, das Internet ist aus …

Aus mir immer noch unerklärlichen Gründen hat die Deutsche Telekom meinen DSL-Anschluss gekappt. Zwar nicht physisch, aber bei deren Authentifizerungsstelle. Gestern gegen 22.00 Uhr ging mein Internetzugang nicht mehr. Die Box meldete ständig “PPPoE Fehler: Zeitüberschreitung – kontaktieren Sie Ihren DSL-Anbieter”.

Daraufhin habe ich mich in die riesige Warteschlange des T-Riesen geschmissen, um 20 Minuten später zu erfahren, dass ich zwar den besagten Tarif habe, aber bei der Leitungsprüfung festgestellt wurde, dass “kein Leistungsmerkmal vorhanden” sei. Wiederum weiter telefoniert beim Riesen, diesmal zur Beratung. Diese stellten das gleiche fest, die Dame am Telefon versuchte “gnädig” zu wirken und meinte “Sie haben am Freitag wieder DSL – eher gehts leider nicht”. Anscheinend hat irgend ein Mitarbeiter oder das System selbst meinen DSL-Port Eintrag eliminiert – Super.

Als ich ihr mit Worten wie “Vertragsbruch seitens T-Com”, “fahrlässige Kürzung von Leistung, trotz Zahlung und ohne Androhung”, “nicht erbrachte Leistung”, “Verlust von Einnahmen” (Fernwartung für Kunden konnten nicht ausgeführt werden) und was weiß ich noch alles kam (selbstverständlich in einem freundlichen Ton) wurde diese auch noch pampig. Ich hatte ihr immer wieder versichert, dass es nicht ihre Schuld wäre, aber sie ist nun einmal der Ansprechpartner in diesem Fall für den Konzern-Riesen. Sie meinte auch, dass man nicht einmal herausfinden könnte wer oder was das verursacht hat …

Nun gut – heute habe ich mich mal der Beschwerde-Abteilung bemüht – freundlich versteht sich. Einen Rückruf hatte ich bereits – angeblich ein Systemfehler-Bedienfehler – jemand hätte fälschlicherweise meine Leitung anstelle eines anderen mit ähnlicher Nummer beauftragt zu löschen. Es wird jetzt “geprüft” inwiefern mir T-Com entgegen kommt, zwecks Wiedergutmachung.

Ich lass mich überraschen.