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Rechner tut nix mehr

Ich weiß nicht 100%ig genau, wieso es passiert, aber es passiert ab und zu, dass ein Rechner nicht starten will. So, wie beim gerade gelieferten Rechner eines Kunden. Der Mitarbeiter des Kunden berichtete, dass der PC auf das Einschalten mittels Power-Button nicht reagiert – sprich er bleibt aus. Ich habe gerade den PC bei uns angestöpselt und das Gleiche ausprobiert und konnte das Ganze ebenso nachvollziehen. Die Lösung kann primär zweierlei Art sein.

  1. Netzteil im Eimer – sprich austauschen
  2. Netzteil bzw. Mainboard muss “resetted” werden

Für Punkt 2 muss einfach das Stromkabel abgezogen werden und wenn das Netzteil einen Hauptschalter hat muss dieser auf EIN (1) stehen. Danach einmal lang bzw. mehrfach den Power-Button drücken. Hiermit werden sämtliche Kondensatoren auf Mainboard und Netzteil entladen und somit liegt kaum noch Restspannung und Reststrom an.

Danach alles wieder anschließen und starten und wenn es das Problem aus (2) war, dann löft das Ganze wieder!

AVM Ken! und AVG 8.0

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein einfacher Virenscanner den Proxy von AVM Ken! 4 aushebeln kann. Ein Kunde hat genau eine derartige Konstellation. Jeglicher Netzwerkverkehr, wie Mail, Ping usw. vom Ken! Service PC/Server klappte – bis auf stupide Webanfragen. Diese endeten im unauffindlichen Nirvana. Somit konnten auch die Clients keine HTTP-Anfragen ins Web via eingestellten Proxy durchführen. Kurioserweise, bei Abschalten des HTTP-Proxy im Ken! klappte das Ganze ebenfalls nicht.

Schuld daran war die Funktion WebShield vom AVG 8.0. Dieser blockierte sämtliche HTTP(S)-Anfragen, welche durch den Ken! Service durchgeführt werden sollten. Ein Abschalten dieser Funktion am Ken! Service PC/Server ließ den Datenfluss in gewohnter Weise geschehen.

Und ich wollte schon die dahinter liegende Fritz!Box gegen Gebühr austauschen :-) *tse*

Mein Mac ist nicht müde: …

… so schien es die letzten Tage wohl zu sein, denn aus heiterem !?! Himmel funktionierte das automatische StandBy nicht mehr.

Da ich jeglicher Spur im Internet nachgegangen bin, jegliche Eventualität durchprobiert habe (Zeiteinstellungen, wann StandBy) und keinerlei hilfreiche Hinweise gefunden habe, wollte ich schon fast aufgeben. Es gibt viele Ansätze und Ursachen, aber mein “Problem” wurde nicht aufgelistet.

Heute stieß ich zufällig beim Aktualisieren meiner Programme auf Weiter lesen …

Ärger: Minister fordern Erlaubnis zur Selbstjustiz

Ich konnte es selbst fast nicht glauben, als ich den folgenden Artikel bei Heise gelesen habe. Da die Justiz vermehrt mit Anzeigen von der Content-Industrie gegen mutmaßliche Urheberrechte-Verletzer überhäuft werden, die Behörden nicht mehr hinterherkommen bzw. weise derartige Anzeigen abblocken (da sie sich nicht instrumentalisieren lassen wollen) und der Steuerzahler auch noch das Ganze bezahlen darf (die Anfragegebühr der Staatsanwaltschaften an die TK-Anbieter) befürworten die Justizminister der Länder die Direktauskunft der Content-MafiaIndustrie an die TK-Anbieter.

Somit wären diese in der Lage direkt unter Datenschutz liegende Daten ohne Umweg über Polizei/Staatsanwaltschaft zu beschaffen und zivilrechtliche Schritte (Abmahnungen) umgehend einzuleiten.

Das heisst für mich frei übersetzt:

gesetzliche Erlaubnis für die Content-Industrie zur Ausübung von Selbstjustiz zur Schonung der Staatskassen!

Private (auch Firmen) können dann also aus heiterem Himmel beim Provider nachfragen, wer denn so gerade im Internet unterwegs war bzw. können mit unter Umständen fingierten und falschen Daten/Gründen meine Daten erhalten, die ich nicht einmal selbst auf Anfrage bekommen würde, geschweige denn, dass ich nicht mal bei einer derartigen Anfrage informiert werde?  Wer überprüft dann die Rechtmäßigkeit des Anspruches? Die Telekom? Vodafone? Arcor? Selten so gelachtn … Wenn derartige Freibriefe kommen sollten, möchte ich nicht die darauf folgenden Klagewellen zählen, welche uns überrennen werden.

geldkoffer.jpg Eine derartige Aushebelung von Grundprinzipien unserer demokratischen und justiziaren Grundordnung und die Denkweisen der Justizminister ist in meinen Augen schon grundgesetzwidrig und verstößt gegen so jegliches Datenschutzgesetz was es bei uns gibt. Bei Bedarf packe ich die passenden Artikel aus dem GG und den anderen Büchern, die hier bei mir rumstehen, raus.

Da erschleicht mich wiedermal der Verdacht, den ich vielleicht mit dem Bildchen rechts darstelle könnte …

Ärger: Oh Schreck, oh Graus, das Internet ist aus …

Aus mir immer noch unerklärlichen Gründen hat die Deutsche Telekom meinen DSL-Anschluss gekappt. Zwar nicht physisch, aber bei deren Authentifizerungsstelle. Gestern gegen 22.00 Uhr ging mein Internetzugang nicht mehr. Die Box meldete ständig “PPPoE Fehler: Zeitüberschreitung – kontaktieren Sie Ihren DSL-Anbieter”.

Daraufhin habe ich mich in die riesige Warteschlange des T-Riesen geschmissen, um 20 Minuten später zu erfahren, dass ich zwar den besagten Tarif habe, aber bei der Leitungsprüfung festgestellt wurde, dass “kein Leistungsmerkmal vorhanden” sei. Wiederum weiter telefoniert beim Riesen, diesmal zur Beratung. Diese stellten das gleiche fest, die Dame am Telefon versuchte “gnädig” zu wirken und meinte “Sie haben am Freitag wieder DSL – eher gehts leider nicht”. Anscheinend hat irgend ein Mitarbeiter oder das System selbst meinen DSL-Port Eintrag eliminiert – Super.

Als ich ihr mit Worten wie “Vertragsbruch seitens T-Com”, “fahrlässige Kürzung von Leistung, trotz Zahlung und ohne Androhung”, “nicht erbrachte Leistung”, “Verlust von Einnahmen” (Fernwartung für Kunden konnten nicht ausgeführt werden) und was weiß ich noch alles kam (selbstverständlich in einem freundlichen Ton) wurde diese auch noch pampig. Ich hatte ihr immer wieder versichert, dass es nicht ihre Schuld wäre, aber sie ist nun einmal der Ansprechpartner in diesem Fall für den Konzern-Riesen. Sie meinte auch, dass man nicht einmal herausfinden könnte wer oder was das verursacht hat …

Nun gut – heute habe ich mich mal der Beschwerde-Abteilung bemüht – freundlich versteht sich. Einen Rückruf hatte ich bereits – angeblich ein Systemfehler-Bedienfehler – jemand hätte fälschlicherweise meine Leitung anstelle eines anderen mit ähnlicher Nummer beauftragt zu löschen. Es wird jetzt “geprüft” inwiefern mir T-Com entgegen kommt, zwecks Wiedergutmachung.

Ich lass mich überraschen.