Damals …
… als Steve Ballmer noch als Handlanger Windows 1.0 verkloppen musste!
Fakten, Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse
… als Steve Ballmer noch als Handlanger Windows 1.0 verkloppen musste!
Aus Spinnerei habe ich mir mal 5 Stück unserer Werbe-USB-Sticks (2GB) heute geschnappt, einen USB-Hub an den iMac angeschlossen und mal mit dem Festplatten-Dienstprogramm ein RAID 0 über alle 5 Sticks aufgebaut. Die Datenrate mit knappen 10MB pro Sekunde ist noch recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass alle 5 Sticks am gleichen USB-Port hängen und “hoffentlich” (Genaueres weiß ich noch nicht) die Daten auch konsequent auf allen Sticks beim Schreiben verteilt werden.
Auch die Fehleranfälligkeit habe ich mal überprüft. Speziell meine ich hier den Punkt, wenn ein Stick mal abwesend ist. Nach Entfernen eines Sticks läuft das RAID 0 wie erwartet nicht mehr. Beim wieder Stecken erkennt das System das auf die Sticks verteilte RAID und stellt es gewohnt zur Verfügung. Auch ein Wechsel der einzelnen Sticks an unterschiedliche Ports des gleichen Hubs oder gar an andere USB-Ports des Macs verkraftet das System anstandslos.
Was man damit nun machen kann? Hmm, mal überlegen. Vielleicht einen temporären Download-Ordner, der bei Eliminierung eines USB-Sticks nicht mehr zugriffig ist? Hier entscheidet sich mitunter die Qualität der Verteilung der Datenblöcke auf den gesamten RAID-Datenträger. Ich denke mal, ich werde den Spaßtest mal im Hinterkopf behalten und mir mal die Funktionsweise des Software-RAID in MacOS X aneignen. Vielleicht erspart es mitunter einen Truecrypt-Container für derartige Dateien – wer weiß.
Ich weiß nicht 100%ig genau, wieso es passiert, aber es passiert ab und zu, dass ein Rechner nicht starten will. So, wie beim gerade gelieferten Rechner eines Kunden. Der Mitarbeiter des Kunden berichtete, dass der PC auf das Einschalten mittels Power-Button nicht reagiert – sprich er bleibt aus. Ich habe gerade den PC bei uns angestöpselt und das Gleiche ausprobiert und konnte das Ganze ebenso nachvollziehen. Die Lösung kann primär zweierlei Art sein.
Für Punkt 2 muss einfach das Stromkabel abgezogen werden und wenn das Netzteil einen Hauptschalter hat muss dieser auf EIN (1) stehen. Danach einmal lang bzw. mehrfach den Power-Button drücken. Hiermit werden sämtliche Kondensatoren auf Mainboard und Netzteil entladen und somit liegt kaum noch Restspannung und Reststrom an.
Danach alles wieder anschließen und starten und wenn es das Problem aus (2) war, dann löft das Ganze wieder!
Derzeit testen wir in der Firma unterschiedliche Serverbetriebssysteme und Serveranwendungen aus, da die Infrastruktur bei uns erneuert werden soll. Zusätzlich muss man in diesem Gewerbe auf der Höhe der Zeit bleiben und seine Hände an neuen Hard- wie auch Softwaretechnologien legen – man möchte ja auch den bestmöglichen Support seinen Kunden zu Gute kommen lassen.
Dass bei jeder Aktion auch immer RTFM (Read The Fucking Manual) gilt, sollte bekannt sein. Dass man selbst das mitunter nicht beachtet ebenso – zum Leidwesen der eigenen Zeit. Heute zum Beispiel lief eine knappe Stunde lang die Installation eines SBS 2008 Standard (Small Business Server 2008) auf einer Testmaschine, nur um im Moment der Euphorie über das baldige Ende der Installation der angegebene Screenshot gezeigt wird.
Installation ergo nicht möglich, da die Testmaschine “nur” 2GB RAM zur Verfügung hat und kein passender RAM mit ECC zur Verfügung steht und ebenso nur für diesen Fall speziell für die Testmaschine nicht extra angeschafft wird. Ich sagte ja schon immer, dass mehr RAM stets zu bevorzugen ist, aber dass für solch ein Produkt gleich 4GB Pflicht sind, ist schon etwas … nja, bescheiden!
Dennoch hätte man die Stunde einsparen können, wenn schon während oder vor der Installation darauf hingewiesen worden wäre, dass zu wenig RAM in der Kiste steckt. Microsoft signalisiert ja sonst auch jeden Pups unter Windows.
Naja, was solls .. die Moral von der Geschicht – vergiß niemals nie das RTFM nicht!
Ich habe seit gestern das “Glück” Windows 7 RC testen zu können. Zur von mir bereits unter die Lupe genommenen Betaversion und meinem Fazit hat sich noch einiges geändert – zum Guten, wie auch zum Schlechten in meinen Augen. Die Installation der RC in VMWare Fusion 2.0 dauerte keine 15 Minuten ohne zusätzliche Treiberinstallationen. Das ist bisher eine der schnellsten Installationszeiten, die ich erleben durfte. Im Vergleich zur Betaversion hat sich noch einiges geändert. Das für mich auffälligste Argument ist die Verbesserung der Geschwindigkeit des Systems.
Schmierte in der Beta die Leistungsbewertung ab, läuft sie nun korrekt und zügig bis zum Ende durch und vermittelt trotz VM eine ordentliche Wertung. Die Bewertung der Grafikkarte lasse ich außen vor, denn diese ist bekanntlich in einer VM nicht sonderlich funktionabel und für Aero fehlt es am Turbo – es ist halt nur Software. Es wurden ebenso Grafikfehler ausgemerzt, welche in der Beta doch arg hinderlich waren.
Das Starten von Solitair lässt jetzt nicht mehr den Rechner einfrieren. Dafür aber rennt die VM mit 100% CPU Last, während die Karten während des Austeilens über den Bildschirm ruckeln. Bei diesem Kartenspiel braucht man anscheinend eine ordentliche Grafikkarte, um es genießen zu dürfen.
Eines der ersten Dinge, die mir aufgefallen waren: es fehlte Windows Mail. Ich las etwas später einen Bericht von Chip, dass Microsoft “angeblich” wegen der Monopolstellung die Mitauslieferung von zB. Windows Mail in Windows 7 gestrichen hat. Anstelle dessen “darf” man sich der Windows Live Dienste bemühen. Um diese Dienste und ergo die Programme nutzen zu dürfen, bedarf es einer Zwangsregistrierung bei Microsoft Live. Wenn man also vorher seine Windows Kopie nur freigeschaltet, aber sich nicht registriert hatte – da man ja nicht wollte, dass Microsoft weiß, dass die Windowsversion die Eigene ist – der darf sich nun mit Namen und allem Drum und Dran bei MS melden und bekommt dann die Software, sofern er diese denn will: Nachtigall ick hör dir trapsen!
Ich habe auch die neuen Funktionen ausprobiert. Nehmen wir zum Beispiel AeroShake. Diese Funktion ist angeblich auf Grund von Kundenfeedback eingebaut worden. Wenn ich ein bestimmtes Fenster alleinig auf dem Desktop haben möchte, dann halte ich meine Maustaste auf dem Fenster gedrückt und “schüttele” (shake) es. Dann verschwinden bzw. werden alle anderen Fenster minimiert. Tu ich dies erneut, dann wird der Ausgangszustand wiederhergestellt. Es gibt dafür auch eine Tastenkombination, aber Windows+POS1 ist doch etwas übertrieben weit auseinander, um es sinnvoll einsetzen zu können. Dieses “Feature” wird entweder nicht oft genutzt werden, oder es wird Probleme mit sich bringen. Ich denke da an Spiele, die mitunter ein permanentes Drücken der Maustaste und deren Bewegung fordert: ein Shooter mit nervösem Spieler wird zusätzliche Schockmomente auslösen
… Dennoch, in meinen Augen eine mehr oder weniger sinnlose Funktion.
Dass die neue Programmleiste stark dem Dock von Mac OS X ähnelt, hatte ich ja bereits angedeutet. Richtig unübersichtlich werden die Hover- und Popupinformationen, wenn ich zum Beispiel auf das IE Symbol gehe. Dann erscheinen alle geöffneten Tabs als Liste (ohne Aero) bzw. als Echtsymbol/Darstellung. Der Wechsel zwischen den Tabs und das Suchen der gewollten geöffneten Webseite wird zum Geduldspiel – zumindest für mich, wenn der Normalfall 15-20 Tabs darstellt.
Ins Detail geht der oben verlinkte Artikel von Chip, inklusive vielen weiteren Screenshots und Videos. Ich für meinen Teil würde sagen, dass Windows 7 besser als Vista ist – auch wenn es mir viel zu schrill und bunt ist und den User massiv entmündigt. Besonderes Augenmerk hierzu sei auf das HomeGroup-Feature gelenkt. Hier bedarf es keinerlei Kenntnisse eines Users mehr, um Daten oder Peripherie im Home-Netzwerk für andere Rechner freizugeben. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese HomeGroup mit zusätzlichen Routern (DSL usw) herumschlägt oder ob der Ärger hier vorprogrammiert sein wird – Stichwort IP-Adressen / Standard-Gateway und Konfiguration der Geräte im Auslieferungszustand …
Wir werden sehen, wie es sich auf einem “echten” Rechner sich profiliert. Mal sehen, ob ich die Lust verspüre auf eine separate Platte Windows 7 zu installieren … interessant wäre es schon, wo der Mac Pro leistungstechnisch sich laut MS Leistungsindex befindet.
Die Intel Atom Prozessoren sind für kleine Rechner oder Fileserver eine interessante Sache. Noch interessanter wird es, wenn man darauf nicht nur den üblichen Kram installieren kann, sondern Mac OS X 10.5 Leopard.
Als Proof-of-Concept habe ich mir ein Board inklusive Atom 330 Prozessor besorgt – im Speziellen das Intel D945GCLF2. Der Atom-Prozessor werkelt mit 2 Kernen. Jeder Kern besitzt Hyperthreading, wodurch insgesamt virtuell 4 Prozessoren existieren. Man gönnt dem Teil etwas RAM (1-2 GB) und eine Festplatte. Ebenso sollte zumindest für die Installation ein DVD-Laufwerk zur Verfügung stehen – entweder SATA oder USB, denn das ist an der Stelle egal.
Insgesamt kommt, je nach Geschmack des Gehäuses, der Festplattenwahl, RAM, inklusive der Leopard Lizenz ca. 250-300 € Straßenpreis zusammen. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass es möglich wäre, auf diese Plattform Mac OS X 10.5 zum Laufen zu bringen. Nach dem Proof-of-Concept ist die eigentliche Leopard Lizenz auf das MacBook Pro, was noch unter 10.4 lief, gewandert. Dafür war sie letztendlich gedacht und dafür wird sie auch genutzt. Weiter lesen …