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CC BY-NC 3.0 Michael Hensel 2011

Foto-Trip nach Schierke

Bereits im Juli war ich zusammen mit einem seit Jahren mir bekannten Fotografen und Kollegen im Harz und am Brocken unterwegs. Neben einem Modell wollten wir auch das eine oder andere verfallene und vergessene Gebäude betreten (wenn man es betreten nennen kann – hinein kriechen traf es wohl eher) und fotografieren. Vom Modell gibt es vorerst keine Fotos, solange diese nicht in irgend einer Weise freigegeben werden. Aber von den jeweiligen Örtlichkeiten, die wir unsicher gemacht haben, sind hier Fotos zu sehen.

Interessant war ein Gebäude in Schierke: ein altes Kurhotel, verlassen, verfallen und anscheinend ein beliebtes Ziel für Cacher ;) – zumindest sind uns dort innerhalb von 2 Stunden einige über den Weg gelaufen. Einer sogar extra aus Hamburg, der die Zeit seines Urlaubs in der Nähe des Brockens nutzte, um die ihm begehrten Schätze zu suchen.

Alles in allem ist es empfehlenswert, sich mal in solchen Gebäuden auszutoben: ein Stück Zeitgeschichte im Dunkeln. Extra lange Belichtungszeiten und ohne Stativ geht gar nichts :D

Richtig Spaß hatten die Versuche gemacht, Geisterbilder zu produzieren … bei mehr als 30 Sekunden lang offener Linse die Gänge entlang laufen, stehen bleiben, laufen, mit Taschenlampen spielen usw. konnte man sich “austoben”. Hat sehr viel Spaß gemacht und der eine oder andere Geheimtip für Foto-Sessions ist auch dabei herausgesprungen.

Über Urlaub und neue Berufsfelder …

Seit heute bin ich wieder zurück von einem 1-wöchigen Urlaub in Dänemark. Nach ruhigen 7 Stunden Autofahrt (hin, wie auch zurück) ist diese Reise nun zu Ende. Wir waren zu 8 und 2/2 in Blåvand und haben die Strandnähe inklusive einiger wunderschöner Sonnenuntergänge, die Sehenswürdigkeiten, die Umgebung, das schöne Ferienhaus und das gemischte Deutsch-Dänische Flair genossen – oder sagen wir mal lieber Deutsch-Deutsch-Dänische Flair. Der Ort selbst ist meiner Ansicht nach mit 75% Deutschanteil (Urlauber) eher eine Art Kolonie.

Worüber ich mich leider geärgert hatte, war der “miserable” Internetzugang, welcher aus einem gewöhnlichen Modemkabel, parallel am Telefon angebracht, bestand. Da war ich letztes Jahr in dem Ferienhaus wirklich verwöhnt worden. Somit war Abstinenz angesagt, welche auch nicht geschadet hat – außer dass ich jetzt Einiges an Informationsaufarbeitung vor mir habe.

Selbst unserer Lütten hat es trotz einiger Regentage gefallen und wir waren erstaunt, wie “einfach” sie in der ganzen Zeit war (Schlafen gehen, Aushalten im Kindersitz während der Fahrten usw.). Wir hatten mit weitaus Schlimmeren gerechnet ;-)

Serviceteeknicker Zusätzlich hat dieser Urlaub auch Neues aus der Welt der Berufsbezeichnungen zum Vorschein gebracht. Der Beruf im Bild (unterstrichen) war mir völlig neu.

Ansonsten ist wie immer ein klitzekleiner Auszug in der Foto-Abteilung (Dänemark 2008), oder in diesem Beitrag zu sehen. Seien es Bilder vom Strand und von Sonnenuntergängen, die eine oder andere Anekdote, ein Blick auf den “Auto-Strand” und und und …

Viel Spaß … der “Serviceteeknicker” ;-) Weiter lesen …

Datenmissbrauch ausgeschlossen …

Vielleicht hilft mir Jemand mal auf die Sprünge. Irgendwas stimmt nicht und ich kann mich nicht erwehren, dass unsere Politiker zu einer Lachnummer mutieren. Allein Aussagen, die in einem Artikel bei Heise veröffentlicht wurden, haben jedweden Zusammenhang mit der wirklichen Realität verloren.

“Wenn Sie ihr Auto beim TÜV angemeldet haben, steht doch meistens einige Wochen später die GEZ wegen der Anmeldung des Autoradios vor der Tür.” Bei einer Wohnungsummeldung verhält es sich ähnlich.

So ist es in der Realität. Wer sich noch nicht gefragt hatte, wieso die GEZ so schnell bei Adressänderungen reagieren können, der sollte das mal nachholen. Zusätzlich kommt Hr. Dr. Wiefelspütz, mein Datenschutz-Fanatiker, daher und scheint zynisch zu witzeln:

“Big Brother lauert eher in der Privatwirtschaft als bei Vater Staat”, sagte er der Passauer Neuen Presse. Der Staat sei “sauber, Teile der Privatwirtschaft leider überhaupt nicht”.

Genau – der Staat ist sauber (Einwohnermeldeamt / GEZ). Wenn ich mir das Wort Big Brother ansehe – worunter fällt dann bitte die Vorratsdatenspeicherung, elektronische Gesundheitskarte, elektronischer Pass und Personalausweis, ELENA, einheitliche Steueridentifikationsnummer (man könnte auch Personenkennziffer sagen) oder LKW-Maut?

Härtere Strafen als Abschreckung? Dazu fällt mir nur Volker Pispers ein:

“Härtere Strafen! Härtere Strafen, die abschrecken! Sie wissen ja, meine Damen und Herren, härtere Strafen schrecken unglaublich ab … die Amerikaner haben ja nur deshalb so friedliche Großstädte, weil die Todesstrafe abschreckt.”

Da hilft nur eins – Verminderung von Datenerhebungen – oder gleich Datenberge abschaffen.

Psychologische Kriegsführung

Psychologische Kriegsführung Da kommt man Nichts ahnend auf den Balkon und bemerkt eine rote Tomate liegend im Topf der Tomatenpflanze. Der Dialog, welcher prompt darauf folgt, verlief ungefähr so:

Ich: “Schatz, deine Tomate hat ein Ei gelegt.”
Sie: “Das war nicht die Tomate, sondern ich.”
Ich: “Wieso das denn?”
Sie: “Sie soll für die Anderen ein gutes Vorbild sein und sie animieren endlich gelb zu werden. Ansonsten muss ich zu strengeren Maßnahmen greifen.”
Ich: “???”
Sie: “Bei Äpfeln funktioniert es ja auch …”

Brandenburg – ein Samstagspaziergang

img_4901.jpg Man mag es zwar nicht glauben, aber die eine oder andere Ecke in Brandenburg ist recht ansehnlich. Heute war ich wieder mit der Lütten spazieren und hatte diesmal die Kamera mitgenommen. Brandenburg hat einen eigenen Parkplatz für Boote – speziell für Diejenigen, die ihr Prunkstück nahe der Innenstadt zur Schau stellen wollen, ohne das Gefährt aus dem eigentlichen nassen Element zu hieven.

img_4927.jpg Denn gleich neben an gibt es sogar extra eine “Tribüne” für Schaulustige, um dem Treiben beim Einparken und Präsentieren beiwohnen zu können – bisher hat sich das Ganze aber noch nicht so recht herum gesprochen.

img_4931.jpg Selbst die öffentliche Kunst nimmt langsam Formen an. Wer kennt sie nicht, die ganzen Schmierereien “P. liebt H.”, “F. *piep* Susi” oder die teilweise nicht lesbaren Zeichen und Symbole, deren Sinn und Zweck sich mir nicht so recht erschließen wollen. Um so schöner wird es, wenn die Könner wenigstens regionsspezifische und heimatkundlich bekannte Tiere der näheren Umgebung auf die Wand bannen.

img_4934.jpg Sicherlich: Schön sieht es aus. Tausendmal besser als irgendwelche Tags, tausendmal besser als den durch Langeweile und durch Zerstörungswut verursachten Mist an den Wänden. Aber was hat der Panda mit dieser Wohngegend zu tun? Hab ich in der Schule nicht aufgepasst?

Ich hab jedenfalls noch keinen, pummligen und gefleckten Bären vor meiner Haustür seinen Bambus fressen sehen … :-)