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“Wir sind ratlos, wo das Problem liegen könnte”

Es ist ja bekanntlicherweise schon amtlich und Viele bekamen bereits Post (ich noch nicht, aber ich brenne schon darauf mit einer Musterklage mal beim Anwalt vorbeizuschauen). Der Inhalt? Die eineindeutige Steueridentifikationsnummer.

Man könnte beinahe anfangen zu lachen, wenn das eigentliche Grundthema nicht so traurig wäre. Das es schier schwierig, vielleicht gar unmöglich ist, sämtliche Daten aus den einzelnen Behörden zusammenzufassen, das war fast jedem im Hinterkopf klar. Das die Zusammenführung derart Müll produziert hat sollte Jedem aufzeigen, wie gewissenhaft mit den Daten vor der Zentralisierung umgegangen wurde und mit Sicherheit danach weiter umgegangen wird.

Ich habe nicht einmal genügend Finger an meinen Händen, um die verzögerten, schief gelaufenen und unnützen IT-Projekte des Bundes zu zählen. Das kostet unser aller Geld – Steuergelder für Dinge, die keinen sichtlichen Nutzen mitbringen (außer es ist alles zentral und wird alles besser – wer es glaubt). Wieso gibt man diese Unsummen nicht für wichtige Dinge aus? Geld für die Bildung, Unterstützung von sozial Schwachen, die dieses Geld weitaus dringender bedürfen oder Schaffung und Unterstützung von Arbeitsplätzen. All das ist weitaus besser als in sinnlose Projekte das Ganze zu verpulvern.

Zusätzlich kostet es vielleicht auch irgendwann einmal die Identität, wenn, wie beim Datenabgleich, Einträge auftauchen:

… heißt zudem etwa der Rentner William Jung jetzt mit Nachnamen “Ficken” und wurde in “Hamburg, Kasachstan” geboren. Astrid Brauer stammt demnach angeblich aus dem Iran, ihr Mann aus Russland und ihr Sohn aus Spanien.

Und wir reden hier “nur” von der Steuernummer – nicht einmal vom ePerso. Wenn ich mir ein derartiges Fiasko bei der Einführung der biometrischen Ausweise vorstelle, wird mir ganz schlecht. Ich frage mich sicherlich später, wo ich dann geboren wurde, welchen Nachnamen ich derzeit besitze und wieso um Gottes Willen ich eine Namensänderung vornehmen lassen muss, nur weil das Amt 1000%-ig sicher ist, dass deren falschen Daten stimmen und ich ergo in deren Augen lüge?

Die Damen und Herren spielen mit Dingen, die leicht nach hinten losgehen können und wahrscheinlich auch werden. Ich mag mir nicht vorstellen, wenn ich durch einem Fehler im System auf einmal durch eine falsche Herkunft, eines Namens oder der Religion auf einer ganz anderen Liste stehe und die netten Herren vom BKA, BND, SEK oder sonst wer an meine Türe “sanft” anklopfen oder die Wohnung verwanzt und überwacht wird.

Aber sie können nichts dafür – sie sind ratlos, wo das Problem liegen könnte. Oder anders gesagt: Sie wissen nicht, was sie tun.

Datenschutzbeauftragter Online

Ich bin auf meiner alltäglichen Suche im WWW auf eine interessante Seite gestoßen, die sich in meinen Augen analytisch mit den alltäglich beschlossenen Gesetzen, täglichen Gegebenheiten und vielem mehr auseinandersetzt. 

Nach Überfliegen und Lesen einiger Artikel auf Datenschutzbeauftragter-Online, komme ich persönlich zum Schluss, dass der Betreiber in vielen Dingen ähnliche Gedankengänge, Sorgen und Ansichten vertritt, die mich auch auch tangieren und bewegen.

Die Artikel sind wirklich sehr lesenswert, wenn auch manchmal etwas lang. Dennoch informativ und stellenweise wirklich erschreckend, was so auf uns zu rollt (siehe meine Artikel über Überwachung, Datenschutz und Politik).
 

Schön ist es …

… zu jeder Zeit unserer Püppi beim Herumexperimentieren, beim Gegend und die Welt entdecken und begreifen, sowie ihren Mimiken und Gestiken zuzusehen. Es ist schon erstaunlich, was so ein kleines Würmchen alles in einem Erwachsenen auslösen kann, wenn vor lauter Überraschung, Freude, Unwissenheit oder Ärger die Stimm- wie auch Gesichtslage sich verändert. Einige ihrer Varianten und Zuckeleien sind wie immer im Foto-Bereich unter Unsere Helena zu finden.

Viel Spaß :-)

Helena rät: Zähneputzen ist wichtig, …

Zähneputzen macht Spaß

… selbst wenn man nur/noch einen Kuchenzahn im Mund haben sollte.

Noch besser ist, wenn man nicht selbst die Bürste in die Hand nehmen muss, sondern jemanden dazu verdonnern und anleiten kann, das Reinigungsgerät mit den Borsten auf der Kauleiste hin und her zu bewegen.

Wirklich!

Dazu eine gute und schmackhafte Zahnpasta, die einem eine fruchtige Frische nach einem milch- und apfelhaltigen Drink spendiert. Und das Ganze macht auch noch eine Menge Spaß!

Was? Das glaubst du nicht? Doch, … kannste glauben :-)

Was ich nicht leiden kann …

… sind Menschen, die auf hinterhältige Art und Weise versuchen ihren eigenen, in meinen Augen, jämmerlichen Lebens- und Persönlichkeitsstil zu bewahren bzw. zu verbessern – ein Stil, den sie sich selbst verschuldet haben. Menschen, die sich auf der einen Seite vollends einschmeicheln, auf der anderen Seite hinterrücks versuchen ihre nicht vorhandenen und fälschlicherweise erhaltenen Stellenwert (durch Jammern, Anschwärzen und mit fremden Federn schmücken) mit den Überredungskünsten bei den Verantwortlichen zu vertiefen. Menschen, die aus Neid, “Anerkennungs- und Stellenwertverlustes” fiese Machenschaften einsetzen. Menschen, die den eigens verzapften Bockmist auf andere Abwälzen, nur um andere in die Pfanne hauen (aus welchen niederen Beweggründen auch immer) und sich profilieren und besser da stehen zu können – sie haben keinen “Arsch” in der Hose, um mal Fehler einzugestehen. Deren kreative und produktive (wie auch menschliche) Leistung durch andere qualifizierte und angelernte Menschen um Längen geschlagen werden kann. 

Aber die Zeit wird kommen, wo solche Menschen unachtsam werden und sich vertun. Wo Verantwortliche es endlich spitz kriegen, was sie treiben und welchen Schaden sie anrichten … materiell, personell und menschlich (sich und andere)

Solche Leute gibt es nicht? Ich kenne mindestens einen …

Frösche, Frösche und nochmals Frösche ..

Was mir jedesmal wieder aufs Neue auffällt wenn ich abends auf dem Balkon stehe: eine Frosch-Gequake-Geräuschkulisse vom Feinsten. Die Havel ist zum Glück etwas von unserer Wohnung entfernt, aber für die Wohnungen ein paar Straßen weiter möchte ich keine Miete bezahlen.

Obwohl ich mindestens zwei Blöcke entfernt bin, ist das Gequake elendig laut. Es klingt wie tausende Bumerange, nur dass diese nicht irgendwann liegen bleiben, sondern unentwegt weiter rumschwirren.

Wenn ich die Balkontüre schließe ist alles ruhig – was man von den angrenzenden Wohnungen mit Sicherheit  nicht sagen kann. Die armen Schweine Leute dort tun mir richtig leid.

Happy Leichzeit!