Getagged : Problem

Erfahrungsbericht: Exchange Server 2003 Fehler

exchange-447e.jpg Fehler im System mag keiner. Wenn ein Programm abstürzt ist es zwar ärgerlich, aber im großen Teil sind keine Daten betroffen. Anders verhält es sich mit einem Fehler beim Exchange Server 2003 von Microsoft. Bei einem Kunden wird seit den Feiertagen der Fehler 447 (Event ID 447 in ESE) in nicht ganz sporadischen – ich würde sagen im Millisekundentakt – Schritten ins Ereignisprotokoll geworfen. Dieses ist seitdem auf eine beachtliche Größe gewachsen voll von 447er Einträgen. Lustig anzusehen, wenn es lustig wäre.

Im Exchange Store hat sich irgendwo in den Datenobjekten mindestens ein Fehler versteckt und den galt es operativ, am Besten ohne Zange, Skalpell und Schlüpfer zu entfernen. Microsoft macht es sich an dieser Stelle sehr leicht und empfiehlt eine Datensicherung vor dem ersten Fehlereintrag einzuspielen. Ganz großes Kino an dieser Stelle, denn das erste Auftreten des Ereignisses war vor den großen Feiertagen, genannt Weihnachten. Ergo wären alle eingegangenen und versendeten Mails futsch. Das ist natürlich nicht im Sinne und Interesse des Kunden, welcher uns auch prompt mit der Reparatur beauftragte. Lieber 10 Mails weg, als 100 oder gar 1000.

Der Fehler 447 verursachte nämlich eine verzögerte oder gar keine Zustellung von externen Mails in den Exchange Store. Diese blieben in der Empfangswarteschlange einfach stecken und frohlockten mit der Meldung “Verzögerte Zustellung”. Genau das Richtige zu Weihnachten. Wenns klemmt bei der Post, dann verzögert sich das auch bei denen.

Weiter lesen …

Lösung: Wo ist mein Speicher?

losung-kein-speicher.jpg Ich hatte mich ja schon darüber ausgelassen, wieso Vista vehement der Meinung war nicht genügend Arbeitsspeicher zu haben und mich dazu gängelte Programme zu schließen (die ich aber benötigte), um selbigen frei zu machen. 

Heute bin ich auf des Rätsels Lösung gekommen. Es war einfach zu einfach und danach habe ich vorher nicht geschaut. Wer soll auch darauf kommen, dass die Auslagerungsdatei abgeschaltet wurde – und vor allem durch wen?

Da ich den Rechner vornehmlich allein benutze, ich definitiv nicht selbst Hand zum Abschalten angelegt habe, gehe ich davon aus, dass ein Programm oder Windows selbst diesen mal locker und flockig deaktiviert hat. Zu meinem Leidwesen, versteht sich …

Aber das hat ja jetzt ein Ende :-)

Wenn Spotlight’s Birne so richtig kaputt ist …

… dann geht nichts mehr mit Suchen auf dem heimischen Mac. Diese Erfahrung durfte ich heute am Macbook Pro machen. Da es ja hier und da bekannte Macken mit gemounteten Windows-Freigaben (SMB-Shares) und dem Schlafenlegen des Mac gibt, ließen sich heute die Shares nicht unmounten. Da vorm Schlafen gehen iPhoto noch geöffnet war (um Bilder von einer Windows Freigabe zu importieren) und iPhoto nach Aufwachen vergeblich versuchte auf die nicht mehr zugreifbaren Freigaben zuzugreifen, meinte das Macbook  mit dem quietschebunten Wasserball (oder Spinning Pizza / Beachball of Death) zu reagieren.

Da ich zudem nicht einmal irgend etwas starten konnte, das Dock nicht reagierte, Spotlight im Schneckentempo Tastatureingaben entgegen nahm und ich nicht mehr weiter wusste, habe ich – aus Dummheit, wie ich jetzt weiß – das Macbook hart ausgeschaltet. 4 Sekunden Power-Knopf betätigen wirkt Wunder: So wie auch bei mir. Resultat war, dass die Glühbirne von Spotlight kaputt war – Feierabend mit Suche, nichts ging mehr. Das Spotlight-Fenster reagierte bei Eingabe nicht mit einer Ergebnisliste. Sie sah aus, wie eine stupide blanke Textbox ohne Funktion. Weiter lesen …

Mein Mac ist nicht müde: …

… so schien es die letzten Tage wohl zu sein, denn aus heiterem !?! Himmel funktionierte das automatische StandBy nicht mehr.

Da ich jeglicher Spur im Internet nachgegangen bin, jegliche Eventualität durchprobiert habe (Zeiteinstellungen, wann StandBy) und keinerlei hilfreiche Hinweise gefunden habe, wollte ich schon fast aufgeben. Es gibt viele Ansätze und Ursachen, aber mein “Problem” wurde nicht aufgelistet.

Heute stieß ich zufällig beim Aktualisieren meiner Programme auf Weiter lesen …

Workaround: Realtek HD Audio und Windows XP SP3 (Update)

Ich ärgere mich auf Arbeit seit gestern mit einem neu aufgesetzten Rechner herum. Das Problem besteht darin, dass kein Treiber für den Audio-Chipsatz von Realtek funktioniert und ständig der Hardware-Assistent aufploppt, um den besagten Treiber erneut installieren zu wollen.

Nach Teil-Installation fast aller Treiber (ohne Audio) wollte ich gleich das Service Pack 3 (SP3) von Microsoft installieren, da “angeblich” der KB888111 für das bekannte HD Audio Problem integriert sein soll. Anscheinend ist dies Weiter lesen …

Viel Schutz macht es nicht sicherer …

Heute war wieder ein Prachtexemplar von Rechnerinstallation auf meinem Tisch gelandet. Der Kunde tadelte die Geschwindigkeit seines Rechners an, welche in den letzten Wochen immer unerträglicher wurde. Zusätzlich, besser gesagt der Auslöser des an uns gerichteten Auftrages, bekam der Kunde beim Starten seines Rechners nur noch einen Bluescreen (BSOD) mit der alles sagenden Meldung “UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME“.

Ich muss ehrlich gestehen – eine derartige Meldung hatte ich noch nie zu Gesicht bekommen. Das Problem ließ sich aber in diesem Falle einfach lösen.

Mit Hilfe der Windows XP Installations-CD einfach in die Reparatur-Konsole wechseln, dann “chkdsk /r” ausgeführt und das Start-Volume wurde erst einmal wieder repariert.

Nachdem das System wieder hochgefahren war, kam dann gleich der nächste Knaller. Insgesamt 4 unterschiedliche “Antiviren”-”Internet Security”-”All in One Hyper Schutz” Softwareprodukte tummelten sich auf dem Rechner. Nach der Anmeldung am PC brauchte dieser sage und schreibe 4 Minuten, bis man überhaupt daran denken konnte ihn zur Ausführung eines Klicks oder Sonstiges zu bewegen. Alles in allem befanden sich darauf: Norton Internet Security, Bitdefender, AVG (Reste, aber mit laufenden Diensten) und Antivir. Nachdem das Ganze gestartet war, war der Rechner auch sonst nicht groß schneller – fast 100%ige Auslastung.

Das Beste war noch, dass bis auf AVG (welches ja nur noch teilweise existent war) alles andere Testversionen waren – eingeschleust durch “Wir machen ihren PC sicher”-CDs oder zeitlich begrenzte Aktionen (wie auch die Software) seitens der Internet-Provider (AOL/1&1).

Nach Deinstallation aller Software-Lösungen und Installation eines Einzigen, war der Spuk vorbei.

Eine Erklärung, wieso der Kunde derartigen Software-Matsch produziert hatte, bekam ich noch nicht. Sicherlich lief eine Software auf Grund der Zeitbegrenzung aus und ohne diese zu deinstallieren, hat er einfach die nächste drüber gebügelt.

Hmm, … nicht sicherer? ich muss die Überschrift revidieren, denn bei der Konstellation wäre es kaum zu einem Infekt durch einen Schädling gekommen – das System war eh zu ausgelastet, um sich mit noch mehr Müll zu beschäftigen.