Migration SBS 2003 nach 2011
(Als Gedankenstütze für mich für die anstehenden Migrationen von Kundensystemen, hier der Migration-Guide von M$ ..)
Fakten, Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse
(Als Gedankenstütze für mich für die anstehenden Migrationen von Kundensystemen, hier der Migration-Guide von M$ ..)
Derzeit testen wir in der Firma unterschiedliche Serverbetriebssysteme und Serveranwendungen aus, da die Infrastruktur bei uns erneuert werden soll. Zusätzlich muss man in diesem Gewerbe auf der Höhe der Zeit bleiben und seine Hände an neuen Hard- wie auch Softwaretechnologien legen – man möchte ja auch den bestmöglichen Support seinen Kunden zu Gute kommen lassen.
Dass bei jeder Aktion auch immer RTFM (Read The Fucking Manual) gilt, sollte bekannt sein. Dass man selbst das mitunter nicht beachtet ebenso – zum Leidwesen der eigenen Zeit. Heute zum Beispiel lief eine knappe Stunde lang die Installation eines SBS 2008 Standard (Small Business Server 2008) auf einer Testmaschine, nur um im Moment der Euphorie über das baldige Ende der Installation der angegebene Screenshot gezeigt wird.
Installation ergo nicht möglich, da die Testmaschine “nur” 2GB RAM zur Verfügung hat und kein passender RAM mit ECC zur Verfügung steht und ebenso nur für diesen Fall speziell für die Testmaschine nicht extra angeschafft wird. Ich sagte ja schon immer, dass mehr RAM stets zu bevorzugen ist, aber dass für solch ein Produkt gleich 4GB Pflicht sind, ist schon etwas … nja, bescheiden!
Dennoch hätte man die Stunde einsparen können, wenn schon während oder vor der Installation darauf hingewiesen worden wäre, dass zu wenig RAM in der Kiste steckt. Microsoft signalisiert ja sonst auch jeden Pups unter Windows.
Naja, was solls .. die Moral von der Geschicht – vergiß niemals nie das RTFM nicht!
Was hab ich mich gestern nicht geärgert, als mehrfach, auf Grund des Reparaturvorganges, welcher im Übrigen erfolgreich verlaufen ist, der Exchange Store hin- und herkopiert wurde und dieser Kopiervorgang jeglichen Wert von Zeit und Raum sprengte. Mich ließ dieses “Problem” nicht sonderlich gut schlafen, vor allem weil mich das doch innerlich ziemlich gewurmt hatte und ich versuchte heute herauszufinden, ob der Server anfängt in die digitalen Abgründe zu wandern, oder aber noch viel schlimmer – ob das Ganze normal ist.
Im Zuge dessen habe ich als Erstes das Ganze Verhalten an unseren eigenen Servern nachgespielt. Dazu nahm ich eine Systemsicherung in Größe von 19GB und kopierte diese auf unterschiedliche Ziele – auf ein UNC-Pfad, USB-Platte und ein physikalisch getrenntes Plattensystem. Bei all diesen Vorgängen konnte ich eines beobachten: nach 2GB übertragenen Daten sauste die Transferrate massiv in den Keller, um wenige Sekunden später wieder auf fast volle Leistung zu steigen. Das Erscheinungsbild war also ähnlich, nur nicht mit derart langen “Blockaden”, wie beim Servereinsatz gestern.
Selbst auf dem Kundenserver habe ich das Ganze heute noch einmal laufen lassen. Nein, nicht den Reparaturprozess – ich bin doch nicht verrückt. Zur Verwunderung verliefen diese “Blockaden” relativ kurz. Es schien nahezu ähnlich schnell (schnell ist hier dehnbar), wie bei unserem Firmenserver. Was passiert hier also? Weiter lesen …
Wenn man seine Daten und seine Rechnersysteme vor Schädlingen, Schadprogrammen und hölzernen Pferden schützen möchte, dann muss mindestens ein Virenschutzprogramm – ein Antivirusprogramm – auf den jeweiligen möglichen Opfern seine Arbeit verrichten.
Das ist auch bei einem speziellen Kunden der Fall – nur leider hat hat ihm das nichts genützt. Nicht deswegen, weil sein Server mit Viren bombardiert wurde, sondern weil sein eingesetztes Antivirenprogramm mit dem knuddeligen Pandakopf von jetzt auf gleich erblindete und massiven destruktiven Murks baute. Der Kunde meldete sich bei uns, weil er sich nicht mehr an seinem Server (Microsoft Small Business Server 2003) anmelden konnte. Nach Eingabe des Administratorkennwortes wurde er an- und umgehend darauf wieder abgemeldet. Ebenso wurden keine Mails mehr abgerufen und die auf dem Server bereitgestellte Online-Banking Software verweigerte ihren Dienst.
Was ist passiert und wie wurde das Ganze gelöst? Weiter lesen …
Wie gemeldet, fand ich mich heute in Berlin zum “Technischen Frühstück” wieder. Der Gastgeber war sicherlich nicht schwer zu erraten: Microsoft. Die Veranstaltung war ein Mix aus Verkaufsveranstaltung, Snacks, Produktvorstellung, Snacks, Frage- und Antwortstunde und – nein, keine Snacks – einigen für mich undefinierbaren Dingen zum Beißen.
Alles in allem hat sich die Riege dort ziemlich Mühe gegeben ihre Produkte zu “verkaufen”. Zusätzlich konnte ich neue Begriffe und Ausdrücke aus dem alltäglichen Leben eines Microsoftlers zu Papier bringen und hoffentlich nicht in mich aufnehmen. Weiter lesen …
Lange hab ich gesucht und gesucht und gesucht und heute habe ich endlich eine Lösung gefunden, um das Problem eines Kunden zu beheben.
Der Kunde benutzt seit Jahren einen SBS 2003 (Small Business Server 2003) und ruft seine Mails via des beim SBS eingebauten POP3 Connectors ab. Dass dieser Connector nicht für seine Stabilität berühmt ist, weiß mit Sicherheit jeder, der damit arbeiten muss. Da das Ganze aber bisher wunderbar lief, bestand auch kein Grund der Sorge – bis vor 2 Wochen.
Der POP3 Connector verweigerte fast vollständig seinen Dienst. Im Ereignisprotokoll fand man bis auf einen nichts sagenden Fehler überhaupt nichts Verwerfliches. Der Fehler 1019, der beim POP3 Connector verzeichnet wurde zeigt lediglich, dass ein Fehler aufgetreten ist. Kurioserweise wurde danach mit der Ereigniskennung 1047 quittiert “Der Übermittlungsprozess wurde erfolgreich fertiggestellt.” – das habe ich bemerkt, wie erfolgreich das war. Wie gesagt – keine weiteren Fehlermeldungen waren vorhanden und der POP3-Server war erreichbar (da interner Mail-Server & Proxy zugleich).
Das WWW spuckte für mich nichts brauchbares heraus, außer den POP3 Connector Dienst neu zu installieren. Meine Lösung zeige ich hier einmal Weiter lesen …