Getagged : Server

Servierendes Sparwunder

MSI Wind PC Nettop Seit einigen Tagen steht unter dem Schreibtisch mein neuer “Server” von MSI – ein Wind PC Nettop.

Dieses Gerät wird mittels eines Intel Atom Prozessors betrieben und zeichnet sich durch seine Strom sparenden Eigenschaften aus. Unter normaler Last verbrät das Teil weniger als eine 40W Glühbirne und das zusätzlich mit 3 angeschlossenen externen USB Festplatten. Weiter lesen …

Ein beharrlicher und blinder “Panda”

Wenn man seine Daten und seine Rechnersysteme vor Schädlingen, Schadprogrammen und hölzernen Pferden schützen möchte, dann muss mindestens ein Virenschutzprogramm – ein Antivirusprogramm – auf den jeweiligen möglichen Opfern seine Arbeit verrichten.

Das ist auch bei einem speziellen Kunden der Fall – nur leider hat hat ihm das nichts genützt. Nicht deswegen, weil sein Server mit Viren bombardiert wurde, sondern weil sein eingesetztes Antivirenprogramm mit dem knuddeligen Pandakopf von jetzt auf gleich erblindete und massiven destruktiven Murks baute. Der Kunde meldete sich bei uns, weil er sich nicht mehr an seinem Server (Microsoft Small Business Server 2003) anmelden konnte. Nach Eingabe des Administratorkennwortes wurde er an- und umgehend darauf wieder abgemeldet. Ebenso wurden keine Mails mehr abgerufen und die auf dem Server bereitgestellte Online-Banking Software verweigerte ihren Dienst.

Was ist passiert und wie wurde das Ganze gelöst? Weiter lesen …

Lösung: POP3 Connector auf Abwegen

Lange hab ich gesucht und gesucht und gesucht und heute habe ich endlich eine Lösung gefunden, um das Problem eines Kunden zu beheben.

Der Kunde benutzt seit Jahren einen SBS 2003 (Small Business Server 2003) und ruft seine Mails via des beim SBS eingebauten POP3 Connectors ab. Dass dieser Connector nicht für seine Stabilität berühmt ist, weiß mit Sicherheit jeder, der damit arbeiten muss. Da das Ganze aber bisher wunderbar lief, bestand auch kein Grund der Sorge – bis vor 2 Wochen.

Der POP3 Connector verweigerte fast vollständig seinen Dienst. Im Ereignisprotokoll fand man bis auf einen nichts sagenden Fehler überhaupt nichts Verwerfliches. Der Fehler 1019, der beim POP3 Connector verzeichnet wurde zeigt lediglich, dass ein Fehler aufgetreten ist. Kurioserweise wurde danach mit der Ereigniskennung 1047 quittiert “Der Übermittlungsprozess wurde erfolgreich fertiggestellt.” – das habe ich bemerkt, wie erfolgreich das war. Wie gesagt – keine weiteren Fehlermeldungen waren vorhanden und der POP3-Server war erreichbar (da interner Mail-Server & Proxy zugleich).

Das WWW spuckte für mich nichts brauchbares heraus, außer den POP3 Connector Dienst neu zu installieren. Meine Lösung zeige ich hier einmal Weiter lesen …

Der Remote-Desktop-Client macht mir Angst

rdp-warnung.jpg

Beim Versuch mittels des “Remote Desktop Clients” (RDP) auf einen Server zuzugreifen, erhielt ich die im Bild dargestellte Meldung. Nicht nur, dass diese Info mir neu und bisher völlig unbekannt war, sondern dass die Meldung mir auch Angst um meinen Rechner macht.

Kann eine RDP-Verbindung zu eine anderen Rechner, wo eh nur Bild- und Eingabedaten ausgetauscht werden, meinen Rechner beschädigen? Wenn ja, auf welche Art und Weise? Heimlich die lokale Platte um einige oder alle Daten erleichtern? Mit Hammer und Axt auf die Festplatte eindreschen? Kratzer in die Gehäusehülle verursachen? ;-)

Fragen über Fragen …

(Kontrollierte) Datensicherung = unnötige Kosten?

Diese Frage dürfte für einen Kunden nicht mehr in dieser Form im Raum stehen.

Aus welchem Grund auch immer hat sich das RAID 5 seines SBS 2003 Servers verabschiedet. Da die Festplatten als Solches nach der Prüfung als weiterhin i.O. gelten, gehe ich davon aus, dass eine mehrfache Stromunterbrechung, wie sie auch geschildert wurde, dazu führte, dass die RAID-Informationen nicht mehr korrekt waren und der RAID Controller das Raid als ungültig definierte. Selbst mit einigen unserer herkömmlich eingesetzten Tools war ein Rankommen an die Daten nicht möglich.

Zum “Glück” gab es einen von uns damalig (vor 2 Jahren) eingerichteten Sicherungsjob, der mittels der SBS Sicherungen die Daten auf eine externe Festplatte sichern sollte – nur verweigert diese seit dem letzten halben jahr ihren Dienst und sicherte nur dann, wenn ihr danach war. Wie sich herausstellte, war auch die zweite externe, für die Datensicherung bestimmte Festplatte niemals an dem Server angeschlossen gewesen und vegetierte im Schrank dahin. Es hatte sich keiner die Mühe gemacht, gemäß unserer Einweisung und späteren Nachfragen die Datenträger zu tauschen und die korrekte Funktion zu überprüfen (Protokoll / automatischer Ausdruck des Protokolls / eMail intern des Protokolls). Vom Kunden wurde uns damals “untersagt” derartige Protokolle und Statusinformation an unsere Mail-Adressen automatisiert zu senden – ergo waren wir über den Un-Stand nicht informiert. Wir können auch nur darauf hinweisen und Empfehlungen geben, aber letztendlich ist der Kunde mit seiner Entscheidung selbst verwantwortlich.

Derzeitig läuft noch ein Tool, um ggfs. Datensicherungen auf der externen Platte aufzuspüren. Dennoch sieht es so aus, dass eine Neuinstallation unausweichlich ist.

Die Kosten für z.B. Acronis inkl. 2 ausreichend großer Sicherungsplatten wollte der Kunde damals nicht tragen. Angeblich wäre dies mit unnötigen Anschaffungs- und Folgekosten verbunden. Folgekosten, wie sich herausstellte, in Bezug auf Anschaffung möglicher weiterer Festplatten und Zeiten für das Austauschen und Wegschließen (Bank/Safe) der Sicherungsplatten, sowie Kontrollieren des Sicherungsstatus.

Ob er in Hinblick auf den derzeitigen entstandenen “Schaden” immer noch so denkt?

Ich empfehle sowohl den Privatanwendern, als auch Firmen, sich Gedanken über eine ansprechende Sicherung der Daten zu machen. Denn wenn der Schaden eingetreten ist, dann ist es meist zu spät und nur mit teilweisen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand mit geringer Erfolgs-Wahrscheinlichkeit zu beheben …