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Guter Service

akku-tot.jpg Ich war die letzten 3 Tage in der Nähe von Stuttgart dienstlich unterwegs. Genau in dem Moment, wo ich das Macbook mobil gut gebrauchen konnte, versagte der Akku nach nur 20 Ladezyklen – obwohl das Gerät weniger als 1 Jahr alt ist. Somit musste ich es für die Vorbereitung eines größeren Projektes an der Strippe lassen und die halbe Leistung des Prozessors in Kauf nehmen. Ich rief den Apple Support an und eröffnete einen Fall. Dieser bat mich das Ganze in einem Service-Center noch einmal überprüfen zu lassen, aber es scheint auf ein Defekt des Akkus hinaus zu laufen, welches mir dann dort direkt getauscht werden würde.

Gesagt, getan – heute war ich in Berlin am Ernst-Reuther-Platz, habe denen das Gerät in die Hand gedrückt. Die haben auf die Schnelle eine Diagnose mit einem Serviceprogramm gestartet und danach umgehend und kostenlos den Akku getauscht. Keine 10 Minuten später saß ich bereits wieder im Auto und fuhr gen nächster Kunde. So muss das sein :-)

Da haben die Formalitäten für den Austausch länger gedauert als der Austausch selbst ;-) Zwar ist es doof, dass das mit dem Akku passiert ist, aber Produktions- und Chargenfehler gibt es überall und an dieser Stelle entscheidet der Service und der war sehr gut!

Workaround: Realtek HD Audio und Windows XP SP3 (Update)

Ich ärgere mich auf Arbeit seit gestern mit einem neu aufgesetzten Rechner herum. Das Problem besteht darin, dass kein Treiber für den Audio-Chipsatz von Realtek funktioniert und ständig der Hardware-Assistent aufploppt, um den besagten Treiber erneut installieren zu wollen.

Nach Teil-Installation fast aller Treiber (ohne Audio) wollte ich gleich das Service Pack 3 (SP3) von Microsoft installieren, da “angeblich” der KB888111 für das bekannte HD Audio Problem integriert sein soll. Anscheinend ist dies Weiter lesen …

Lösung: Network Shares lassen sich nicht unmounten …

Hin und wieder passiert es unter Leopard, dass ich verbundene Network Shares / Netzwerklaufwerke nicht unmounten kann. Hier und da mounte ich einige Freigaben (Shares) von meinem “Server”, um nach Dateien zu suchen oder halt, wie meist üblich, Dateien abzulegen bzw. auf den Mac zu kopieren. 

Damit der “Server” auch wieder in den wohlverdienten Ruhezustand wechseln kann, muss selbstverständlich (zumindest bei mir) auch mal das Share wieder unmountet werden. Hier taucht besagtes Problem auf – Leopard meldet, dass das Share nicht getrennt werden kann, da noch Zugriffe angeblich darauf erfolgen. Trotz intensiver Suche nach Anwendungen und möglichen Finder-Fenstern konnte ich aber keinerlei Anwendungen finden, die auf das Share noch Zugriff haben.

Nach einigem Suchen fand ich eine Lösung. Da ich, wie auch vielleicht einige andere, gern mal mittels Spotlight oder dem Finder nach Dateien suche, arbeitet der “Dienst” mds (meta data search) im Hintergrund und durchsucht das angegebene Laufwerk/Share nach verwertbaren und indizierbaren Dateien. Manchmal kommt es vor, dass die Suche für den mds noch nicht beendet ist (anscheinend) und somit arbeitet mds vehement weiter und blockiert die Trennung des Shares.

Erkennen kann man dies im Terminal mit Hilfe von

sudo lsof | grep ShareName

Dort sollten offene Zugriffe auf Dateien auf dem Share aufgelistet sein – durch mds. Um dem Abhilfe zu leisten muss man lediglich den mds mittels des Terminals stoppen und dann neu starten.

sudo service com.apple.metadata.mds stop

sudo service com.apple.metadata.mds start

Danach sollte ein Auswerfen/Trennen des festhängenden Netzwerklaufwerkes kein Problem mehr darstellen.

Mac: Boot Camp 2.0 != Boot Camp 2.0

Diese Erfahrung musste ich von gestern zu heute leidlich erfahren. Das passiert, wenn man unwissend ist und keinerlei konkrete Hinweise im Internet findet.

Hintergrund war die Neuinstallation von Windows Vista – diesmal aber als 64-Bit Version. Auf Macbook (Pro), Mac Pro, iMac und Mac mini Geräten gibt es bei mehr als 2 Gigabyte RAM das Problem unter Vista 32-Bit, dass nur 2 GB dem System zur Verfügung stehen. Die korrekte Größe zeigt zwar die Systemansicht (die Seite, wo der Leistungsindex aufgeführt wird) an, dennoch werden nur maximal 2 Gigabyte RAM vom System genutzt. Ich vermute hier einfach, dass die Implementierung seitens Apple und der Schutz bestimmter Hardware-Bereiche der Anlass des Ganzen ist. Durch die 32-Bit Adressierung kann zwar theoretisch bis zu 4 Gigabyte adressiert werden, da aber auch die Hardware-Adressen irgendwie angesprochen werden müssen, werden diese in bestimmte Bereiche (meist kurz vor 4 Gigabyte) gemappt. Somit stehen bei vielen PCs je nach Implementierung 2,5 bis 3,75 Gigabyte zur Verfügung.

Da ich gern aber meine 4 Gigabyte vollständig nutzen möchte (sofern ich mich mal unter Windows bewege), habe ich mich nach Recherchen bezüglich der RAM-Nutzung entschlossen, die 64-Bit Version von Vista zu installieren.

Und die Probleme gerieten ins Rollen.

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Ärger: Ein verärgerter Kunde – wie verhalte ich mich?

Man mag über dieses Thema denken, was man will und ich bin auch der letzte, der einen Kunden verprellt. Dennoch sehe ich es nicht ein, mich beleidigen zu lassen, schon gar nicht für Dinge, für die ich nichts kann.

Hintergrund: Kunde X sendet uns einen Ausdruck einer Statusseite eines seiner wichtige Drucker – Lösung: die Belichtungseinheit muss getauscht werden. Kunde X erteilt den Auftrag diese zu beschaffen und wir weisen ihn darauf hin, dass die Lieferung eine Zeit dauern kann, da diese nicht bei den Distributoren lagernd ist.

Seit Montag versuche ich nun den Kunden zu beruhigen, dass die Belichtungseinheit noch nicht eingetroffen ist. Trotz mehrfacher Nachfrage und Nachhaken, Bezirzen und Schleimen beim Distributor (der Einzige, der dies zum zeitraum überhaupt im Angebot hat) bekam ich die Aussage, dass voraussichtlich am Donnerstag geliefert wird. Dies natürlich dem Kunden X mitgeteilt, dass er voraussichtlich am Donnerstag/Freitag damit rechnen könne.

Was dann passiert, wenn das Bestellte nicht eintrudelt, durfte ich dann heute erfahren. Kunde X wird arg laut (brüllend), beleidigend, Dinge erzählend, die ich nicht wissen dürfte (da nur für Geschäftsleitung bestimmt) und wird mir gegenüber ausfallend. Wieso ich mich denn nicht stärker ins Zeug gelegt hätte und wieso wir (Firma) ihn so behandeln, wie alle anderen (!?). Na klar, wie alle anderen: zuvorkommend, informierend, serviceorientiert, so wie ich persönlich finde als Kunde auch behandelt zu werden. Ich habe den Kunden stets über den aktuellen Stand auf dem Laufenden gehalten, habe (unbezahlte) Zeit investiert, um investigative Aufgaben und Nachforschungen für ihn zu erledigen, da es mein Job ist: den Dienst am Kunden. Ich kann mir keine Belichtungseinheit aus den Rippen schneiden und für Lieferschwierigkeiten seitens des Drucker-Herstellers kann ich schon letztendlich gar nichts, außer mich zu entschuldigen.

Ich hatte ebenso versucht bei lokalen Anbietern diese Belichtungseinheit zu besorgen – selbstverständlich zu unser (Firma) Ungunsten, um dem Kunden schnellstmöglich zu helfen. Doch was soll man/ich tun, wenn die das Teil nicht beschaffbar ist?

Was meint ihr? Ist der Kunde im “Recht” oder ist mein Ärger über das Ganze gerechtfertigt?