Getagged : Steuergelder

Phantom(as) nicht existent

Was wurde nicht alles gemacht, um das Phantom, welches 2 Polizisten auf dem Gewissen hatte – eine tot, der andere schwer verletzt – aufzuspüren. Da wurden DNA-Proben genommen um diese mit “freiwillig” abgegebenen Proben zu vergleichen. Die “Freiwilligen” waren meist unbescholtene Autofahrer, denen letztendlich die Pistole auf die Brust gesetzt wurde: Abgeben, oder …. !

Die DNA des Phantom wurde an so vielen Stellen und Tatorten gefunden, dass das Phantom mit mehreren Straftaten in Verbindung gebracht wurde, was schließlich zu weiteren Anstrengungen zur Auffindung führte.

Der Stern meldet, dass das Phantom als Solches nicht existiert, da die DNA-Proben auf Wattestäbchen und anderen Sammelbehältnisse vorher bereits bei der Herstellung kontaminiert wurden. 16.000 Überstunden umsonst, Millionen an Steuergeldern verpulvert und eine peinliche Aktion seitens der Polizei, denn geahnt hatten diese es schon lange – Hut ab.

Glanzleistung mit Sternchen!

Mathematik beim Bankenrettungsplan

Es ist ja nun fast amtlich. Nur unser Bundespräsident muss noch das Ganze unterschreiben – das Gesetz zur Rettung unserer Banken für lockere und bescheidene 400 Milliarden (400.000.000.000) Euro.

Im Prinzip ist der Beitrag von Artanis im Wesentlichen richtig. Ich möchte diesen aber etwas konkretisieren. Es geht hier nicht ums Verlieren, sondern ums Draufzahlen. Die Bundesregierung wirft einfach mal Geld aus dem Haushalt, welches wir alle an Steuern abgedrückt haben. Damit ich mein Geld behalten darf – in Einlagen von maximal 20.000 Euro – muss ich noch einmal Geld (in Form von Steuern) den Banken in den Rachen werfen.

Und jetzt kommt einfache Mathematik in der Form, so wie ich das Ganze sehe. Wer es genauer oder richtig haben möchte, darf mich korrigieren oder das Ganze erweitern.

Zu erst nehme ich mal an, dass 80 Millionen (80.000.000) Bürger fleißig irgendwie Steuern in gleichartiger Höhe leisten. Ich klammere definitiv Kinder, Rentner und sozial schwache Bürger mit ein, da einige mehr und weniger Steuern zahlen (Märchensteuer, Ökosteuer, Mineralölsteuer usw.) und so zusammen alles in einen Topf landet. Letztendlich geht es genau um diesen großen Topf, der ja für alle (Sinn einer Steuer) in gleichen und gerechten Maßen verwendet werden soll.

400.000.000.000 Euro / 80.000.000 Steuerzahler = 5.000 Euro/Steuerzahler

Das heißt für mich, ich zahle zusätzlich über Steuern 5.000 Euro an die jeweiligen Banken, damit ich das Geld mehr oder gar nicht sicher habe, was ich ihnen in meiner Sparsamkeit und Opferbereitschaft anvertraut hatte. Meine 20.000 Euro kosten mich 5.000 Euro. Ergo sind meine 20.000 Euro eigentlich nur 15.000 Euro wert.

Habe ich nur 5.000 Euro angelegt, dann hätte ich auch gar nichts anlegen brauchen, denn die verschluderten Steuern zur Aushilfe der Banken kosten mich genau meine Einlagen. Und für alle anderen, die fleißig irgendwie Steuern zahlen, aber nichts sparen können bzw. dürfen – vielen Dank für die 5.000 Euro.

Toll, oder? Der “Dumme” (sprich wir) zahlt …

De-Mail oder WBürgermail

Damit die Kommunikation mit den Behörden bürgernäher und schneller von statten geht (wer es glaubt), werkeln große Unternehmen an der sogenannten De-Mail. Eine eigenständige Mailadresse inklusive Zertifikat, mit der dann mit Behörden zertifiziert kommuniziert werden kann.

Interessant ist, wer so alles daran “interessiert” ist, uns “sichere” Kommunikationswege zu verpassen.

Die Deutsche Bahn, Deutsche Telekom und Deutsche Post entwicklen derzeit zusammen mit Microsoft …

Das bedeutet:

  • es wird zukunftssicher, wie ePost,
  • die Daten werden vertrauenswürdig, wie bei der Deutschen Telekom üblich und in den letzten Monaten, Wochen und Tagen mehr als deutlich erkennbar sicher, behandelt,
  • die Kommunikation verläuft schnell, zuverlässig und pünktlich, wie bei der Deutschen Bahn und
  • die Datenformate sind frei und universell, wie wir es von Microsoft gewohnt sind und kennen.

Braucht man so etwas? Also ich nicht. Ich habe für meine Mailadressen jeweils ein Zertifikat und möchte eigentlich nicht noch eine aufgebrummt bekommen – vor allem eine, die nach derzeitigen Gedankenverwurstungen so umständlich und lang ist.

Sollte mir das zu Denken geben, dass nahezu alle gierigen Datenkraken, die in der Vergangenheit schon durch diverse Skandale und Mini-Skandale aufgefallen sind, auf einem Haufen sich nun tummeln und gemeinsam am großen und absolut sicheren Datenaustausch für den Bürger arbeiten? Es fehlt eigentlich nur noch eine nahtlose Integration mit Google – dann habe ich 1000%iges Vertrauen in die entstehende Projektleiche.

Wieso das Ganze zum Scheitern verurteilt ist und ergo unserer aller Steuergelder vor unserern Augen unwiderruflich symbolisch vernichtend verbrannt und weggeworfen wird? Folgender Ablauf soll dies mal verdeutlichen … Weiter lesen …