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Spaßtest Stickie-RAID 0

stickie-raid_0 Aus Spinnerei habe ich mir mal 5 Stück unserer Werbe-USB-Sticks (2GB) heute geschnappt, einen USB-Hub an den iMac angeschlossen und mal mit dem Festplatten-Dienstprogramm ein RAID 0 über alle 5 Sticks aufgebaut. Die Datenrate mit knappen 10MB pro Sekunde ist noch recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass alle 5 Sticks am gleichen USB-Port hängen und “hoffentlich” (Genaueres weiß ich noch nicht) die Daten auch konsequent auf allen Sticks beim Schreiben verteilt werden.

Auch die Fehleranfälligkeit habe ich mal überprüft. Speziell meine ich hier den Punkt, wenn ein Stick mal abwesend ist. Nach Entfernen eines Sticks läuft das RAID 0 wie erwartet nicht mehr. Beim wieder Stecken erkennt das System das auf die Sticks verteilte RAID und stellt es gewohnt zur Verfügung. Auch ein Wechsel der einzelnen Sticks an unterschiedliche Ports des gleichen Hubs oder gar an andere USB-Ports des Macs verkraftet das System anstandslos.

Was man damit nun machen kann? Hmm, mal überlegen. Vielleicht einen temporären Download-Ordner, der bei Eliminierung eines USB-Sticks nicht mehr zugriffig ist? Hier entscheidet sich mitunter die Qualität der Verteilung der Datenblöcke auf den gesamten RAID-Datenträger. Ich denke mal, ich werde den Spaßtest mal im Hinterkopf behalten und mir mal die Funktionsweise des Software-RAID in MacOS X aneignen. Vielleicht erspart es mitunter einen Truecrypt-Container für derartige Dateien – wer weiß.

Banal, aber nicht immer naheliegend …

So ähnlich könnte man einen Teil auftauchender Computerprobleme  kategorisieren. Heute war so ein Fall. Ein geschätzter Kunde rief verzweifelt um “Hilfe”, da der Primärserver nicht mehr funktionierte. Es wurde mehrfach versucht neu zu starten, aber das Windows SBS 2003 wollte nicht booten. Ich wurde gebeten, auch wenn es Wochenende ist, mich dieses Problems anzunehmen, da wichtige geschäftliche Produktionen noch zu erledigen wären, die unaufschiebbar sind. In meinem Kopf gingen schon die Alarmglocken an und ich versuchte währenddessen unterschiedlichste Szenarien durchzuspielen und mögliche Problemfelder einzukreisen.

Da ich etwas Zeit hatte, weil die Familie den wohlverdienten Mittagsschlaf wahr nahm, spurtete ich zum Kunden. Dort angekommen “begutachtete” ich den Sachverhalt. Schwarzer Bildschirm mit blinkendem Cursor und frequentiell aktiver Festplatten-LED. Ein Blick gen Datensicherungsfestplatte genügte: ich zog das USB-Kabel davon ab und startete den Server erneut. Und siehe da – der 2k3 Server startete.

Was war passiert? In der Nacht ist ein BSOD (Blue Screen Of Death) aufgetreten. Da das System so konfiguriert war, dass bei einem schwerwiegenden Fehler ein Neustart initiiert werden sollte, tat es auch genau das. Es startete neu. Die via USB angeschlossene Festplatte, welche für die Datensicherung genutzt wird, drängelte sich an erster Stelle der zu startenden Datenträger. Da keinerlei Bootinformationen darauf zu finden sind und das BIOS, wie auch bei vielen anderen Systemen, nicht in der Lage ist USB-Datenträger für den Bootvorgang auszuklammern, blieb das Ganze an der Stelle stehen. Ohne Funktion.

Problem gelöst, Kunde erfreut, innere Zufriedenheit erhöht – mehr kann man an der Stelle nicht erwarten. Und da nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung dieses Problem als zu banal eingestuft wurde, wird jetzt auch eine Liste mit Erste Hilfe Maßnahmen erstellt – damit unnötige Kosten und Aufwand gespart werden :-)

Windows-Freigaben auf externen Laufwerken

Mir ist es schon des öfteren vorgekommen (auch privat), dass externe Festplatten/Laufwerke, welche über das Netzwerk direkt oder mittels Unterordner freigegeben sind, bei Aufwachen aus dem Standby oder beim Neustart nicht mehr freigegeben sind. Entweder, weil sie nicht mit Strom versorgt oder nicht korrekt initialisiert waren, oder weil sich mitunter die Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben verändert hat.

Falls es mitunter Betroffene geben sollte oder aber der Eine oder Andere einen anderen und in meinen Augen stabilen Weg der Freigabe haben möchte, dem sei folgender Hinweis wärmstens empfohlen. Weiter lesen …

Wie schnell so eine 2,5″ USB Festplatte ist …

performance_vista_in_vm_0.png

Das habe ich heute zu Gesicht bekommen, als ich auf dem Mac eine VM mit Vista aufgesetzt und spaßeshalber den Leistungsindex berechnen lassen habe. Als Speicher für die “Festplatte” der Virtuellen Maschine musste meine kleine 2,5″ USBS Festplatte herhalten. Seltsamerweise ist diese weitaus langsamer als z.B. die anderen externen, wie auch internen Festplatten. Die Grafikkartenleistung verstehe ich ja noch (keine DirectX 9 Unterstützung bzw. weniger als 64MB RAM Grafikkartenspeicher (woher auch bei einer “virtuellen” Grafikkarte). Aber die Bewertung der Festplatte!?

Kann ich nun dieser Aussage vertrauen oder spielt mir Vista in der VM einen Streich?

USB Gerät wird nicht erkannt – Lösungshilfe für PC und Notebooks

Vor kurzer Zeit trat dieses Problem bei einem Kunden unter Windows XP auf – diesmal an einem meiner eigenen Rechner unter Windows Vista. Vornehmlich externe USB-Festplatten oder USB-Sticks werden nicht mehr erkannt und tauchen als “Unbekanntes Gerät” im Gerätemanager auf. Festzustellen ist vorher, dass die externe Hardware keinen Defekt aufweist. Dies öässt sich leicht an einem anderen Rechner ausprobieren.
Anschließen und sehen, ob man auf das USB Gerät zugreifen kann.
Wenn ja, dann gebe ich folgenden kleinen Tip, und in 95% aller Fälle funktioniert dieser ganz gut.

  • Entfernt sicherheitshalber die unbekannten Geräte aus dem Gerätemanager.
  • Danach Rechner herunterfahren.
  • Netzstecker ziehen! (bei Notebooks sowohl den Akku entfernen)
  • Power-Schalter betätigen!
  •  

    Ihr solltet sehen, dass die Power-LED kurzzeitig aufleuchtet. Mit diesem Vorgang werden das Netzteil und sämtliche Kondensatoren entleert und jede kleine Baugruppe auf dem Mainboard dadurch definitiv saftlos gemacht. Die Folge ist ein Reset der Baugruppen.
    Danach vereinigt ihr den Rechner wieder mit dem Netzstecker und schaltet den PC wie gewohnt an.

    Und solltet ihr zu den 95% der Glücklichen zählen, dürften die “Unbekannten Geräte” nicht mehr so unbekannt sein und wieder normal funktionieren.