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Sauklaue weicht “Kryptografie”

Wer kennt sie nicht – die Krankschreibungen und Rezepte, welche man vom Arzt (oder der Ärztin) des Vertrauens erhält, nachdem man unverbindlich und kurz vorm Sargdeckel mit Nägeln verschließen diesen Jenen aufgesucht hat. Was auf den Zetteln drauf stand, war für mich eigentlich immer egal, da auf Grund der Sauklaue des Arztes (oder der Ärztin) dies eh nicht zu erkennen war. Die Lacher in der Apotheke waren teilweise legendär, wenn versucht wurde, der eigentlichen Bedeutung der Geheimschrift Sauklaue auf die Schliche zu kommen.

Gestern erhielt ich nach über 1 1/2 Jahren Abstinenz erneut einen gelben Zettel (von Beileidsbekundungen ist Abstand zu nehmen – versteht sich). Da ich schon beim Arzt (oder Ärztin) während der Voodoo-Beschwörungszeremonie nichts verstanden hatte, mir unentwegt als Latein Unkundigen dererlei Begriffe um die Ohren geflogen sind, musste ich zumindest auf den gelben Zettel nachsehen, was mir eigentlich fehlt.

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Dass mir das, wie auch anderen Leidgenossen, nichts bringt, kann sich jeder vorstellen. Man stelle sich mal vor, man soll seinem Chef oder Vorgesetzten erklären, was einem fehlt. “Ja, also ich habe eine J03.9 und eine J40. Schlimme Sache, das! Ich glaube, ich machs nicht mehr lange”

Zum Glück kann man mit Hilfe des WWW auch recht schnell finden, was Einem nun eigentlich fehlt. Kodiert wird das Ganze mit Hilfe des ICD-10 und dort gibt es ein Sammelsurium von möglichen Leiden und Krankheiten.

Und was habe ich nun? J40 entspricht einer Bronchitis und J03.9 ist demzufolge eine akute Tonsillitis, bzw. auf Deutsch eine Angina. Apropos: das G hinter beiden steht für GESICHERT – sprich zweifelsfrei festgestellt. Da kann ich mich ja glücklich schätzen, dass das Ganze fundiert ist ;-)

Nur schade, dass es wegen der “Kryptografie” keine Lacher mehr in der Apotheke gibt …

Sichere Kommunikation

Angefangen habe ich ja schon vor einer Weile: Nutzung von GnuPG unter Mac OS zum Verschlüsseln von Emails und anderen Inhalten. Es kann nämlich keiner garantieren, ob auch bei einer Vorratsdatenspeicherung die Inhalte von Emails weggelassen werden (sollen sie, aber wer kontrolliert es). Der Inhalt einer Email ist oft ziemlich verzahnt mit den sonstigen Informationen, die für den reibungslosen Versand von Nöten sind. Des weiteren ist eine Email, wie Artanis schon treffend formulierte, im eigentlichen eine Postkarte. Hinz und Kunz können ganz einfach darauf zugreifen und lesen – mit etwas Verständnis für die Materie bei denen vorausgesetzt.

Was ich vergaß, war meinen öffentlichen Schlüssel auch bekannt zu geben, wie es auch Artanis und Marcus bereits getan haben. Mein Schlüssel ist hier oder auf der Seite Über mich zu finden. 

PGP unter Leopard: Kleine Linksammlung als Hilfe …

Wer PGP unter MacOS 10.5 (Leopard) einsetzen möchte, dem möchte ich folgende Links ans Herz legen, um dieses auch korrekt einrichten zu können.

Ausschlaggebend war der Post bei InsomniaOnline.de. Benötigt hierzu werden mindestens folgende Programme bzw. Komponenten:

Um das Ganze dann auch einrichten zu können, empfehle ich die Anleitung auf Zeitform. Bis auf einige “optische” Differenzen (geschuldet in den unterschiedlichen MacOS X Versionen) hat die Anleitung bei mir wunderbar geklappt.

Mein öffentlicher Schlüssel ist auf den Schlüsselservern “einseh- und ladbar” und somit unter meiner Mail-Adresse findbar.