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Installation von Schadprogrammen nur auf Anweisung

xp-antivirus.jpg Eine Mitarbeiterin eines Kunden meldete sich heute bei mir. Diese erzählte, dass ein “Antiviren-Programm” ihr mitteilte, ihr Rechner wäre mit 2514 Viren und ähnlichem Käfern, Würmern und schädlichen Zeugs befallen.

Auf der Frage hin, was sie gemacht hätte, meinte sie, dass sie lediglich Mails, die sie erhielt, gemäß Anweisung der Geschäftsleitung öffnete, ausdruckte und gegebenenfalls Anhänge öffnete bzw. speicherte. Dabei hat sie versucht eine augenscheinliche ZIP-Datei zu öffnen, welches mit einer Fehlermeldung quittierte – und schwupps war es passiert. Es war keine ZIP-Datei, sondern ein versteckter Installer für “Antivirus XP 2008“.

Auf die freundlich und scherzhaft gemeinte Frage hin, ob sie auch zu Hause derartige Mails öffne, meinte sie “Nein – da könnte ja sonstwas drin sein“, aber auf Arbeit handelt sie ja nur auf Anweisung – und Anweisung geht vor gesundem Menschenverstand.

Der Rechner ist bei uns und wird gerade zügig und gewissenhaft “bereinigt”.

Ich glaube, mein Job ist mit einer derartiger Einstellung schon gesichert.

Viren- und Spamschleuder mittels Trojanischem Pferd …

virus.jpg Ein heutiger Notfall eines Kunden hat mir mitunter einiges zu denken gegeben. Der Kunde hatte wirklich nicht sehr viel Wissen über Computer an sich. Er nutzt diesen vornehmlich zur Kommunikation mit seinen Bekannten und Verwandten, da diese meist mehrere hundert oder gar tausende Kilometer entfernt wohnen. Da er zusätzlich recht erschwert mobil ist (gehbehindert, ansonsten topfit), hilft ihm der Computer dabei den Kontakt zur Außenwelt nicht zu verlieren.

Ein erster Blick auf den Patienten war erschütternd – es gab schon augenscheinlich unterschiedlichste Schadprogramme, die den Desktop zum Einen mit Werbefenstern zupflasterten, zum Anderen ständig über Bedrohungen und Einbrüche in den PC berichteten. Auffälligerweise ohne bestehender Netzwerkverbindung. Alle hauseigenen Möglichkeiten von Windowx XP Home (Taskmanager, CMD, Adressleiste des Explorers und vieles mehr) waren “administrativ” gesperrt worden Weiter lesen …