Wii – Mario Strikers Charged Football

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Angedroht hatte ich es ja schon fr?her – jetzt kommt die erste Offenbarung bez?glich einiger Spiele auf der Wii.

Der Ersteindruck
Nach dem Auspacken und gewohntem Einschieben des Spiels in den Slot der Wii kam bei mir der erste WoW-Effekt. Selbst als ablaufendes Intro-Video machte die Darstellung auf meinem TFT-Fernseher eine gute Figur und das Intro machte erst einmal Lust auf mehr. Ich f?hlte mich erst einmal etwas im Hauptmen? verloren, was sich aber nach einigem Herumprobieren legte. Das erste Match gestartet und los ging es.

Das Spiel
Das Spiel startet und man wird erst einmal pro Match mit einer grafischen Präsentation der Protagonisten verwöhnt. Auf Dauer wird das Ganze aber sehr eintönig und ich versuch das Ganze immer so schnell wir möglich wegzuschalten. Hier zeigte sich aber schon, wieviel die Entwickler aus der Wii rausholen konnten. Mit Unschärfe-Filtern wurde in meinen Augen intelligent gearbeitet und die Charaktere und das Spielfeld sehr schön als auch detailiert in Szene gesetzt.
Die Arena selbst ist sehr detailreich und ich war hinsichtlich positiv verwundert, wie die Entwickler die in einigen Arenen detailreichen Trib?nen hinbekommen haben.
Anpfiff: Alles st?rmt auf den Ball. Nun gut – es ist kein gewöhnlicher Ball wie wir ihn von der WM oder sonstwo her kennen. Er kann nach und nach durch Abspielen mit Energie aufgeladen werden und bei einem Super-Schuss (durch die Hauptcharaktere bzw. Kapitäne) in bis zu 6 kleinere Bälle zerlegt werden, die nach und nach in einer Salve aufs gegnerische Tor preschen.
Das Handling bzw die Bedienung geht trotz Nichtlesen des Handbuchs oder Nichtabsolvieren des möglichen Tutorials relative intuitiv von der Hand. Bewegt wird der gesteuerte Protagonist via dem Steuerkreuz des Nunchuks, bei Ballbesitz Abspielen mit A, Schuss auf das Tor mit B. Ein langes Dr?cken des B-Knopfes erlaubt es zB. den Superschuss oder besondere Sch?sse der anderen Charaktere auszuf?hren. Über weitere Möglichkeiten der Steuerung schweige ich mich einmal aus – denn daf?r ist das Handbuch und das Tutorial da.
Das Steuern selbst geht leicht von der Hand und macht auch ziemlich viel Spaß. Es reizt einen immer wieder brachial aufs Tor des Gegners zu st?rmen, um ihm die nöchste Salve in den Allerwertesten zu pumpen. Einfach ist das Ganze jedenfalls nicht und mit der Zeit muss ich bei mir eine Verkrampfung sämtlicher zur Eingabe verdonnerten Extremitäten eingestehen. Vielleicht ist das nur bei mir der Fall, aber Gelenkfreudig ist dies jedenfalls nicht.
Besonders bemerkt habe ich es, als ich mich mal der Wi-Fi Connection angenommen habe. Nichts fordert mehr heraus, als der Wettstreit mit anderen Fingerakrobaten.
Die Verbindung ging einfach von statten und ich wurde auch prompt mit einem anderen Willigen verbunden. Zu meiner Enttäuschung musste ich aber feststellen, dass entweder meine quälenden Wiimote- oder Nunchukfähigkeiten miserabel waren, oder ich ständig mit Strikers-Junkies verbunden wurde. Der Effekt war jedenfalls eher ern?chternd, da ich wirklich keine Sonne gegen meine insgesamt 6 Gegner gesehen habe. Hier zeigte sich definitiv, daß mit zunehmender Passfreudigkeit (durchs Aufladen des Balles) die Übersichtlichkeit arg zu w?nsche ?brig lässt. Zumindest konnte ich den Anderen positiv einiges f?r ihren Punktekontostand beisteuern – was mir aber nicht sonderlich hilft.
Fazit
Grafisch schicke und auch einfach zu bedienen. Ich, als auch andere, werden aber hier und da Probleme haben auf Dauer mitzuhalten – da einfach die Belastung der Hände und Finger zu groß sind. Es gibt viele Taktiken auszulooten (hab ich leidlich bei den Anderen die gegen mich spielten erfahren m?ssen), und ist ein guter Zeitvertreib f?r Zwischendurch (sorry, mehr ist f?r mich an dieser Stelle nicht drin).

Wertung
Grafik: 8 von 10
Spielinhalt / Umsetzung: 7 von 10
Motivation: 6 von 10

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