Oldie: Monkey Island

Ich bin Guybrush Threepwood, ein mächtiger Pirat! 

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Guybrush Threepwood, ein junger, naiver Einfallspinsel, möchte Pirat werden. Sein Abenteuer beginnt auf der Insel Mêlée Island. Nach einem ersten Gespräch mit dem blinden Späher, der seinen Namen als Erster in der langen Geschichte des Spiels verdreht, begibt er sich in die SCUMM Bar, die ultimative Piraten-Spelunke f?r werdende Piraten. Hier erfährt er erstmal, warum alle Piraten auf der Insel festsitzen und nicht umherziehen, um zu rauben, entern und piratern, wie es deren eigentliche Bestimmung ist. Der Geisterpirat LeChuck treibt auf der See sein Unwesen. Guybrush lässt sich davon nicht beeindrucken und möchte seinem Wunsch Pirat zu werden weiter folgen und redet mit den 3 schrecklich wichtigen Piraten, die ihm 3 Aufgaben zu teil werden lassen, nach deren erfolgreichen Erledigung er in den Stand eines Piraten aufgenommen werden soll. Kurz darauf ?bt er sich brav in Schatzsuche, Diebstahl und Schwertkampf. In einer peinlichen Situation lernt er dann auch die Gouverneurin von Mêlée Island, Elaine Marley, kennen und verliebt sich prompt in sie. Nachdem Guybrush die 3 Pr?fungen absolviert hat verbreitet sich eine Nachricht ?ber die Insel: LeChuck hat Gouvernourin Marley entf?hrt, um sie zu seiner untoten Königin zu machen. Es wird Guybrush klar, daß er Elaine wirklich liebt und sie unbedingt retten muß…

Das Spiel, ein Point-and-Click Adventure, wurde 1990 veröffentlicht und von Ron Gilbert entwickelt. Herausragend bei dieser Serie war/ist der irrsinnige Humor, die „schweren“ aber nicht unmöglichen Rätsel, die stimmig ausgearbeiteten Charaktere und deren Zusammenhänge. Die Geschichte und die Dialoge sind sehr ausgefeilt, witzig und abgedreht. Unter anderem werden Filme, B?cher oder gar Spielefirmen aufs Korn genommen.
[inspic=386,left,fullscreen,125]Hier speziell ist von Sierra die Rede, da in deren Adventure-Spielen vornehmlich der Protagonist leicht sterben konnte. Der in einer Szene (in der Guybrush anscheinend zu sterben drohte) d?rfte Wissenden mehr als bekannt sein.
Spiel und Storyelemente, wie Beleidungsfechten, Voodoo-Zauber, sprechende Tätowierungen, Gummih?hner, 3-köpfige Affen („Hinter dir, ein Drei-Köpfiger Affe“), Kannibalen, Piraten und und und ergeben zusammen dieses geniale Machwerk. Ein Muss f?r jeden Adventure-Liebhaber und mit ScummVM auch heute unter Windows XP und Vista spielbar.

Daß das Spiel nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist eigentlich Nebensache, es heute kaum ein Abenteuerspiel von anderen Firmen gibt, welches der „Monkey Island“-Serie das Wasser reichen kann.

2 Antworten

  1. Guybrush sagt:

    Monkey Island zählt noch heute zu meinen Lieblingsspielen. Schade dass aus meiner Sicht das Spiel mit Teil 3 immer mehr an Niveau verloren hat.

  2. FireFox sagt:

    Für wahr. Aber der dritte Teil ist so schlecht nicht. Schade ist nur, dass Ron Gilbert daran nicht mehr viel Anteil daran hatte und ich hoffe, dies wird sich bald ändern. Er arbeitet daran, die Rechte zu erhalten und dann den eigentlichen 3. Teil zu produzieren.
    Aber ich gebe zu, spätestens Teil 4 hatte nichts mehr mit dem Charme und dem Witz der ersten 3 Teile zu tun gehabt.

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