HTPC VMC Projekt 2007

[singlepic=775,66,120,,left]Die Hardware hat endlich das Ziel erreicht und ist heute angekommen. Umgehend habe ich mich ans Werk gemacht die einzelnen Komponenten ihrer Bestimmung zuzuf?hren – nämlich einheitlich als VMC zu fungieren.

Gewöhnlicherweise musste ich mich erst einmal durch 20 Tonnen Verpackungsmaterial w?hlen, um an die lang erwarteten Komponenten zu gelangen. Die Nachlieferung hatte ich bereits im Voraus erhalten und konnte somit bereits mir einen Blick auf das MSI K9AG Neo2-Digital Mainboard gönnen.

Als Erstes fiel mir der fehlende SPDIF an der R?ckfront auf. Dieser unscheinbare kleine Anschluss ist aber ein wichtiges Element meines geplanten HTPCs. Über diesen sollen sowohl PCM Stereo Signale, als auch DTS bzw. Dolby Digital an einen externen Decoder ?bertragen werden. Laut Herstellerangaben hat das Mainboard aber einen SPDIF. Nach 5 Minuten suchen fand ich eine kryptisch beschriebene Buchse mit 3 Pins, die f?r die Nutzung eines „optional erhältlichen“ SPDIF-Brackets (Slotblende mit SPDIF) vorgesehen ist. Da ich ein derartiges Bracket auf die Schnelle nicht auftreiben konnte, bediente ich mich eines aufgefundenen SPDIF-Brackets von Asus. Pinbelegung und Spannungen waren identisch, sodass einer Nutzung als Audio-Ausgang nichts im Wege stehen sollte. Dieses werde ich im Laufe der Woche testen, sobald ich ein Decoder zum Testen vorliegen habe.

[singlepic=781,200,200,,right]Das Gehäuse von Silverstone ist auf den ersten Blick schlicht, funktionabel und hat irgendwie Klasse. Das Aus- und Einbauen der Festplatten- und Laufwerkscontainer geht ohne große M?hen von der Hand. Der Container f?r die Festplatten ist innen mit einem gummiartigen Belag ausgestattet, welches ein Mitsurren und Mitschwingen des Containers durch die direkte Ber?hrung der Festplatten verhindern soll.

Wie bereits geplant, kommen eine 80GB und eine 500GB von Samsung zum Einsatz, die unter leichtem Druck auch in dem Festplatten-Container Platz finden. Der Container ist auch so schnell wieder eingebaut, wie er ausgebaut wurde.

[singlepic=778,150,150,,left]Der K?hlkörper von Thermaltake hat mich ?berrascht. Er ist trotz seiner Größe ziemlich leicht. Der Befestigungsmechanismus ist eine Sache f?r sich. Wer etwas „tattrig“ ist wie ich, der sollte eine zweite Person in seiner Nähe wissen, um das gute St?ck auch auf das Mainboard zu bekommen. Mein erster Versuch verlief darin ohne L?fter auszukommen. Da aber das Boardlayout (in diesem Sinne die Ausrichtung des AM2-Sockels) etwas ung?nstig realisiert wurde und ich kein sonderliches Risiko eingehen wollte, habe ich noch obendrauf einen 120er L?fter aufgesetzt. Dieser verhilft zusätzlich zur guten Abwärme des K?hlkörpers mittels eines „leisen“ L?ftchens weitere Besserung. [singlepic=782,150,150,,left] Somit schaffe ich es auf angenehme 34° Celsius bei geschlossenem Gehäuse. Die CPU „friert“ nahezu. Mehr oder weniger 😉 (ich weiß, es geht noch k?hler).

Bisher lobenswert ist das ST30NF Fanless Netzteil von Silverstone. Es wird knapp ?ber handwarm – f?r meine Verhältnisse (bin kein Freund von Wärme). Und selbstverständlich macht es seinem Titel alle Ehre – es ist leise. Das Netzteil selbst hat derart massig viele Kabelstränge, dass es etwas schwierig war die sinnlosen und nicht gebrauchten Stränge im Gehäuse unterzubringen.

[singlepic=780,200,200,,right]Wenn alles zusammengebaut und zusammengeschn?rt ist, dann sieht es auch langsam ordentlich aus. Die hinteren L?fter habe ich derzeit nicht in Betrieb. Diese L?fter sind zum Teil etwas luftstromlastig und ich werde dar?ber nachdenken sie komplett gegen einen einzigen, leisen L?fter auszutauschen, damit wenigstens etwas Zirkulation im Inneren herrscht. Der K?hlkörper des Prozessors selbst hat im Gehäuse einen guten Platz erwischt. Direkt daneben im Gehäuse ist ein L?ftungsgitter und die K?hlrippen zeigen auch schon in die Richtung. Ein angenehmer Zufall, wie ich finde.

[singlepic=779,200,200,,left]Deckel druff und der nächste Funktions- und Temperaturtest steht an. Die blauen LEDs sind zum jetzigen HTPC noch kleiner und stören mich noch weniger. Wie eingangs erwähnt macht das Gehäuse durch seine Schlichtheit einiges her und fällt nicht sonderlich auf – soll es auch nicht.

[singlepic=776,150,150,,right]Unter den zwei „unscheinbaren“ Arealen findet man zum Einen die eingebauten Laufwerke, zum anderen (untere Klappe) die USB-Buchsen, sowie den mitgelieferten Card-Reader. 52-in-1 hört sich ja ganz nett an, aber wenn ich nat?rlich jedes einzelne Sony MemoryStick Format einzeln aufzähle, kommt man schnell an die 52 heran. In den folgenden Tagen werde ich auch mal testen, ob das gute St?ck xD-Karten lesen kann. Das wäre zumindest f?r mich mal eine Abwechslung und der Card-Reader hätte seine Grundlage weiter im System zu existieren. Selbstverständlich benötige ich auch CF-Card, aber das sollte schon langsam zum guten Ton gehören, oder?

Die Vista Home Premium Installation ging recht flott von statten. Keine 16 Minuten nach Einlegen der DVD fand ich mich vor dem Desktop wieder. Vista erkannte bis auf eine Ausnahme jede Peripherie und Komponente im System automatisch. Lediglich die Radeon X1250 wollte mit einem aktuellen Grafikkarten-Treiber gef?ttert werden. Den Onboard-Audio ALC888 habe ich auch gleich mit den aktuellsten Treibern aktualisiert. Vista meint mit hilfe seiner Leistungsanalyse auf eine Gesamtwertung von 3,1 zu kommen. Der geneigte Wissende wird erkennen, dass dies an der Onboard-Grafikkarte liegt. Dennoch ist diese Zahl schon erstaunlich, wenn man den GMA950 dagegen stellt. Der Chip wird aber erst noch zeigen m?ssen, ob er mit meinen 32″ TFT klarkommt – das heißt sowohl mit der Auflösung, als auch mit der Geschwindigkeit. Das werden aber die nächsten Tage zeigen ….

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4 Antworten

  1. Marcus sagt:

    Schönes Teil, den Gehäuse-Stil kenne ich irgendwo her 🙂
    Ja, die nutzlosen Kabelstränge moderner Netzteile sind in diesen Gehäusen schon ein kleines Problem. Deshalb hab ich auch eins gekauft deren Kabel man abmontieren kann, das spart einiges an Platz.
    Also ich hab meine Festplatten nicht vertikal eingebaut wie vorgesehen, nach einigem Testen war mir so als wären die lauter gewesen als bei horizontalem Einbau.

  2. FireFox sagt:

    Ich muss bisher sagen, dass das System wirklich sehr leise und auch wie geplant sehr kühl ist. Das Netzteil ist nicht einmal handwarm – eher kalt, und die herausgelassene Luft aus dem Innenraum ebenfalls.
    Ein „anpassbares“ Netzteil wäre mir auch lieb gewesen, aber in der Lautstärke-Klasse ist nicht soooo viel Auswahl.
    Apropos … hast du ggfs. Interesse an eine neue PVR-500? Ich werde auf DVB-C umsteigen …

  1. 10. August 2008

    […] noch nicht komplett fertig, so zeigt es doch schon jetzt in Ansätzen viele Vorteile gegenüber des “alten” […]

  2. 21. November 2008

    […] Server? Hätte da jemand Interesse an einem wirklich stromsparenden Rechner? Ebenso steht noch das “alte” VMC System bei mir, welches ich vollständig, oder teilweise in pflegende Hände abgeben […]

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