Mein neues HTPC Projekt

So konnte das nicht mehr weitergehen. Mein derzeitiges VMC (Vista MediaCenter) war am Ende seiner Erweiterungsfähigkeit und Lautstärke angelangt. Ende der Erweiterungsfähigkeit, da die Hardware-Revision der PVR-500 keine Dual-Core CPUs unterst?tzt. Dies hat zur Folge, dass ich entweder einen Kern abschalten, oder aber unter Windows Vista einen der beiden Tuner deaktivieren muss. Auf Dauer entwickelte sich diese Tatsache zu einem fast platzendem Ödem und musste somit mit neuen Überlegungen aus der Welt geschafft werden.

Lautstärketechnisch muss einiges gemacht werden. Da mein derzeitiges Gehäuse keinerlei „vern?nftige“ große und leise K?hlung akzeptierte (ich versuchte vergeblich mit der Flex dem Innenleben von Querstangen den Garaus zu machen, um letztendlich festzustellen, dass der CPU-K?hler insgesamt immer noch um 2 mm zu groß f?r das Gehäuse war) und ich gerade so mit M?he und Not den Geräuschpegels wieder unterhalb der weiblichen Toleranzgrenze einpendeln lassen konnte, war der Zeitpunkt gekommen langsam aber sicher mit Hilfe eines Neuentwurfs etwas dagegen zu unternehmen.

Ausschlaggebend f?r meine Komponentenwahl waren unterschiedliche Dinge. Zum Einen sollte die Geräuschkulisse noch um einiges unter der jetzigen liegen. Zum Anderen muss die verschleuderte Energie f?r ein Rechnersystem sich in Grenzen halten, welches mehrere Stunden am Tag laufen soll.

Als Prozessor-Plattform dient AMD. Hierzu habe ich den AMD Athlon64 X2 BE-2400 auserkoren. Mit seinen maximal 45W Leistungsaufnahme ist er dennoch ein flinker doppelkerniger Zeitgenosse in einem preislich attraktivem Segment.

Um dem Prozessor auch einen guten Untergrund zu bieten, habe ich mich f?r das MSI K9AG Neo2-Digital entschieden. Dieses Board ist mit dem „neuen“ AMD 690G Chipsatz ausgestattet. Dieser integriert eine Radeon X1250, D-SUB, DVI und HDMI, massig USB-Anschl?sse, 3 PCI-Steckplätze, 1 PCI-E 16x Steckplatz und 2 PCI-E 1x Steckplätze., sowie eine Onboard-Soundkarte mit SPDIF. Falls die Onboard-Grafikkarte nicht ausreichen sollte und die Darstellung auf meinem TFT-Fernseher ungen?gend ist, kann ich sie ohne Probleme mit einer spearaten, passiv gek?hlten Grafikkarte ersetzen.

Best?ckt wird das Ganze mit 2x1GB DDR2 RAM von Kingston, sowie vorerst 2 Hauppauge PVR-150 TV-Karten mit integriertem MPEG2-Encoder. Eine, hoffentlich funktionierende“ Hauppauge PVR-500 (Doppeltuner TV-Karte mit MPEG2-Encoder) wird ebenfalls folgen, um daraus entweder ein 3-fach oder 4-fach Tunersystem zu werden.

Gepaart wird das ganze obendrein mit 2 Samsung Festplatten. 80GB f?r das System, sowie 500GB als Aufnahmespeicher sollten daf?r reichen. Ich habe mich f?r Samsung entschieden, da diese im Vergleich zu den anderen Herstellern wesentlich leiser sind und kaum mit Klick-, Pfeif- oder anderen surrenden Geräuschen auffallen.

All das wird rundherum verpackt in ein Silverstone GD01S Gehäuse mit dem Silverstone ST30NF Fanless 300W Netzteil.

Wenn alle Hardwarekomponenten eingetrudelt sind, werde ich mich ans Werk machen und diese hoffentlich bebildert zusammensetzen und ihrer eigentlichen Bestimmung zuf?hren. Ich hoffe der Rest der Welt kann an dieser Stelle gespannt sein, ob das Projekt seinen Nutzen bringen wird, deren Grundlage anfangs beschrieben wurde.

1 Antwort

  1. 17. Dezember 2007

    […] bereits geplant, kommen eine 80GB und eine 500GB von Samsung zum Einsatz, die unter leichtem Druck auch in dem […]

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