Windows on Mac

Heute, bzw. gestern, hatte ich die Gelegenheit eine meiner ?brig gebliebenen SATA Festplatten zu leeren und in den Mac Pro einzubauen. Ziel der Übung war es einfach mal auf die Schnelle Vista zu installieren.

Mit Hilfe von Boot Camp unter MacOS (ist nicht zwingend dieses zu nutzen) habe ich die zusätzliche Platte f?r die Installation vorbereitet. Installations DVD eingelegt, Neustart des Mac und ihn von der DVD starten lassen.

Binnen 20 Minuten war der ganze Spuk vorbei – Vista war inklusive aller Treiber installiert. Ich war selbst ?berrascht, wie schnell das von statten ging. Die Treiber kann man sich selbst zusammen suchen oder aber (solange keine neuen Treiber vorhanden sind bzw. Boot Camp unter MacOS nicht aktualisiert wurde) die Leopard DVD einlegen und Windows „treiberisiert“ sich selbst.

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Ein Blick auf die Leistungsbeurteilung vermochte mir, verständlicherweise, ein leichtes Grinsen auf das Gesicht zu zaubern. Satte 5,9 Punkt, was anscheinend derzeit die maximale Obergrenze ist, gab es f?r jede Kategorie – außer nat?rlich f?r die Festplatte. Nun gut, die ist älteren Kalibers, hat mich treu und ergeben in einem Raid 0 begleitet und somit verzeihe ich es ihr 😉

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Danach war es Zeit zu sehen, ob und wie ein Task-Manager mit 8 Prozessoren so aussehen mag. 8 CPU-Diagramme sehen irgendwie ungewohnt aus, wenn man vorher maximal ein Doppel- oder Quadkerner im Einsatz hatte, aber irgendwie fetzt es. Aber es wird sich zeigen, sowohl unter Windows als auch unter MacOS, wie gut die Arbeitsverteilung auf die Prozessoren funktionieren wird, denn Rechenleistung haben ist die eine Seite – sie so effizient wie möglich nutzen, ansprechen und verwalten die Andere.

Zusammenfassend f?r den ersten Blick: Nicht nur MacOS auf dem Mac Pro hat mich ?berrascht, nein auch die Geschwindigkeit des Systems und Einfachheit der Installation von Windows Vista war um Längen besser als erwartet bzw. erhofft.

Weitere Infos werden sicherlich folgen …

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2 Antworten

  1. Marcus sagt:

    Schön schön, scheint ja n Hammer Teil zu sein, aber ob sich die 8 Kerne im Alltag tatsächlich bemerkbar machen wage ich doch ernstlich zu bezeifeln 😉

  2. FireFox sagt:

    Ja find ich auch. Das mit den 8 Kernen ist eine interessante Geschichte. Sicherlich wird es jetzt gerade kaum einen Nutzwert haben, aber die Multiprozessor-Technik entwickelt sich ja gerade erst. seit den letzten Jahren und auch immer mehr Software-Hersteller, seien es Spiele oder Anwendungssoftware, springen nach und nach auf und entdecken die Leistungsmöglichkeiten, die man noch rauskitzeln kann. Aktuelle Beispiele sind im Spielebereich Crysis oder Strategiespiele, wie Gilde 2 oder Adventures wie Simon the Sorcerer 4 / Everlight. Dort werden die extra Prozessoren für die Spieldynamik genutzt: sprich KI der Gegner, physikalische Berechnungen, Auslagerungen von Rechenprozessen auf unterschiedliche Prozessoren … naja, das Zeugs halt.
    Wenn der Markt da ist und stetig wächst, denke ich wird das Thema X Kerne / Prozessoren auch nicht mehr stiefmütterlich behandelt – denn die Leute / Kunden werden auch etwas kundiger in der Materie und fragen sich auch, wieso das Ganze nicht besser ausgenutzt wird, was da ist.
    ich denke heute werde ich mal einen Test fahren … vielleicht n Benchmark oder n Spielchen … dann sehen wir weiter, inwieweit sich ein Unterschied feststellen lässt … Vorlagen habe ich ja einige vom „alten“ Rechner.

    Übrigens … der wird nach und nach frei Marcus 😉

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