Anleitung: VPN Einwahl unter Mac OS

Da ich finde, dass es einige interessieren könnte, möchte ich kurz die Einrichtung einer VPN-Verbindung via L2TP IPSec unter Mac OS in leichten bebilderten Schritten darstellen. Man möge von meinen „k?nstlerischen“ Ergänzungen in den Bildern absehen – sie dienen schließlich nur zur besseren Erklärung des Ganzen. 🙂

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Wir öffnen zuerst unter den Systemeinstellungen (Abschnitt Internet & Netzwerk) den Punkt „Netzwerk“ auf. Bis auf einige Einträge sollte das Ganze wie in Bild 1 aussehen. 

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Wenn auf das von mir rot eingekreiste Plus-Zeichen geklickt wird, öffnet sich eine Maske, in der die Grundangaben f?r eine neue Verbindung abgefragt werden. Hier bitte als Anschluss „VPN“, als VPN-Typ „L2TP ?ber IPSec“ und eine Bezeichnung auswählen und das Ganze mit „Erstellen“ bestätigen.

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Bei 1.) wird die öffentlich erreichbare Adresse des VPN-Zuganges eingetragen. Bei 2.), wie das Feld schon sagt, kommt der Benutzername des Accounts, welcher sich via VPN anmelden darf (diesen gibt es vom zuständigen Administrator bzw. ihr wisst ihn). Unter 3.) werden zusätzlich das Passwort f?r den Benutzer, wie auch der Preshared Key (PSK) f?r die Verbindung hinterlegt. Und unter 4.) werden weitere verbindungsrelevante (IP/Subnetzmaske/Gateway usw) Informationen abgefragt.

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In diesem Screenshot sind die eben genannten Angaben unter 3.) zu sehen. Wie angegeben sind hier das Passwort f?r den Benutzernamen, sowie der PSK einzugeben.

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Im ersten Bild unter 4.) können einige Optionen ausgewählt werden. Ich empfehle die Option „Gesamten Verkehr ?ber die VPN-Verbindung senden“ zu deaktivieren und mit Hilfe meines fr?heren Beitrages das Umleiten der Datenpakete in das Firmen- bzw. Remotenetz zu realisieren.

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Der Block „VPN on Demand“ kann n?tzlich sein, wenn ihr nicht ständig selbst die VPN-Verbindung aufbauen wollt, sondern nach Anforderung (z.B. weil ihr einfach eine Remote-Desktop-Verbindung (RDP) gestartet habt) diese automatisch in Abhängigkeit des Ziels aufgebaut wird. Hierzu wird die zu erreichende Zieldomäne angegeben. Das heisst, wenn eine Verbindung zum FQDN server.interne_firmen_domäne.local angefordert wird, wird die VPN-Verbindung automatisch gestartet.

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Zum Schluss könnt ihr noch den im Remote-Netzwerk erreichbaren DNS-Server f?r interne DNS-Anfragen angeben, sowie (wenn vorhanden) die dort existierende Domäne. Die Angabe des DNS ist immer dann von Vorteil, wenn ihr nicht ständig die IP-Adressen im Kopf haben und lieber (wie z.B. bei den erwähnten RDP Verbindungen) mit den Rechnernamen hantieren wollt.

Dann einfach auf OK und im Netzwerk-Systemeinstellungs-Fenster auf Anwenden klicken, und schon sollte (sofern alle Angaben korrekt sind) die VPN-Verbindung funktionieren.

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1 Antwort

  1. kev sagt:

    Hallo,
    sehr schön, aber zu „VPN on Demand“ wäre etwas ausführlichere Beschreibung hilreich. Bei mir funktioniert das nicht (ich steh wohl auf dem Schlauch).

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