Brot und Spiele für den Pöbel …

Was anderes kann man dazu nicht mehr sagen. Da kommt man abends nach einem schönen Tag nach Hause und muss kopfsch?ttelnd und von den Socken gehauen wieder politisch motivierten Mist, Volksverdummung und Unsinn lesen. 

Kriegt es denn keiner mit in diesem Lande? Schlafen alle oder ist es den Meisten völlig egal wohin sich das Ganze entwickelt? Offensichtlicher geht es doch kaum und es sollte selbst mit der EM dem Großteil auffallen. Oder zieht auch hier Brot und Spiele f?r den Pöbel?

Worauf ich hinaus will? Der geneigte Leser sollte sich einmal das, diesesjenes und welches antun und nachdenken. Irgendwie beschleicht mich das Gef?hl, dass eine Menge nicht stimmen kann, was einem aus Berlin versucht wird zu erzählen.

Bundesmelderegister? Einheitliche Personenkennziffer? Verkn?pfung unterschiedlicher Behörden und Informationen, wie Einkommen, sozialer Status, Religionszugehörigkeit usw? Da gab es doch ein BVerfG-Urteil, dass derartiges nicht erlaubt ist – so etwas nennt man Informationelle Selbstbestimmung (Volkszählungsurteil 1983)!

Ausspionieren und Überwachen von Computer soll nach den neuen Änderungen noch leichter gehen und zusätzlichen Forderungen stehen schon auf Warteposition – jetzt schon bei nicht mehr schweren Straftaten (und wie ein anderer Fall zeigt, ist es reine Auslegungssache seitens der Polizei). Lange wird es nicht mehr dauern bis auch bei Kritik am System, an Politikern oder anderen Institutionen dieser Mechanismus angewendet wird. Ne ist klar, es gibt ja eine Zweckbindung (siehe Mautdaten, Aufhebung des Bankgeheimnisses usw …)

Und noch vieles mehr wird auf uns einrollen. Vielleicht ist es weit hergeholt, aber vor wenigen Monaten glaubte auch keiner daran, wie es heute schon Realität ist … ein Blick in die Vergangenheit sollte einiges zu denken geben.

Zum Schluss noch etwas zum Lesen. Die Aussage ist ?ber 50 Jahre alt und ist dennoch so aktuell wie damals. 

Dieser Text dient nicht der Verherrlichung des zitierten Faschisten, sondern vielmehr der Warnung. Nicht nur soll deutlich werden, wie berechnend die nationalsozialistischen Verbrecher damals handelten – sondern es sollen auch erschreckende Parallelen zu unserer Zeit aufgezeigt werden.

Nun, nat?rlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zur?ckkommt? Nat?rlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar.

Aber schließlich sind es die F?hrer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. (…)

Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der F?hrer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es w?rde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.

(Hermann Göring, 18. April 1946, N?rnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“)
(vgl. G.M. Gilbert, „N?rnberger Tagebuch“, Fischer Frankfurt a. M., 1962, S. 270)

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