Installation von Schadprogrammen nur auf Anweisung

[singlepic=921,150,150,,left]Eine Mitarbeiterin eines Kunden meldete sich heute bei mir. Diese erzählte, dass ein „Antiviren-Programm“ ihr mitteilte, ihr Rechner wäre mit 2514 Viren und ähnlichem Käfern, W?rmern und schädlichen Zeugs befallen.

Auf der Frage hin, was sie gemacht hätte, meinte sie, dass sie lediglich Mails, die sie erhielt, gemäß Anweisung der Geschäftsleitung öffnete, ausdruckte und gegebenenfalls Anhänge öffnete bzw. speicherte. Dabei hat sie versucht eine augenscheinliche ZIP-Datei zu öffnen, welches mit einer Fehlermeldung quittierte – und schwupps war es passiert. Es war keine ZIP-Datei, sondern ein versteckter Installer f?r „Antivirus XP 2008„.

Auf die freundlich und scherzhaft gemeinte Frage hin, ob sie auch zu Hause derartige Mails öffne, meinte sie „Nein – da könnte ja sonstwas drin sein„, aber auf Arbeit handelt sie ja nur auf Anweisung – und Anweisung geht vor gesundem Menschenverstand.

Der Rechner ist bei uns und wird gerade z?gig und gewissenhaft „bereinigt“.

Ich glaube, mein Job ist mit einer derartiger Einstellung schon gesichert.

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2 Antworten

  1. Krecki sagt:

    Sowas kenn ich von meiner Arbeit allerdings auch. Solange es sich nicht ums Eigentum handelt, wird es behandelt wie S…! Leute gibt es….

  2. FireFox sagt:

    Ich will denen ja nichts unterstellen – das liegt mir fern – aber es scheint so, als ob der Teil des Hirns, der zu Hause Vorsicht walten lässt dann auf Arbeit am Eingang abgegeben wird.
    Naja – ansonsten wäre das Leben trist, wenn man nicht das eine oder andere Mal mit dem Kopf schütteln könnte 🙂

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