Elektronische Girokarte, äh Gesundheitskarte

Was hat man, wie auch ich, nicht prophezeit, was man mit der eGK f?r ein Schindluder treiben kann. Nun melden sich die Sparkassen, dass sie sich bei bestimmtem wirtschaftlichen Interesse vorstellen können, ihre Terminals auch f?r die eGK zugriffig zu machen. Hintergrund ist das Auslesen der Daten, damit sich Tante Emma ?ber den Inhalt kundig machen kann, und das möglicherweise in Auftrag geben von elektronischen Bestellungen zur (Online) Apotheke.

Nebenbei wird dann auch mal die Krankheitsgeschichte mit abgezogen, damit bei einem möglichen Kreditantrag das Kreditinstitut des Vertrauens auch gleich weiß, ob man dem Antragsteller bez?glich des Ausf?llens des Antrages trauen kann. Oder, um gleich die entsprechenden Zinssätze festzulegen. Geht nicht? Hmm, der Anwender muss doch seine PIN eingeben, um die Daten sehen zu können. Daten werden angezeigt und sind somit intern abruf- und kopierbar.

So tief stecke ich nicht in der Materie, was man als ein Geld- und Kreditinstitut alles mit Patientendaten machen kann. Es wird mit Sicherheit einen schier großen Anwendungsbereich geben. Eine Versicherung wäre da zumindest sehr dran interessiert diese Informationen vor Abschluss von einer Lebensversicherung oder Ähnlichem in ihre Finger zu kriegen. Da ergeben sich Missbrauchmöglichkeiten, die sich jetzt noch so keiner richtig bewusst werden kann.

Langsam fällt es auf und wird zu offensichtlich. Aber der Großteil wird es Schreiend und nach „Mehr“ verlangen hinnehmen.

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