Lohnt sich Datenhandel?

Laut dem Urteil, welches ein 22-jähriger wegen Verkaufs von 6 Millionen illegalen Datensätzen mit Adressen und Konteninformationen beim Amtsgericht M?nster kassierte, muss er „nur“ 900 Euro Strafe zahlen. Die 6 Millionen Datensätze kosteten damals 850 Euro. Verkauft hatte er diese mit Sicherheit nicht nur einmal. Wo wir auch schon gleich bei den Fragen wären:

  • Wieso wurde nicht versucht herauszufinden, wo nun die Ursprungsquellen lagen?
  • An wen wurden die Daten noch verkauft und welche möglichen Konsequenzen und Auswirkungen hatte dieser illegale Verkauf?
  • Soll das schon alles an Strafverfolgungsengagement sein, wo doch ganz Deutschland mehr als erz?rnt ?ber den florierenden illegalen Datenhandel war?

Es zeigt auf jeden Fall, wie „wertvoll“ der Datenschutz auch bei Gerichten angesehen wird – nämlich gar nicht. Und das selbst bei diesem Ausmaß. Traurig …

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